Review: Spyderco Para-Military 2

Nach dem Benchmade 810 Contego möchte ich Euch nun ein weiteres Messer aus der „taktischen Ecke“ vorstellen und zwar das

Spyderco Para-Military 2
Daten (laut Katalog):
Klingenlänge: 87mm
Klingenstärke: 3,5 mm
Gesamtlänge offen: 210 mm
Gesamtlänge geschlossen: 122 mm
Gewicht: 106 g
Klingenstahl: CPM-S30V
Verschluss: Compression Lock

 

Erster Eindruck:
Trotz der martialischen Namensgebung – „Para-Military“ – macht das Messer einen positiv zivilen Eindruck auf mich. Schon beim ersten „in die Hand nehmen“ wird der positive Eindruck bestätigt – wie ich es von Spyderco kenne und erwarte, ist die Verarbeitung auf Top-Niveau.

 

Griff:
Die Handlage des Messers ist wirklich toll. Der Griff ist auch für größere Hände ausreichend dimensioniert und erlaubt durch die Fingermulde auch verschiedene Griffweisen, z.B. für feine Schneidarbeiten, während sich der Daumen bei Druckschnitten bequem auf dem Klingenrücken mit der sanften Riffelung abstützen kann. Die Griffschalen aus schwarzem G10 sind zwar keine ausgesprochenen Handschmeichler, ermöglichen aber eine sichere Handhabung des Messers und sind sauber an den Griff angepasst. Keine Spalten, Kanten oder Übergänge stören Handlage oder Optik.
Dadurch, dass die Edelstahlliner in den Griffschalen „versenkt“ wurden, ist der Griff auch schön schlank und trägt eingeclippt in der Hosentasche überhaupt nicht auf.

 

Klinge:
Die Klinge entspricht mit ihren Maßen – Klingenlänge 87mm, Schneidenlänge 78 mm, Klingendicke 3,5 mm – und dem Flachschliff genau meinen Vorstellungen an einen EDC-Begleiter. Die Spearpointklinge ist schön bauchig und der S30V-Klingenstahl hat über den Testzeitraum erwartungsgemäß nichts von seiner Rasurschärfe eingebüßt. Prima, genau so muß das sein!

 

Lock:
Der sog. „Compression Lock“ macht auf mich den Eindruck umgedrehten Liner-Locks da er von der Oberseite des Messers zu bedienen ist – aber er verriegelt das Messer trotzdem spielfrei und sicher. Technisch funktioniert der Lock durch Kompression des Liners zwischen Klinge und Stop-Pin.
Zudem reduziert sich so das Verletzungsrisiko, da man beim Schließen nicht mehr die Finger zwischen Griff und Klinge hat.

 

Fazit:
Man merkt, dass die Designer und Macher viele Gedanken und Ideen in diesem Messers umgesetzt haben, die es in meinen Augen zu einem tollen Werkzeug mit sehr hoher Alltagstauglichkeit machen.

 

English description:

After presenting the Benchmade 810 Contego lets have lokk at another „tactical-knife“:

Spyderco Para-Military 2:
Specs (according to catalogue):
blade length: 3.438 “
blade thickness: .141 “
length opened: 8.281 “
length closed: 4.812 “
weight: 3.75 oz.
blade steel: CPM-S30Vlocking mechanism: Compression Lock

First impression:
Besides its martial name „Para-Military“ the knife makes a positive civil impression to me. By first taking-into-hand, this positive impression is prooved. As I knew and expect it from Spyderco the workmanship of the knife is on top-level.

Handle:
The handle offers a very comfortable, easy and safe grip. Plus its dimensions are sufficiant for my larger hands and offers multiple grip-variations. The scales of black G10 are not really smooth, but offer a safe grip and show no clefts between liners and scales. Due to the fact that the skeletized liners are embedded into th scales, the knife is slim and does not show up, while carried in your pocket via the removable clip.

Blade:
With its dimensions (see specs) and the flat grind the blade matches my needs for an EDC-knife. The spear-point-blade is very useful and the CPM-S30V-steel holds its razor sharp edge more than well. Great!

Lock:
The so called „compression lock“ reminds me of an reversed liner lock, because you have to operate it from the top of the handle, which reduces the risk of cutting yourself.  He locks the blade safely. Technically he works with compression of the liner between blade and stop-pin.

Summary:
Many clever ideas of designers and makers influenced this knife and make it a great EDC-tool!

Review: Spyderco Zulu – Jens Ansø Design

Nach dem Böker Cox hat eine weitere Custom-Collaboration von Jens Ansø seinen Weg zu mir gefunden:
(English description below.)

Das Spyderco Zulu – C145G
Daten (laut Kataolog):
Klingenlänge: 77 mm
Klingenstärke: 3 mm
Gesamtlänge (offen): 175 mm
Länge (geschlossen): 101 mm
Gewicht: 96 g
Klingenstahl: CPM S30V
Schliff: Hohlschliff
Verschluss: LinerLock
Griff: G10

 

Erster Eindruck
Schon beim Böker Cox hat mich das Ansø-Design sehr angesprochen und so konnte ich eigentlich gar nicht anders, mir von der Zusammenarbeit zwischen Spyderco und Jens Ansø ein eigenes Bild zu machen. Der erste Eindruck ist rundum positiv. Auch wenn das Zulu eindeutig ein Spyderco ist, so ist doch die Formensprache von Jens Ansø unverkennbar. Mit einer Größe von knapp 10 cm (geschlossen) passt das Zulu perfekt in mein EDC-Muster.

 

Griff:
Als erstes fallen mir natürlich die typisch gegroovten Griffschalen aus schwarzem G10 ins Auge. Die sind natürlich nicht nur was fürs Auge, sondern bereiten auch der Haptik viel Freude. Die Griffmulden sind genau da wo sie sein sollen und das gegroovte G10 gewährleistet auch bei nassen Händen eine sichere und angenehme Griffigkeit. Was mir auch gut gefällt ist der dezent dunkle Taschenclip, der nicht zu stramm sitzt und das Messer schön tief in der Hosentasche verschwinden ließ, nachdem ich ihn auf „Tipp down“ ummontiert hatte. Dass für den Clip in den Griffschalen entsprechende Fräsungen vorhanden sind und die Griffschale an der Auflagefläche plan ist, sind clevere Details, die das sauber durchdachte Design unterstreichen.

 

Klinge:
Die Klinge sticht mit Ihrer ungewöhnlichen Form natürlich sofort ins Auge. Je nach Betrachtungsweise weist die Klinge entweder eine enormen Recurve-Schneide oder eine sehr hochgezogene Klingenspitze auf. Spyderco selbst nennt diese Klingenform „Scimitar-ähnlich„. Beides sind Eigenarten, bei denen ich bei meinen EDCs keinen großen Wert lege, da sie für mich weniger universell einsetzbar sind. So auch beim Zulu: Die Klingenspitze ist mir nicht fein/schlank genug, sondern wirkt eher „pummelig“. Auch der ausgeprägte Recurve ist für Schneidarbeiten auf geraden Flächen (z.B. in der Küche) weniger geeignet. Bei ziehenden Schnitten machte das Zulu jedoch eine sehr ordentliche Figur: Beim Schneiden von Verpackungen und Kartons kam der Recurve voll zur Geltung. Zudem konnte sich der Daumen sehr bequem auf der eleganten Wölbung der Klingenoberseite abstützen. Wirklich sehr schön, diese Details…

Kleines Manko: Das Spyderhole war an seinen Kanten noch unangenehm scharf, was meinem Daumen bei längerer Spielerei (*auf*zu*auf*zu*) gar nicht gefiel.

 

Lock:
Klassischer Linerlock, der die Klinge sicher und spielfrei hält.

 

Fazit
Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Spyderco das Zulu in Taiwan produzieren lässt, it das Spyderco Zulu ist ein tolles Messer mit einer sauberen Verarbeitung (bis auf oben beschriebenes Manko) – man muß halt nur mit der eigenwilligen Klingenform klarkommen.

English description:

After Böker Cox another Custom Collaboration of Jens Ansø found its way to me.

Spyderco Zulu – C145G
Specifications (according to catalogue):
blade length: 3.031 “
blade thickness: .125 “
length overall: 6.875 “
length closed: 4 “
weight: 3.4 oz.
blade steel: CPM S30V
grind: hollow grind
Lock: LinerLock
Scales: G10

First impression:
Like the Böker Cox before, the Ansø appealed to me and I could not resist to make myself an impression of the collaboration between Spyderco-Company and Jens Ansø. First impression is very good. Even if the Zulu is a true Spyderco, the design of Jens Ansø is unmistakeable. With its length of 10cm (closed) the Zulu matches my EDC-profile.

Handle:
The handle has the Ansø-characteristic grooved G10-scales. They are not only optically good looking, but also fit into ones hand well. The grooves are exactly where they have to be and the G10 offers good and save grip even with wet hands. The decent grey Clip is removable (tip-up/tip-down) and allows deep carry in your pocket.

Blade:
The blade with its extraordinary shape is an eye-catcher. Depending on ones point of view the blade has an enormous recurve or a very high bend point. Spyderco desribes the shape as scimitar-like. I really don’t like each shape either when it comes to my EDC-preferences. The blade point is not as accurate but seems chubby instead. Also the marked recurve is not the right thing if you want to cut on an even surface (in kitchen for instance). When it comes to drawing cuts the Zulu shows its full potential. Cutting boxes, paper and cord with the recurve was pure fun. Also the thumb could rest on the elegant curvature on the spine. I really like those details…

Little flaw: The Spyderhole was a little bit sharp on its edges, which my thumb recognized when opening it several times.

Lock:
The LinerLock locks the blade secure and save.

Conclusion:
In consideration that the Zulu is produced in Taiwan the knife is built very well (only the little flaw mentioned above) and a very good knife. You only have to deal with the shape of the blade.

Review: EnZo PK 70

Nach dem Böker Cox möchte ich Euch nun ein weiteres Messer vorstellen, welches man selbst bei restriktiver Rechtslage ebenfalls bedenkenlos führen kann:
(English description below.)

EnZo PK 70
Daten (laut Katalog):
Klingenlänge: 70 mm
Klingenstärke: 2,5 mm
Gesamtlänge (offen): 160 mm
Gesamtlänge (geschlossen): 92 mm
Gewicht: 80 g
Klingenstahl:  CPM S30 V
Schliff: Scandi
Verschluss: Slip Joint
Griff: Carbon

Erster Eindruck:
Das PK 70 kommt mit klassischen Understatement daher – dezent – kompakt und unaufdringlich. Vom Design erinnert es an die nordischen Pukko-Messer – nur in einer modernen Version als Klappmesser. Schon beim ersten in-die-Hand- und in-Augenschein-nehmen wird deutlich dass es sich um ein sehr schickes und gut verabeitetes Messer handelt.

Griff:
Die Schalen aus Carbon sind leicht texturiert und dadurch wunderbar griffig. Trotz seiner geringen Größe liegt das PK70 dadurch schön sicher in der Hand. Darüber hinaus fällt die saubere Verarbeitung auf: Der Griff ist sehr sauber gearbeitet, es gibt keine Macken, unsaubere Kanten oder Ritzen, alles ist sauber und sorgfältig gearbeitet. Der Clip des Messers (Tip up) ist zwar nicht umsetzbar, läßt das Messer aber schön tief in der Tasche verschwinden und somit unauffällig und bequem tragen.

 

Klinge:
Mit ihren 7 cm ist die Klinge genau in dem Bereich, den ich als praxistauglich empfinde – nicht zu groß aber auch nicht zu klein. Als Stahl kommt hier der pulvermetallurgische S30V zum Einsatz, der zusammen mit der Klingenstärke von „nur“ 2,5mm aus diesem Messer eigentlich einen kleinen Schneidteufel machen sollte. Allerdings macht sich hier dann doch der Scandi-Schliff bemerkbar. Für robuste Arbeiten ist der Schliff genau richtig – Stöcke schnitze, Fische ausnehmen, Kartonage zerkleinern – geht mit dem Scandi-Schliff wunderbar und die Klinge weist eine überragende Schnitthaltigkeit auf. Für feinere Schneidarbeiten ist der Scandi jedoch nix, da spaltet er eher, als dass er schneidet. Aber das Messer gibts ja glücklicherweise auch mit Flachschliff

Zwei Sachen, die mich zwar nicht groß gestört haben, die ich aber nicht unter den Tisch fallen lassen möchte:
– Im geschlossenen Zustand steht die Klingenwurzel des Messer deutlich hervor. Manche mögen das nicht, andere nehmen es gelassen hin…
– Der Nagelhau ist für meinen Geschmack etwas zu zierlich geraten, bzw. so angebracht, dass das Messer nicht immer schnell und ohne Fummelei geöffnet werden kann.

 

Lock:
Bei dem EnZo PK70 handelt es sich nicht um ein verriegelndes Messer, sondern um ein Slip-Joint, bei dem die Klinge allein durch den Widerstand der Rückenfeder offen gehalten wird. Dieser Widerstand ist genau richtig, so dass das Messer nicht mit übermäßigem Kraftaufwand geöffnet werden muss, die Klinge aber auch nicht beim ersten Anzeichen von Belastung zuklappt. Um das Risisko bei versehentlichen Zuklappen noch weiter zu minimieren, wurde zudem noch eine Zwischenstoppfunktion (bei ca 40°) eingebaut. Der Klingengang selbst ist dank der Bronze-Washer wunderbar weich.

 

Fazit:
Das EnZo PKn 70 ist ein tolles und funktionales Messer, welches mit einem phänomenalem Preis-Leistungs-Verhältnis aufwartet. Was Materialauswahl und Verarbeitung angeht, spielt das Messer in derselben Liga wie z.B. das Fällkniven TK3 oder TK4 – welche aber mehr als das doppelte kosten.
Darüber hinaus ist das Messer in den meisten europäischen Ländern legal zu führen.
Eine klare Kaufempfehlung von mir!

Vielen Dank an Keno von messerforum.net und nordisches-handwerk.de für die Möglichkeit das Messer zu testen!

klzugflofcz

English description:

After presenting the Böker Cox I would like to show you another knife that can be carried legally even under illiberal law.

EnZo PK 70
Specs (according to catalogue):

Blade length: 70 mm
Blade thickness: 2.5 mm
Length (overall): 160 mm
Length (closed): 92 mm
Weight: 80 g
Steel: CPM S30 V
Grind: Scandi
Lock: Slip Joint
Scales: Carbon

First impression:
The PK 70 appears with classic understatement – decent – compact and subtle. By design it remembers to the nordic Pukko-knives – only in a modern folder-version. Even at first sight and taking it into hand it comes clear, that this is a very smart and well manufactured knife.

Handle:
The carbon-scales are light textured and therefore wonderful handy. Thoigh its shortness it offers a save grip. Plus the well-done manufacturing becomes apparent: The handle shows no edges, chinks, cracks or whatsoever. Everything is smooth and plain. The Clip can only be attached tip up, but he allows deep carry options so you can carry the knife comfortable and unobtrusively.

Blade:
With its length of 7 cm the blade is practical – not too small, not to large. It is made of CPM S30V which should lead to impressive cutting-qualities in cooperation with the blade thickness of only 2.5 mm. But it does not because of the scandi-grind. For rugged work the scandi grind is fine: cutting wood or cardboard, gilling fish. But for fine cuts I prefer flat grind. Fortunately the knife is also avilable with flatgrind-blade.

At last two things that did not bother me, but I do not want to let pass without comment:- When the knife is closed the blade root lays free. Some people like it, some don’t.
– The nail-slit is too tiny, respectively it is not really accessible so it is sometimes tricky to open the knife.

Lock:
The EnZo PK 70 is a non locking knife but a slipjoint. That means that the blade is not locked, but it is only retained by the strength of a backspring. The restistance of the backspring fits well and it closes not easily. To minimize the risk of unintentional closing the knife offers a halt in between (nearly 40°). The blade itself opens smooth due to the bronce washers.

Conclusion:
The EnZo PK 70 is an awesome and functional knife with a phenomenal price-performance ratio. According to the used material and workmanship the EnZo is at the same level as Fällkniven TK3 or TK4 but cost only half of them. Plus it can be legally carried in most of european countries even under illiberal laws.

Thanks to Keno from messerforum.net and nordisches-handwerk.de for the opportunity of testing this knife.

Review: Benchmade Activator 210 & 211

Aufgrund der deutschen Rechtslage haben sich die kleinen feststehenden Messer einen festen Platz in meiner EDC-Rotation erobert. Zwei Exemplare, auf die ich schon lange ein Auge geworfen hatte, möchte ich heute hier vorstellen.
(English description below.)

Benchmade Activator 210 & 211
Daten (laut Katalog):
Klingenlänge: 5,5 cm
Klingenstärke: 3,5 mm
Gesamtlänge: 13,9 cm
Gewicht: ca. 71 g / 68 g
Klingenstahl: S30V (58-60HRC) / D2 (59-61 HRC)

Das Modell „Activator“ basiert auf dem Custom-Modell Sportster von Mike Snody, der ja auch für andere Benchmade-Modelle das Design lieferte (z.B. Benchmade 425 Gravitator, Benchmade 220 Resistor oder Benchmade 14536 Instigator).

Die Firma Benchmade bietet dieses Modell in zwei Produktvarianten an. Einmal als Benchmade 210 mit S30V-Stahl und einmal als Benchmade 211 in der D2-Variante.

Erster Eindruck:

Den Eindruck, den die im Internet zu findenden Fotos machen, wird durch die Realität gehalten – beides kleine aber sehr schicke Messer, mit stimmigem Design und in der für Benchmade typischen Verarbeitung auf hohem Niveau.

Griff:

Optisch unterscheiden sich die Messer hauptsächlich durch ihre unterschiedlichen Griffschalen. Während das Benchmade 210 in schön bordeaux-schimmernden Griffschalen aus Wine-Wood daherkommt, präsentiert sich das Benchmade 211 in stylischem Carbon mit silber-grau-Optik.
Beide Varianten sind zwar recht schlank (ca. 2 mm), aber der durchgehende Erl sorgt mit seiner Stärke von knapp 4 mm für ein ordentliches Griffgefühl. Der Griff bietet 3 Fingern ausreichend Platz, der Daumen kann sich bei Druckschnitten bequem auf dem Klingenrücken mit der Riffelung abstützen, während die ausgeprägte Fingermulde direkt vor der Klinge ein Abrutschen des Zeigefinders in die Klinge verhindert und ein sicheres Arbeitsgefühl vermittelt.
Darüber hinaus sind sie sauber an den Griff angepasst, so dass keine Spalten, Kanten oder Übergänge stören.

Klinge:
Wie schon beim UMAX, so gilt auch hier das Motto: Weniger ist mehr!
Klar wird das Anwendungsgebiet eines Messers auch durch die Klingenlänge bestimmt. Ein vollwertiger Bushcraft-Chopper wird das Activator nie werden. Aber die Klinge mit ihrer Stärke von ca. 3,5 mm und dem hochgezogenen Flachschliff macht schnell klar, dass die Messer auch härtere Arbeiten nicht zu scheuen brauchen. Für das gedachte Betätigungsfeld als Urban-EDC ist die Klinge meiner Meinung nach ausreichend dimensioniert hat sich als EDC bereits bestens bewährt.

Im Alltag macht sich auch kaum ein Unterschied der verwendeten Klingenstähle bemerkbar. Die out-of-the-box-Schärfe war bei beiden Messern beeindruckend. Der D2 Stahl zeigt keine Zeichen von Rost und hält seine Schärfe sehr gut. Der S30V zeigt eine noch bessere Performance, was die Schnitthaltigkeit angeht, allerdings braucht es hier schon Diamantschleifsteine, um das Messer wieder scharf zu kriegen.

Scheide:

Beide Messer kommen mit einer Gürtelscheide aus Leder. Leider werde ich damit nicht richtig warm. Zwar lässt sie sich bequem am Gürtel tragen, die nicht aufträgt und das Messer verschwindet auch recht tief darin. Für mein Anwendungsgebiet hätte ich aber gerne eine passende Kydexscheide, die variable Trage- und Befestigungsmöglichkeiten bietet. Ich werde wahrscheinlich nicht drumherumkommen, mir ein passendes Kydexkleidchen anfertigen zu lassen.

Fazit:
Kleine, feine und elegante Messerchen mit hoher Alltagstauglichkeit!

English description:

Due to german law the small fixed knives conquered their rank in my EDC-rotation. I would like to present two of them, which I casted an eye at.

Benchmade Activator 210 & 211
Specifications (according to catalogue):
blade length: 2.12″ (5,5 cm)
blade thickness: 0.140″ (3,5 mm)
weight: 2.40 oz / 2.50 oz ( 71 g / 68 g)
steel: S30V (58-60 HRC) / D2 (59-61 HRC)

The activator-modell based upon the sportster-custom-model by Mike Snody who designed other Benchmades such as Benchmade 425 Gravitator, Benchmade 220 Resistor or Benchmade 14536 Instigator.

Benchmade offers the activator in two variants: the Benchmade 210 with S30V-steel and Benchmade 211 in D2.

First Impression:

The impression of the pictures that can be found in the world-wide-web is prooved by reality. Both knives a small but smart with consistent design and Benchmade-generic high standard.

Handle:

The two knives mainly differ by the optic of their handle-scales. While the Benchmade 210 comes around with beautiful bordeaux-red scales of wine wood, the Benchmade 211 presents itsself with stylisch silver-grey carbon.

Both variants are quite slim (2 mm) but the full-tang with ist thickness of 4 mm provides solid grip. The handle itsself has enough space for 3 fingers – the thumb ramp allows good and easy cutting results, while the choil prevents slipping into the blade. In summary this allows save and good working and no chinks or edges diminish this handy feeling.

Blade:

Like the UMAX,  „less is more!“ is here the motto, too.
It is clear, that the field of application is also defined by the length of the blade. So the Activator will never be a true bushcraft-chopper. But the blade thickness of 0.140″ plus the flat grind states that these knives do not shun hard work. For urban-edc the blade is adequately measured and has already prooved.

In daily routine nearly no difference between the steels shows up. The D2-steels shows no signs of rust and keeps the edge very well. The S30V even shows a better performance of edge-durability but is harder to sharpen. Without diamond wetstones you are lost.

Sheath:

Both knives came with a textured black leather sheath with belt loop. It allows to wear the knives safe and does not show up to much. But I would prefer a kydex-sheath, which allows multiple carry-options. So I have to look for a custom-version.

Conclusion:

Two fine, small and smart knives with high suitability for daily use!

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