Review: Oberland Arms Black Sepp

Nach dem Benchmade 810 und dem Spyderco Para Military 2 wird die Serie über taktische Messer fortgesetzt und zwar mit dem:

Oberland Arms Black Sepp

(English description below.)

Zuerst einmal die Daten (laut Hersteller):
Gesamtlänge: 225 mm
Klingenlänge: 105 mm (davon 95 mm scharf)
Klingenstärke: 4,8 mm
Klingenhöhe: bis max. 37mm
Gewicht (ohne Scheide): 250 g
Stahl: D2 (58-59 HRC) mit schwarzer PVD-Beschichtung
Schliff: Flachschliff
Griffmaterial: konturierte G10 Schalen (+ Spacer)
Griffstärke (ohne Spacer): 20,0 mm
Griffstärke (mit Spacer): 22,3 mm
Scheide: Nylon

 

Erster Eindruck:
Schwarz, stabil, stark sind die ersten Assoziationen, die mir bei diesem Messer in den Sinn kommen. Design, Konstruktion und Haptik gefallen mir sofort sehr gut. Das Oberland Arms Black Sepp könnte sich als ernsthafte Alternative zu meinem geliebten Fällkniven F1 entpuppen.

Kommen wir nun zu den Details:

Griff/Handlage:
Der Griff des Messers mit seinen konturierten G10-Schalen bietet auch für meine großen Hände (Handschuhgröße 10+) ausreichend Platz fasst sich durch seine voluminöse Art einfach gut und sicher an. Falls einem das Griffvolumen zu mickrig ist, könnte man noch die Griffschalen (dank Sechskantverschraubung) entfernen und das Griffvolumen durch die mitgelieferten Plastikspacer erweitern. Ich habe aber darauf verzichtet. Die Fräsungen der G10-Schalen sind genau da wo sie sein sollen und die Griffschalen selbst sitzen sauber und spaltenfrei auf dem Fulltang-Griff. Die Riffelung der Daumenrampe sowie des Griffendes sind sauber entgratet und erlauben es Daumen, sich bei Druckschnitten oder im Reverse-Grip bequem abzustützen.

Das einzige, was mir bei längerem Gebrauch auffällt ist das mit 250 Gramm recht hohe Gewicht des Messers. Zum Vergleich: Das Fällkniven F1 bringt bei ähnlichen Abmessungen rund 100 Gramm weniger auf die Waage. Beim Oberland Arms Black Sepp macht sich hier wohl die Fulltang-Bauweise bemerkbar. Hätte ich die Griffschalen wie oben beschrieben abmontiert, hätte ich wohl gesehen, dass der Fulltang-Griff ohne Skelettierung zwecks Gewichtseinsparung auskommt und für das satte Gewicht verantwortlich ist.

Klinge:
Mit ihrer Länge von 105 mm (davon 95 mm scharf) und einer Klingenhöhe von max. 37 mm eröffnet die Klinge des Oberland Arms Black Sepp ein breites wie praktikables Einsatzfeld bei Outdooraktivtäten – zumal sie nicht unter das Führungsverbot des § 42a WaffG fällt. Durch den Flachschliff und die gelungene Klingegeometrie sind die Schneideigenschaften des Messers – trotz der stabilen 4,8 mm Klingenstärke – sehr gut. Ein Grund dafür ist sicher auch der verwendete Stahl. Ich halte D2 generell für eine gute Wahl für stabile Outdoormesser und erwartungsgemäß wurde ich auch hier nicht enttäuscht. Der D2 hielt die Schärfe über den gesamten Testzeitraum sehr gut und die oft monierte Rostanfälligkeit spielte Dank der schwarzen PVD-Beschichtung überhaupt keine Rolle. Die Beschichtung hat sich zudem als recht robust erwiesen.

Scheide:
Das Oberland Arms Black Sepp kommt mit einer Nylonscheide daher. Diese kann entweder am Gürtel getragen oder durch das Molle-kompatible Befestigungssystem auch an diversen Ausrüstungsgegenständen (Taschen, Rucksack, Weste, o.ä.) befestigt werden. Die Gürtelschlaufe kann geöffnet werden und ist mit Klett und zwei Druckknöpfen gesichert so dass man nicht zwingend den Gürtel öffnen muß, um das die Scheide abzulegen (das habe ich bei anderen taktischen Outdoormessern auch schon anders erlebt). An der Vorderseite befindet sich eine Zubehörtasche für ein ein Multitool o.Ä. Der Verschluss ist verstellbar.
Gut – ordentlich auftragen tut die Scheide zwar schon, aber für den erdachten Einsatzzweck kann sich das Ding sehen lassen.

Fazit:
Ich bin durchaus angetan. Das Oberland Arms hat mich von seinen Qualitäten als robustes Messer überzeugt. Einziges Manko ist lediglich das recht hohe Gewicht des Messers, welches bei längeren Arbeiten schnell zur Ermüdung der Hand führt.

Zum Schluß noch ein Gruppenfoto mit einem kleinen Ausblick, was Euch demnächst in der taktischen Messer Reihe präsentiert wird.

English description:

Specifications:
Length overall: 225 mm
Blade length: 105 mm (95 mmcutting edge)
Blade thickness: 4,8 mm
Blade heigth: max. 37mm
Weight (knife only): 250 g
Steel: D2 (58-59 HRC) with black PVD-Coating
Grind: flatgrind
Handle-material:  G10 scales (+ Spacer)
Handle thickness (without Spacer): 20,0 mm
Handle thickness (with Spacer): 22,3 mm
Sheath: Nylon

First impression:
Black, stable and strong are my first assiciations to this knife. I really like design, construction and haptic. I guess the Oberland Arms Black Sepp is a really alternative to my beloved Fällkniven F1.

Handle/Grip:
The handle with its shaped G10-scales offers sufficiant space for even larger hands like mine (glove-size: 10+). You can even enlrage its thickness by using the spacers. The conturs of the G10 are exactly where they had to be, to ensure a good and save grip and the scales themself show no chinks but fit exactly to the fulltang-construction of the knife. The cannelure of the thump-ramp and the pommel allow the thump an easy rest while cutting or using the knife in reverse grip.

The only thing I have to mention is the weight of the knive. While long term activities it gets clear that the wight of the knife with its 250 gramms is really a bit high. The Fällkniven for example weights 100 gramms less by nearly the same measures. I guess its the full tang construction which I mentioned above. If I had demounted the G10-sacles I had seen that the fulltang construction has been made without skeletizing the handle for a lower weight.

Blade:
With its lentgh of 105 mm (cutting edge: 95 mm) and its heigth up to max. 37 mm the blade of the Oberland Arms Black Sepp offers a wide field of application for outdoor-use. Plus – carrying this knife is not prohibited by § 42a WaffG. The cutting performance is well due to the flat grind and the good blade geometry and though a blade strength of 4,8 mm. Another reason for the good cutting performance is the used D2-steel. I like D2 – its a good choice for table outdoor-knives and I was not getting disappointed in this case too. The D2 showed a good edge durabilty and because of the durable black PVD-coating rust was not to mention.

Sheath:
The sheath is well designed! It can be worn on belt or via molle-system. besides it has enough space for a multitool or something like that. Plus it offers the opportunity to attach parachute-cord to ones leg. So it has no low-key-level, but for the supposed duty the sheath it is awesome!

Conclusion:
I really like the Oberland Arms Black Sepp. It convinced me of its function as a good and stable knive – even when its weight is a little too much.

SAK-Mod: Green Micarta Clipper

Die Modellvielfalt und Auswahl an SAK-Messern scheint unübersehbar groß. Kein Wunder bei der langen und erfolgreichen Firmengeschichte

Und doch gibt es in der aktuellen Modellauswahl scheinbar immer wieder „Lücken“ bei der Wunschzusammenstellung von passenden Werkzeugen. So gibt es in der aktuellen Produktlinie nur wenige schlanke Messer, die mit einer Metallsäge/-feile ausgestattet sind.

In Anbetracht der Tatsache, dass bei vielen Messermodellen die Produktion längst eingestellt wurde, erscheint dies dann nicht mehr so verwunderlich.

Was also tun, wenn das Wunschmodell schon seit langem nicht mehr hergestellt wird und deswegen nicht mehr erhältlich ist?

Richtig – selbst aktiv werden!

Bei diesem Umbau handelt es sich um das Modell Clipper (91mm).
Laut SAK Wiki handelt es sich beim Clipper um „eines der wenigen 3-lagigen  Modelle mit einer Metallsäge/-feile. Das Modell ist ziemlich selten.“

Um den Werkzeugcharakter des Messer zu betonen, habe ich es mit Schalen aus gebürstetem Green-Canvas-Micarta auf roter Fiberunterlage versehen.

English description:

The range of SAK-modells seems to bee multitudinous. No wonder if you consider the long and prosperously history of the company

But it seems that there are „gaps“ in the actual product line, concerning the dream-combination of tools. So there are only a few knives which offer a metal-saw/-file.

But one has to consider the fact, that there are a number of models which are discontinued and therefore out of production.

So – what to do if you want a disontinued modell which is no longer available?

Right – do it on your own!

This modification is the Modell Clipper (91 mm). According to SAK-Wiki the Clipper „is one of the few 3 layer models that includes the metal saw/file. This model is quite uncommon.“

To emphasize the tool character of the knife I choosed scales of brushed Green-Canvas-Micarta on a base of red fiber.

SAK-Mod: Mike Horn Grenadill Ranger

Vor kurzem habe ich Euch das Mike Horn Ranger vorgestellt.
(English description below.)

Mit seiner Schale aus recyclebarem Material liegt es zwar ganz gut in der Hand – eine Augenweide ist es aber wahrlich nicht.

Also wurde das mal flugs geändert!

Da das Messer auch weiterhin als treuer Tourenbegleiter dienen soll, fiel die Wahl auf das ebenso harte wie witterungsbeständige Grenadill (Dalbergia melanoxylon) mit weißer Fiberunterlage.

Ab hier lasse ich nun die Bilder sprechen.

English description:

Some time ago I presented the Mike Horn Ranger.

Its scales made of recyable material offer quite good grip but are not a feast for the eyes.

So I had to change that!

Because the knife still goes outdoors the choice of wood was the durable and weatherproof African Blackwood on a base of white fiber.

Let’s have a look at the outcome.

Review: Spyderco Para-Military 2

Nach dem Benchmade 810 Contego möchte ich Euch nun ein weiteres Messer aus der „taktischen Ecke“ vorstellen und zwar das

Spyderco Para-Military 2
Daten (laut Katalog):
Klingenlänge: 87mm
Klingenstärke: 3,5 mm
Gesamtlänge offen: 210 mm
Gesamtlänge geschlossen: 122 mm
Gewicht: 106 g
Klingenstahl: CPM-S30V
Verschluss: Compression Lock

 

Erster Eindruck:
Trotz der martialischen Namensgebung – „Para-Military“ – macht das Messer einen positiv zivilen Eindruck auf mich. Schon beim ersten „in die Hand nehmen“ wird der positive Eindruck bestätigt – wie ich es von Spyderco kenne und erwarte, ist die Verarbeitung auf Top-Niveau.

 

Griff:
Die Handlage des Messers ist wirklich toll. Der Griff ist auch für größere Hände ausreichend dimensioniert und erlaubt durch die Fingermulde auch verschiedene Griffweisen, z.B. für feine Schneidarbeiten, während sich der Daumen bei Druckschnitten bequem auf dem Klingenrücken mit der sanften Riffelung abstützen kann. Die Griffschalen aus schwarzem G10 sind zwar keine ausgesprochenen Handschmeichler, ermöglichen aber eine sichere Handhabung des Messers und sind sauber an den Griff angepasst. Keine Spalten, Kanten oder Übergänge stören Handlage oder Optik.
Dadurch, dass die Edelstahlliner in den Griffschalen „versenkt“ wurden, ist der Griff auch schön schlank und trägt eingeclippt in der Hosentasche überhaupt nicht auf.

 

Klinge:
Die Klinge entspricht mit ihren Maßen – Klingenlänge 87mm, Schneidenlänge 78 mm, Klingendicke 3,5 mm – und dem Flachschliff genau meinen Vorstellungen an einen EDC-Begleiter. Die Spearpointklinge ist schön bauchig und der S30V-Klingenstahl hat über den Testzeitraum erwartungsgemäß nichts von seiner Rasurschärfe eingebüßt. Prima, genau so muß das sein!

 

Lock:
Der sog. „Compression Lock“ macht auf mich den Eindruck umgedrehten Liner-Locks da er von der Oberseite des Messers zu bedienen ist – aber er verriegelt das Messer trotzdem spielfrei und sicher. Technisch funktioniert der Lock durch Kompression des Liners zwischen Klinge und Stop-Pin.
Zudem reduziert sich so das Verletzungsrisiko, da man beim Schließen nicht mehr die Finger zwischen Griff und Klinge hat.

 

Fazit:
Man merkt, dass die Designer und Macher viele Gedanken und Ideen in diesem Messers umgesetzt haben, die es in meinen Augen zu einem tollen Werkzeug mit sehr hoher Alltagstauglichkeit machen.

 

English description:

After presenting the Benchmade 810 Contego lets have lokk at another „tactical-knife“:

Spyderco Para-Military 2:
Specs (according to catalogue):
blade length: 3.438 “
blade thickness: .141 “
length opened: 8.281 “
length closed: 4.812 “
weight: 3.75 oz.
blade steel: CPM-S30Vlocking mechanism: Compression Lock

First impression:
Besides its martial name „Para-Military“ the knife makes a positive civil impression to me. By first taking-into-hand, this positive impression is prooved. As I knew and expect it from Spyderco the workmanship of the knife is on top-level.

Handle:
The handle offers a very comfortable, easy and safe grip. Plus its dimensions are sufficiant for my larger hands and offers multiple grip-variations. The scales of black G10 are not really smooth, but offer a safe grip and show no clefts between liners and scales. Due to the fact that the skeletized liners are embedded into th scales, the knife is slim and does not show up, while carried in your pocket via the removable clip.

Blade:
With its dimensions (see specs) and the flat grind the blade matches my needs for an EDC-knife. The spear-point-blade is very useful and the CPM-S30V-steel holds its razor sharp edge more than well. Great!

Lock:
The so called „compression lock“ reminds me of an reversed liner lock, because you have to operate it from the top of the handle, which reduces the risk of cutting yourself.  He locks the blade safely. Technically he works with compression of the liner between blade and stop-pin.

Summary:
Many clever ideas of designers and makers influenced this knife and make it a great EDC-tool!

Victorinox Pioneer Deutschland Alox limited edition 2013

Nach dem Victorinox Pioneer green Alox geht es mit einer weiteren limitierten Edition weiter:
(English description below.)

Victorinox Pioneer Deutschland Alox
Limited Edition Mai 2013, Nummer 36 von 50 produzierten Exemplaren

Besonders gut gefällt mir, wie die Landesfarben schwarz, rot & gold mittels der Alox-Griffschalen sowie der Messingnieten/ -platine umgesetzt wurden. Als Besonderheit sind zudem noch das in schwarz abgesetzte Kreuz sowie die Klingenätzung Deutschland/Germany zu nennen.

English description:

After the Victorinox Pioneer green Alox the limited edition series continues with:

Victorinox Pioneer Germany Alox
Limited Edition May 2013, Number 36 of 50 pieces made.

I really like how the german colours black, red & gold were assembled using the Alox scales in black and red and the golden brass rivets/liner. Additionally the black cross and the blade etching with Deutschland/Germany are very impressive.

SAK-Mod: Vintage Olive

Olive soll ja jung & gesund halten und findet sich oft in verschiedensten (Pflege)Produkten. Diese beiden Messer – ein Spartan und Huntsman – hatten schon einige Jahre* auf dem Buckel und brauchten dringend eine Verjüngungskur. Was lag also näher, als den beiden neue Schalen aus Olivenholz zu verpassen?
(English description below.)

* Exkurs: Beide Messer weisen eine besondere Werkzeugkombination auf:
4-fach gewundener Korkenzieher mit Rille
Stechahle ohne Öse (leider ohne Bild)
Somit läßt sich recht einfach ermitteln, dass beide Messer zwischen 1983 und 1985 gebaut wurden.

 

English description:

Olive is good for health and  keeps young. These two knives – a Spartan and Huntsman – have seen many years* and urgendly needed a rejuvenating cure. So what’s more obvious than to rejuvenate them via fine olive scales?

Excursus: Both knives show a special tool-combination:- 4 loops fluted corkscrew
reamer without sewing eye (unfortunately without pics)

So it’s quite easy to determine that these two knives were built between 1983 and 1985.

Projekt Update: Beilkopf Peter Wallbrecher

Neben der Restaurierung des alten Helsper Klauenbeils wartet ja noch ein anderes Beil auf seine Fertigstellung: Der Beilkopf aus der Fertigung von Peter Wallbrecher, Wuppertal.
(English description below.)

Auch hier ist das Projekt nun soweit fortgeschritten, dass das Beil nun endlich wieder einen Stiel aus sorgsam abgelagertem Eschenholz hat.

Wie auch schon beim Helsper Klauenbeil gebührt mein Dank, Lob & Anerkennung wieder JoGreis, der auch diesem Beil zu seinem neuen Stiel verholfen hat. Eine tolle und passgenaue Arbeit!

Nun gilt es auch diesem Beil noch eine neue ballige Schneide sowie eine Ledertasche für Transport und Aufbewahrung zu verpassen, und der erneuten Verwendung als Beil steht nichts mehr im Wege.

English description:

Besides the restoration of the vintage Helsper Klauenbeil another hatchet waits for a renewal: The Peter Wallbrecher hatchet.
As you can see, the hatchet has a new handle made of ash-wood. Again I have to thank JoGreis for his work which convinces through craftmanship.

Now the hatchet gets a new edge and a leathercase.

Wenger Mike Horn Ranger

Nach dem Wenger RangerWood 55 und dem Wenger Blackout 52.X hat ein weiteres Messer aus dem Hause Wenger seinen Weg zu mir gefunden:
(English description below.)

Das Wenger Mike Horn Ranger (Modellnummer. 1.077.093.831)

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Wie bereits HIER kurz erwähnt, handelt es sich bei diesem Messer um eine Zusammenarbeit zwischen Wenger und dem bekannten Forscher und Umweltaktivisten  Mike Horn, dessen Prototypen er auf seiner Pangea-Expedition benutzte.

Das Messer beinhaltet folgende Werkzeuge:
– glatte Klinge mit Einhandöffnung (100 mm)
– Sheepfoot Klinge mit Wellenschliff und Einhandöffnung (85 mm, per Linerlock verriegelnd)
– Universalzange
– Dosenöffner
– Ahle mit Öhr
– Metallsäge/-feile
– Schlüsselring
– im Griff eingebaute Bit-Aufnahme (incl. Bits)

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Das besondere an diesem Messer sind zusätzlich noch die vollständig recycelbaren Griffschalen, welche das Mike-Horn-Motto „explore-learn-act“ zieren.

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Wie es sich für ein Expeditionsmesser gehört, bietet das Mike-Horn-Ranger eine große Werkzeugauswahl – sogar eine Universalzange ist dabei. Dies wirkt sich jedoch auch auf das Gewicht aus: Das Messer bringt satte 252 Gramm auf die Waage. Zudem könnte die Ergonomie meines Erachtens noch verbessert werden. Zwar verfügt das Messer über zwei Klingen mit Einhandöffnung. Allerdings läßt sich (für mich als Rechtshänder) nur die Sheepfoot-Klinge auch wirklich einhändig öffnen, da diese im geschlossenen Zustand vor der glatten Klinge liegt und die einhändige Öffnung so nicht möglich ist.

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Zudem läßt sich lediglich die Sheepfoot-Klinge per Linerlock verriegeln, während die große glatte Klinge nur über einen Slipjoint-Mechnismus verfügt. Dieser ist bei diesem Exemplar obendrein noch ziemlich lasch, so dass gröbere Arbeiten nicht unbedingt zu empfehlen sind.

Meiner Meinung wurde das beim Victorinox Hunter XT-CS weitaus besser gelöst: beide Klingen sind verriegelbar und können unabhängig voneinander bedient werden.

Trotzdem gefällt mir das Mike-Horn-Ranger sehr und ich finde es auch hier mehr als schade, dass dieses Messer bald nicht mehr erhältlich sein wird. Wer also ein toughes Expeditionsmesser sucht, sollte vielleicht noch zulangen, bevor es zu spät ist.

 

English description:

After Wenger RangerWood 55 and Wenger Blackout 52.X another Wenger Knife found its way to me:

The Wenger Mike Horn Ranger (Modell#: 1.077.093.831)

As shortly mentioned HERE, this knife is a collaboration between Wenger and the known explorer and activist Mike Horn, which used a prototype of this knife during his Pangea-expedition.

The knife offers following tools:
– large plain blade with one hand opening (100 mm)
– serrated sheepfoot blade with one hand opening (85 mm)
– universal pliers
– can opener
– awl
– metal-saw/file
– key-ring
– bit-holder

Special about this knife are the scales which are made of recyable material and show the sloagan of Mike Horn  „explore-learn-act“.

For an expedition-knife the Mike Horn Ranger offers a large toolbar – even a needle nose plier with wire cutter is included. But therefore the knife has its weight: 252 g.
In my oppinion the ergonomy of the knife could be better: Admittedly the knife has two blade with one-hand-opening, but for me (as a right handed person) only the sheepfoot-blade can be opened by one hand, because otherwise the other blade can not be reached with one hand when both blades are closed.

Plus only the sheepfoot blade offers a locking via linerlock, while the large plain blade has only (a very weak) slipjoint mechanism, so hard working is not recommended with this blade.
In my oppionion other knives such as the Victorinox Hunter XT-CS have a better ergonomy and safety.

Besides that I really like the Wenger Mike Horn Ranger a lot and it’s a pitty that this knife will soon not be avialable in the future. So, if you are in serach for a nice expedition-knife, get up!

Review: Spyderco Squeak

Wie HIER und HIER beschrieben, bin ich gerade auf der Suche nach §42a WaffG – konformen Foldern und so kommt nun nach dem Spyderco Pingo das Spyderco Squeak in den Genuß einer näheren Betrachtung:
(English description below.)

 

Daten (laut Katalog):
Gesamtlänge: 128 mm
Klingenlänge: 51 mm (davon scharf:44 mm)
Länge geschlossen: 79 mm
Klingenstärke: 3 mm
Klingenstahl: N690Co
Gewicht: 46 g
Griffmaterial: FRN (fiberglass reinforced nylon)
Verschluss: Slipjoint
Clip: Ja (tip-up, umsetzbar)

 

Erster Eindruck:
Klein, leicht & sozialverträglich waren die ersten Eindrücke, als das Messer aus der verpackung purzelte. Also rundum positiv! Vielleicht ein bißchen klein, ich war aber gespannt, dieses Messer in meine EDC-Rotation einzureihen.

 

Griff:
Die Griffschalen aus leicht texturiertem FRN sorgen dafür, dass das Messer schön leicht daherkommt (nur 46 g!). Durch das kleine „Subhilt-Element“ lag das Messer auch bei meinen recht großen Händen sicher und angenehm in der Hand und erlaubte sicheres wie präzises Arbeiten. Der Drahtclip ist links wie rechts montierbar und läßt das Messer schön tief und dezent in der Hosentasche verschwinden. Gut gefallen hat mir auch, dass die Griffschalen verschraubt sind und sich das Messer bei Bedarf auseinander nehmen läßt.

 

Klinge:
Mit ihrer 44 mm -Schneide liegt das Messer wirklich am untersten Rand dessen, was ich noch als praxistauglich empfinde. Die blattförmige Klingenform an sich bietet mit dem Flachschliff jedoch noch genug praktischen Nutzen, wenn es darum geht im Alltag Verpackungen aller Art zu öffnen oder kleinere Schneidarbeiten durchzuführen. Fürs Brötchenschmieren oder Äpfel halbieren ist das Messer jedoch zu klein.

 

Verschluß:
Es handelt sich hier um ein Slipjoint-Messer, bei dem die Klinge durch den Widerstand der Rückenfeder offen gehalten wird. Im Gegensatz zu so manchem anderen Spyderco ist der Slipjoint bei diesem Messer ordentlich stramm und vertrauenserweckend. Beim Schließen des Messers ist zudem bei etwa 45° nochmal ein half-stop eingebaut – sehr schön!

Fazit:
Das Spyderco Squeak ist ein kleines kompaktes Messer, welches dank Slipoint bedenkenlos in der Öffentlichkeit geführt werden kann. Klare Kaufempfehlung von mir!

English description:

As mentioned HERE and HERE, I am in search of a § 42a WaffG conform folding knife. And after the Spyderco Pingo let’s have a look to the Spyderco Squeak:

Specifications (according to catalogue):
length overall: 5.031 “
blade length: 2 “ (cutting edge: 1.75 „)
length closed: 3.125 “
blade thickness: .125 “
blade steel: N690Co
wheight: 1.6 oz
handle material: FRN (fiberglass reinforced nylon)
locking mechanism: Slipjoint
clip: yes, tip-up, removable

First impression:
Small, light-weight and socially compatible were my first impressions of this knife. So positive all about! Probably a little bit tiny, but I was eager to get this knife in my EDC-rotation.

Handle:
The scales made of textured FRN are the reason for the feather-weight of the knife (only 1.6 oz!). Because of the little subhilt the knife offers good grip even to bigger hands like mine, so you can cut & work safely. The wire clip can be mounted on both sides and allows deep pocket carry. I also like the fact, that this knife can be disassembled if you like to clean it, etc..

Blade:
With its cutting edge of only 1.75″ the blade is at the lowest end of what I think it is practical for use. But the leaf-shaped blade with its practical flat grind offers sufficiant use for EDC applications like opening packages or doing little cutting works. For breakfast or cutting an aplle the blade is defintely too small.

Lock:
Here we have again a slipjoint knife hat  means that the blade is only kept open by the backspring without locking the knife. The backspring is strong enough to prevent closing the knife when working. Plus it offers a half stop function, to enlarge safety.

Conclusion:The Spyderco Squeak is a samll compact knife which can legally carried everywhere.

Review: Benchmade 810 Contego

Wie bereits an andere Stelle erwähnt, habe ich gewisse Vorbehalte gegen „taktische“ Messer. Nichtsdestotrotz hat dieses Exemplar seinen Weg zu mir gefunden und mir gezeigt, was es alles kann. Ich bin beeindruckt – aber lest selbst:
(English description below:)

Benchmade 810 Contego
Spezifikationen (laut Katalog):

Klingenlänge: 10,11 cm
Klingenstärke: 3,96 mm
Gesamtlänge (offen): 23,57 cm
Griffdicke: 13,91 mm
Gewicht: 168 g
Klingenstahl: CPM-M4 (62-64HRC)
Verschluss: AXIS Lock

Erster Eindruck:
GROSS, stabil, schwarz! Das gefällt mir! Das typische Osborne-Design gefiel mir schon immer und macht auch dieses Messer zu einem Hingucker.

Griff:
Das Messer liegt toll in der Hand! Die Griffmulden sind genau da wo sie sein sollen und die gefrästen G10 Schalensind überaus robust. Bei Druckschnitten bietet die Daumenauflage sicheren und bequemen Halt. Zudem ist der Griff durch die skelletierten Stahlplatinen schön leicht.
Einzig der einfach auf die Griffschalen montierte Clip ist wenig hosentaschenfreundlich und mindert ein wenig den Gesamteindruck. Wäre die Montierung des Clips in den Griffschalen versenkt worden, wärs optimal gelöst.

Glasbrecher:
Ich gebs zu: Habe ich nicht getestet, obwohl mich manche (Auto)Scheiben schon gereizt haben. Manchmal hat der Karbidglasbrecher beim wegstecken in die Hosentasche etwas in die Handfläche gepiekt, aber er passt schön ins Gesamtkonzept eines Black-Class-Messers.

Klinge:
Die Reverse-Tanto-Klinge ist satte 10,11 cm lang und besteht aus CPM-M4-Stahl, auf den ich richtig neugierig war. Laut Benchmade ist dies ein nicht-rostfreier, pulvermetallurgischer Hochleistungsstahl mit einer Kombination von 1,42% Kohlenstoff, 4% Chrom, 5,25 % Molybdän, 4% Vanadium und 5,5 % Wolfram.
Die Klingenstärke von fast 4 mm merkt man dank des sauber ausgeführten Flachschliffs überhaupt nicht, sondern das Messer ist sehr schneidfreudig. Der CPM-M4-Stahl gibt sich auch bei dauerhaftem und wiederholtem Einsatz (Zerkleinern eines guten Dutzend Umzugskartons, diverse Holzschnitzereien) keine Blöße und hält seine Schärfe vorbildlich! Eigentlich kein Wunder bei einer Härtung auf 62-64HRC…

Einzig die Serrations, welche diese Version des Messers aufwies, sind meines Erachtens verschenkte Klingenlänge, da ich für diese gar keine Verwendung hatte. Taue, Seile, Netze und anderes Gedöns durchtrennt man meiner Meinung mit einer glatten Klinge nicht wesentlich schlechter und man hat im Gegenzug nicht den Mehraufwand, Serrations nachzuschärfen (gerade bei einer Härtung auf 62-64HRC!).

Lock:
Das Messer hat einen AXIS-Lock. Was soll ich dazu noch sagen? => Perfekt!

Fazit:
Das Benchmade 810 Contego ist ein super verarbeitetes und beeindruckendes Messer. Zwar erscheint es mir als EDC weniger geeignet (ich bevorzuge kleinere Messer), aber als Outdoor- oder „taktisches“ Einsatzmesser gefällt es mir sehr gut.

Zum Schluss noch ein herzliches „DANKE!“ an Toby und Benchmade für die Gelegenheit, meine Vorbehalte gegenüber „taktischen“ Messern wieder ein stückweit abbauen zu können!

Die nächsten Wochen werde ich evtl. gar einen kleinen Schwerpunkt auf die taktischen Messer setzen. Seid gespannt, was Euch erwartet!

English description:

As I mentioned before, I have certain reservations, when it comes to so called „tactical knives“. Nevertheless this specimen found its way to me and prooved itself. And I am very impressed – but have a look at yourself:

Benchmade 810 Contego
Specs (according to catalogue):

blade length: 3.98″
blade thickness: 0.156″
length overall: 9.28″
handle thickness: 0.550″
weight: 5.92oz.
blade steel: CPM-M4 (62-64HRC)
lock: AXIS Lock

First impression:
BIG, stable, black! Great! The typical osborne Design is an eye-catcher and I really like it.

Handle:
The knife offers a good grip. The grooves are exactly where they have to be and the contured G10-scales are very sturdy. The thumpramp offers the thump a good and easy control when it comes to pressure cutting. Plus the handle is quite leight-weight due to the skeletized steel-liners.The only thing I have to mention: The clip is a real trouser pocket killer, because it has not been sunk into the g10 scales.

Glass-breaker:
I confess: I have not tested it, though some car windows really attracted me. Sometimes the glass-breaker was poking into my hands while stowing the knife away. But it fits well into the concept of a black-class-knife.

Blade:
The revesre tanto blade offers blade length galore: 3.98″ made of CPM-M4-steel, which made very curious. According to Benchmade this is a non stainless, CPM high-class steel with its combination of 1,42% carbon, 4% chrome, 5,25 % molybdenum, 4% vanadium und 5,5 % tungsten. Because of the flat grind you do not mention the thickness of 0.156″, but instead this knive loves cutting! Even during long term usage the steel holds its edge more than well. No wonder by 62-64HRC…
The only thing I would spare are the serrations, which I do not use and suppose they are wasted blade length. I cut ropes, meshes, cords, etc. with a plain edge as good as with serrations. But if you have to sharpen a serrated blade with 62-64HRC – that is a shit work!

Lock:
This knive has an AXIS-Lock! Perfect!

Conclusion:

The Benchmade 810 Contegno ist well fabricated and impressive knife. For EDC I would prefer a smaller one, but when it comes to tactical- or outdoor-purposes, this knife is great!

Thanks to Toby and Benchmade Company for the opportunity of testing this knife and reducing my reservations to tactical knives.

Perhaps I will put a focus on tactical knives the following weeks. Stay tuned!

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