SAK-Mod: Black Micarta Spartan

Gesucht waren robuste Schalen für ein Arbeitstier. Also haben wir uns bei diesem Spartan für gebürstetes schwarzes Canvas Micarta entschieden. Die rote Fiberunterlage bildet dabei noch einen schönen optischen Kontrast. (English description below.)

Bitte beachten Sie auch folgende Erklärung => KLICK.

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English description:

We were asked for sturdy scales for a workhorse. So we made brushed black canvas micarta scales for this Spartan. The red fiber base makes a nice little contrast.

Please note following clarification => CLICK.

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Review: Swiss Champ 1984 Edition – Eine Dystopie

Heute jährt sich mal wieder die Novelle des Deutschen Waffengesetzes (WaffG), dem wir u.a. das oft, breit & lang diskutierte Führungsverbot für verschiedene Messer (u.a. Einhandmesser) zu verdanken haben. Von der Politik geäußertes Ziel war es u.a., die Welt ein wenig sicherer und besser zu machen.
Nach dem Brötchenmesser Review möchte ich den Jahrestag eines seitdem kontinuierlich weitergeführten gesellschaftlichen Optimierungs- und Erziehungsprozesses nutzen und ein weiteres Review vorstellen:

Swiss Champ 1984 Edition

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Vorneweg:
Jedem, der sich ebenfalls für solch ein Messer interessiert, sei gesagt: Das Genehmigungsverfahren für mein Messer war mit gewissen bürokratischen Aufwänden verbunden. Zuerst galt es, ein Bedürfnis (gemäß dem „Wofür-braucht-man-das?“-Prinzip) nachzuweisen. Bevor es dann zur Sachkundeprüfung kam, wurde noch meine Zuverlässigkeit und meine persönliche Eignung geprüft. Da ich ja ein gesetztestreues Mitglied der Gesellschaft bin und nichts zu verbergen habe, konnte ich meine Unbedenklichkeit jedoch rasch beweisen.

Erster Eindruck:
Und das Warten hat sich gelohnt! Mein neues EDC-Messer (every-day-carry / jeden Tag dabei) ist endlich angekommen. Ein Traum!

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Format:
Bei dem Swiss Champ 1984 Edition handelt es sich um einen großen Werkzeugkasten im 91mm-Format. Sämtliche gesetzlich zugelassenen Werkzeuge wurden in das Messer integriert. Gleichzeitig ist es mit seinen drei Lagen noch relativ kompakt und somit angenehm in der Hosentasche zu tragen. Da gerade der letzte Punkt erhebliche rechtliche Probleme nach sich ziehen kann (Stichwort: „verdecktes Führen einer Waffe“) hat man hier eine clevere Lösung gefunden: Die Griffschalen sind in der auffälligen Warnfarbe rot gehalten.
Für Sammler/Kenner besonders bemerkenswert: In Reminiszenz an die alten Originale hat man bei der Gestaltung der Griffschalen sogar die Funktion des Korkenziehers sowie von Zahnstocher und Pinzette (Z&P) angedeutet! Dass Z&P fest mit den Griffschalen verklebt wurden und somit die Erstickungsgefahr von Kleinkindern durch Kleinteile (Z&P) reduziert wurde, gefällt mir als besorgtem Familienvater natürlich besonders gut. Ob die Aussparung für den nicht-existenten Korkenzieher aber unbedingt hätte sein müssen, darüber läßt sich streiten. Natürlich weiß man in unserer schönen neuen Welt längst um die Gefährlichkeit von Alkohol, so dass ein Korkenzieher überflüssig geworden ist. Aber ist es nicht gerade die Gestaltung dieser „Lücke“, die uns eindrucksvoll daran erinnert, dass es uns an nichts fehlt?

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Werkzeuge:
Ab sofort bin ich für alle Eventualitäten und Fährnisse des Lebens gerüstet, denn das Swiss Champ 1984 Edition vereint alle gesetzlich zugelassenen Werkzeuge in einem Messer! Stark!
Falls mal die Aufreißlasche einer Konservendose abreißt? Kein Problem – ich öffne die Dose einfach mit dem Dosenöffner!

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Falls ich mal eine Flasche ohne Schraubverschluß („Wozu-braucht-man-das?“) öffnen will? Dank Kapselheber kein Problem!

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Falls ich mal was messen möchte? Kein Problem – das Lineal (in Zentimeter- und Zoll-Maß) läßt mich nicht im Stich. Die angedeutete Zahnung ist ebefalls sehr hilfreich, wenn man z.B. in der Küche mal Gemüse putzen möchte.

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Aber das genialste ist das Multitool-Werkzeug! Dank seiner sanft abgerundeten Kanten ist die Verletzungsgefahr für mich selbst und andere gleich null. Gleichzeitig läßt sich dieses Werkzeug universell einsetzen: zum Schaben, zum Schrauben, zum Rühren und für unendlich vieles mehr! Ich weiß gar nicht, wie ich bislang ohne das Teil ausgekommen bin. Ich bin jetzt schon gespannt, was man damit alles machen kann.

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Nachbemerkung: Ich habe keine Ahnung wobei es sich bei dem Werkzeug auf der Rückseite des Messers handelt. Es sitzt aber so tief und scheint zudem noch festgeklebt zu sein, dass es sich wohl nicht nutzen läßt. Egal – was man nicht kennt, vermißt man auch nicht.

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Fazit:
Auch wenn es einigen bürokratischen Einsatz erfordert, finde ich es toll, dass man als mündiger Bürger in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft die Erlaubnis für ein solches Messer bekommen kann. Und es lohnt sich – ich kann jedem nur empfehlen, ebenfalls eine Erlaubnis zu beantragen.

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This article relates to german knife law and to special german sensitivities. Without detail knowledge in both fields it’s useless to read the article. In addition a translation would not work because it is hard to translate the sense of the article. Therefore the article is in german only.

Review: Böker Plus AKS 74 Sheepfoot

Nach dem Medford TFF-1 war es ja eine lane Zeit still bei der Serie der taktischen Messer. Also möchte ich nun ein weiteres Exemplar vorstellen, welches im Gegensatz zu den ganzen §42a WaffG-konformen Messern wie ein „schwarzes Schaf“ herausstechen muß:
(English description below.)

Böker Plus AKS 74 Sheepfoot

Daten (laut Katalog):
Gesamtlänge: 191 mm
Klingenlänge: 83 mm
Klingenstärke: 3 mm
Klingenstahl: AUS-8 (PVD beschichtet)
Gewicht: 101 g
Griffmaterial: Aluminium
Verschluss: Button-Lock (Springmesser)
Clip: Ja (tip-up, nicht umsetzbar)

Erster Eindruck:
Schon die mitgelieferte Verpackung in Gestalt eines Kalashnikov-Magazins unterstreicht den martialischen Auftritt des Böker+ AKS 74 Sheepfoot. Ganz in „taktischem“ Schwarz gibt sich dieses Messer gar nicht erst die Mühe, einen zivilen Eindruck zu vermitteln.
Vielmehr weiß man sofort, dass man es hier mit einem taktischen Einsatzmesser zu tun hat.

Klinge:
Für das Messer namensgebend war die Klinge in Schafsfuß-Form (sheepfoot). Diese Klingenform mit ihrer geraden Schneide und die auf Schneidenebene heruntergezogene und damit pointiert ausgeformten Spitze eignet sich das Messer vor allem für ziehende Schnitte oder feine Schneidarbeiten, die eine solch feine Klingenspitze erfordern. Die Schneidfreudigkeit der 3mm starken Klinge wird unterstützt durch den leichten Hohlschliff, der sauber und symetrisch ausgeführt wurde. Die schwarze PVD-Beschichtung ist erstaunlich robust.

Als Klingenstahl findet hier der japanische AUS-8 Stahl Verwendung. Dieser gehört zwar nicht zu den verschleißfesten „Hochleistungsstählen“ – allerdings hat Böker+ hier die Wärmebehandlung im Griff und kann so die Kosten im Rahmen halten.

Die Klinge des Automatikmessers öffnet schnell und mit einem vernehmlichen KLACK per Knopfdruck und wird anschließend sicher und spielfrei verriegelt. Erst ein erneuter Knopfdruck gibt die Klinge wieder frei, so dass diese wieder eingeklappt werden kann, während man gleichzeitig erneut die Feder spannt.

Damit sich die Klinge nicht unbeabsichtigt öffnet, kann sie im über einen Schieber am Klingerücken bequem gesichert werden.

Griff:
Der Griff des Messers ist einfach aber funktional gehalten: schwarzes Aluminium bietet aufgrund großzügig geformter Fingermulden ordentlich Platz. Das Messer verfügt auch über einen Clip mit der beliebten „deep-carry“-Trageoption; umsetzbar ist der Clip allerdings nicht.

Fazit:
Mit dem AKS 74 Sheepfoot hat Böker Plus ein schlichtes wie funktionales Automatikmesser aufgelegt, welches sowohl durch seine verarbeitung wie auch durch seinen günstigen Preis glänzt.

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English description:

After the review of the Medford TFF-1 it was quite quiet around the tactical knives here. So I want to present a knife which appears to be the black sheep in comparison to all the legal-to-carry-knives I presented before.

The Böker Plus AKS 74 Sheepfoot

Specs (acoording to catalogue):
length overall: 191 mm
blade length: 83mm
blade strength: 3mm
blade steel: AUS-8 (PVD coated)
weight: 101 g
handle: aluminium
lock: button-lock (automatik-knife)
Clip: yes (tip-up)

First impression:
Even the package (in form of a Kalashnikov-ammo-clip) enhances the martialistic appeal of the Böker+ AKS 74 Sheepfoot. All „tactical“ black this knife does not even try to look sheeple-friendly. It says: I am black – I am a evil tactical knife.

Blade:
Eponymic for this knife was the sheep-foot-blade. This blade-form with its straight edge and the pointed tip works well when it comes to tearing cuts or fine cutting works. The good cutting performance is supported by the blade strength of 3mm and the light hollow grind, which was done accurately and sumetrically. The black PVD coating is very tough.
The blade steel is japanese AUS-8. This is not suprior high-tec-steel, but Böker+ has a good working heat-treatment of this steel and so can provide a moderate price.
The blade of this automatic knife opens quick and easy via push-button and locks properly. To unlock the blade you just push the button again.

Handle:
The handle of the knife is designed functional and simple. It offers enough space even for bigger hands and has a clip (not removable) for deep-carry-option.

Conclusion:With the AKS 74 Sheepfoot Böker+ offers a functional knife with a good price-perfomance ratio.

Spyderco Mule MT18P

Auf der Suche nach einem Outdoormesser, welches eine Alternative zu meinem geliebten Fällkniven F1 darstellen soll, bin ich auf das neueste Mule von Spyderco aufmerksam geworden, das

Spyderco Mule MT18P in CPM-S110V.

Die Spyderco-Mule-Serie ist ein Projekt, welches in regelmäßigen Abständen den Rohling eines feststehenden Messers mit jeweils unterschiedlichen (und oft exotischen) Stählen herausbringt.

Auf diese Weise können sowohl Messerbegeisterte wie auch Spyderco selbst testen, ob und wie sich ein bestimmter Stahl für Messerklingen (und für die Serienproduktion) eignet.

Das MT18 ist nun das achtzehnte Messer dieser Reihe und wurde diesmal mit CPM-S110V Stahl von Crucible Industries of Solvay (New York, U.S.A.) aufgelegt.

Dieser pulvermetallurgische Stahl weist einen Vanadium-Anteil von 9% und einen Niob-Anteil von 3% auf, welches ihn als einen martensisch-rostfreien Werkzeugstahl klassifiziert. Aufgrund des Herstellungsprozesses verfügt dieser Stahl über eine gleichmäßige Verteilung der Karbide, was zu einer überragenden Zähigkeit und Härte bei gleichzeitiger Rostunempfindlichkeit führen soll.

Da das Mule – wie den Bildern zu entnehmen ist – zwar geschärft, aber ohne Griffschalen und Scheide geliefert wird, nutze ich die Gelegenheit, dieses Messer nach den eigenen Vorstellungen fertigzustellen.

Ich hoffe, Ihr seid ebenso gespannt wie ich, wie es weitergeht!

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English description:

Still seraching for an outdoor-knife, which is an alternative to my beloved Fällkniven F1, I found this knife by chance, the

Spyderco Mule MT18P in CPM-S110V.

The Spyderco-Mule-Series is a project, which relelases a fixed knife blade from time to time, but each time with a different (often exotic) blade steel.

So knife nuts and Spyderco have the opprtunity to test if this steel is usable as a knife (and for serial-production).

The MT18 is the 18th knife of this series and was released with CPM-S110V steel by  Crucible Industries of Solvay (New York, U.S.A.).

What differentiates CPM S110V from other blade steels is its volume of vanadium-rich (9.0%) and niobium-rich (3.0%) alloys which classify it as a martensitic stainless tool steel. Crucible’s powdered metal process creates uniform carbide distribution of the steel’s components throughout the blade for superior wear resistance, toughness and corrosion protection.

Because this Mule comes with a skeletonized handle without scales or a carry sheath, I now will use the opportunity and finish this knife according to my ideas.

I hope you are as curious as I am about the outcome.

Review: Spyderco Techno C158TI von Marcin Slysz

Nach dem Para-Military 2, dem Squeak und dem Pingo  möchte ich Euch nun einen weiteren Folder aus dem Hause Spyderco vorstellen und zwar das:

Spyderco Techno C158TI  aus der Feder von Marcin Slysz
(English description below.)

Daten (laut Katalog):
Gesamtlänge: 152 mm
Klingenlänge: 65 mm (davon scharf: 59 mm)
Länge geschlossen: 87 mm
Klingenstärke: 4,5 mm
Klingenstahl: CTS XHP
Gewicht: 102 g
Griffmaterial: Titan
Verschluss: Framelock (Reeve Integral Lock)
Clip: Ja (tip-up, umsetzbar)

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Erster Eindruck:
Spyderco nennt diese Art von Messern little big knives. Das mag zunächst widersprüchlich klingen, aber irgendwie passt es zu dem Messer. Es ist klein – von den Abmessungen her nur unwesentlich größer als ein Spyderco Pingo. Und trotzdem kommt das Techno deutlich robuster daher, wenn es z.B. um Klingen- oder Griffdicke geht.
Wie ich es von Spyderco kenne und erwarte, ist die Verarbeitung sehr hochwertig – hier braucht sich das in Taichung (Taiwan) gefertigte Messer nicht hinter seinen Verwandten aus Golden (Colorado, USA, Earth) zu verstecken.

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Klinge:
Was mich neugierig auf das Messer machte, war der verwendete Klingenstahl: Carpenter’s CTS-XHP
Denn dieser Stahl kam bislang nur bei sehr wenigen Spydercos zum Einsatz (u.a. Sprint Runs), so dass ich mir ein eigenes Bild machen wollte. In seiner Zusammensetzung (Kohlenstoff: 1,6% / Chrom: 16% / Molybän: 0,8%) ähnelt er dem bekannten wie beliebten D2-Stahl, weist aber im Gegensatz zu diesem eine deutlich höhere Korrosionsbeständigkeit durch seinen erhöhten Chromanteil auf. Der Hersteller Carpenter Steel spricht dann auch davon, dass es sich beim CTS-XHP von seinen Eigenschaften her um einen standfesteren 440C oder um einen korrosionsbeständigeren D2 handelt, der sich bis auf 64HRC härten lässt.

Mit einer Länge von 65mm (davon scharf: 59 mm) ist die Klinge in ihrem dezenten Stonewash-Finish nicht übermäßig lang, sondern eher in der Kompaktklasse anzusiedeln. Im Kontrast dazu bewegt sich jedoch die Klingenstärke mit ihren stolzen 4,5mm, was meiner Meinung nach nicht zu solch einer kurzen Klinge passt! Zum Vergleich: Mein geliebtes Fällkniven F1 wartet ebenfalls mit einer 4,5mm starken Klinge auf! Im Resultat sind die Schneidleistungen des Spyderco Techno dann auch nicht überragend. Entweder fehlt es an Klingenlänge, um die Stärken einer so dicken Klinge ausspielen zu können, oder aber die mehr als robuste (aber kurze) Klinge steht sich bei feinen Schneidarbeiten selbst im Weg. Das obligatorische Schneiden eines Apfels geriet dann auch eher zur Spalterei… da hilft auch der Flachschliff nicht.

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Griff:
Der Griff des Spyderco Techno besteht (fast komplett) aus Titan, welches wie die Klinge ebenfalls ein alltagstaugliches Stonewash-Finish aufweist. Genau wie die Custom-Version besteht der Backspacer aus farbigem G10, welches dem Messer einen kleinen Farbtupfer verleiht. Da das Messer wie oben schon beschrieben, recht kompakt daherkommt, braucht es auch keinen allzu großen Griff, um die Klinge unterzubringen. Folglich fällt die Ergonomie für große Hände wie meine auch gerade noch zufriedenstellend aus – irgendwo zwischen 3- & 4-Finger-Messer.
Der Griff des Techno bietet darüber hinaus Platz für einen (umsetzbaren) Clip mit der von mir favorisierten deep-carry-Option.

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Lock:
Das Techno verriegelt per Framelock, welcher von Spyderco (wohl aufgrund des Titangriffes) als Chris Reeve Integral Lock (R.I.L.) bezeichnet wird. Dieser ist sauber konstruiert und verriegelt die Klinge sicher und spielfrei. Auch das Lösen des Locks ist leicht und problemlos.
Einziges Manko: Linkshänder dürften beim Öffnen des Messers Ihre Schwierigkeiten haben, da die Einhandöffnung des Spyderholes im geschlossenen Zustand durch den Framelock verdeckt wird. Schnelles und unkompliziertes Öffnen mit links ist also nicht drin.

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Fazit:Das Fazit ist beim Spyderco Techno etwas durchwachsen. Auf der einen Seite überzeugt das Messer aufgrund seiner tadellosen Verarbeitung und der durchweg hochwertigen Materialien.
Andererseits sagt mir das Design dieses little big knife überhaupt nicht zu.

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Trotzdem hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei Keno und Spyderco für die Möglichkeit bedanken, das Messer testen zu dürfen.

 

 

English description:

After the Para-Military 2, the Squeak and the Pingo  I would like you to present another folder from Spyderco:

Spyderco Techno C158TI  designed by Marcin Slysz

Specs (according to catalogue):
length overall: 152 mm
blade length: 65 mm (cutting edge: 59 mm)
length closed: 87 mm
blade thickness: 4,5 mm
steel: CTS XHP
weight: 102 g
handle material: Titanium
lock: Framelock (Reeve Integral Lock)
Clip: Yes (tip-up, removeable)

First impression:
Spyderco calls this sort of knives little big knives. This may sound contradictory on firstb sight, but it fits. The knife is small – its only a little bit larger like a Spyderco Pingo. Although the techno apperas much more stable, when you like at the blade for instance.
As I knew and expect it from Spyderco the workmanship of the knife is on top-level. This knife build in Taichung (Taiwan) does not need to hide behind its brothers made in Golden (Colorado, USA, Earth).

Blade:
I was very curious about the used blade steel: Carpenter’s CTS-XHP
This steel was used on only a few Spyderco knives, so that I had to look at myself. With its formula of 1.6% carbon and 16% chrome it is similar to the known D2 Steel, but shows more corrosion-resistance due to 16% chrome. Carpenter Steel desribes this steel as high carbon, high chromium, corrosion resistant alloy which can be described as either a high hardness Type 440C stainless steel or a corrosion resistant D2 tool steel. which can be hardened up to 64HRC.
With its cutting edge of only 59mm the blade with its decent stonewash-finish is not excessive long, but belongs to the compct-class. Contrary to this shortness the blade-thickness shows up with strong 4,5mm! In comparison: My beloved Fällkniven F1 has exact the same blade thickness!
In result the cutting performance of the Techno is not overwhelming. Its blade is either too short to show the advantage of the blade strength or the blade strength is too heavy for fine cutting jobs. Cutting an apple is more splitting it … even the flat grind does not help.

Handle:
The handle of the Spyderco Techno is made of titanium, which also shows an EDC-suitable stonewash-finish. Like the Custom-Version the backspacer is made of G10 which brings a little colour to the knife.
Because the blade has no large measurements, the handle does not have large measurements either. Therefore the ergonomy is at last sufficient. For my big hands this knife is somewhere between 3- or 4-finger knife. The Techno has a removable clip which allows my favoured deep-carry-option.

Lock:
The Techno locks via framelock, which Spyderco calls Chris Reeve Intergral Lock (R.I.L.), probably because its made of titanium. The lock is constructed well and holds the blade safe. Unlocking is easy and convenient.
Little flaw: Left-handed-persons will have problems to open the knive easily, because the framelock blocks the Spyderhole.

Conclusion:
My conclusion is a little up-and-down.
Up: Top level workmanship and excellent materials
down: the little big knife design

Nevertheless it was fun testing the knive. Thanks to Keno and the Spyderco-Company for the opportunity for a test.

Review: Medford TFF-1

Ein Wort vorweg:
Wie ich schon beim beim Pohl Force Lima schrieb, bin ich immer recht skeptisch, wenn ein Messer als das „ultimative taktische Taschenmesser“ angepriesen wird und es eigens „für Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden entwickelt“ wurde.
Und dennoch war ich mehr als neugierig auf den Medford Tactical Fighting Folder 1 (TFF-1), so dass ich mir einfach persönlich einen Eindruck von diesem Messer machen wollte.

(English description below.)

 

Medford TFF-1
Daten (laut Hersteller):
Gesamtlänge: 25,80 cm
Klingenlänge: 11,40 cm
Länge geschlossen: 13,20 cm
Griffbreite: 1,5 cm
Klingenstärke: 5,0 mm
Klingenmaterial: D2
Griffmaterial: Aluminium und Titan
Verschluß: Framelock
Gewicht: 260 g

Erster Eindruck:
„Massiv“ – selbst dieses Wort scheint für das Medford TFF-1 eine kleine Untertreibung zu sein. Das Messer, welches in einer schicken wie funktionalen Otterbox samt „Hundemarke“, Lanyard und schicker Visitenkarte daherkommt, strahlt pure Stabilität und Robustheit aus. Vielleicht scheint das Messer sogar etwas zu „overbuilt“ zu sein, denn ein EDC-Messer wird das Ding nie werden und will es auch gar nicht sein.

 

Griff/Handlage:
Der Griff des Messers besteht aus einer vorderen Aluminiumplatine mit olivgrüner Beschichtung, während die hintere Platine, die auch den Framelock-bildet, aus Titan besteht. Das ist auch gut so! Ich will nicht wissen, wieviel das Messer, welches bereits so 260 Gramm auf die Waage bringt, wiegen würde, wenn man statt Alu und Titan Stahlplatinen gewählt hätte.

Die Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden, für die dieses Messer entwickelt wurde, scheinen großen Wert auf einen ausladenden Griff zu legen. Selbst mit meinen großen Händen (Handschuhgröße 10+) hatte meine Hand mehr als ausreichend Platz, um das Messer auf verschiedene Arten zu greifen.

Die Handlage würde ich als gut gewerten. Durch den großen Griff, der wirklich viel Platz für verschiedene Griffoptionen bietet, liegt das Messer satt und sicher in der Hand und ermöglicht auch robuste Arbeiten. Die Tatsache, dass die vordere Aluplatine nicht anodisiert sondern nur beschichtet wurde (mit erkennbaren Bearbeitungsspuren darunter), verbuche ich mal als optisches Manko, was jedoch zu kleinerlei Einschränkung der Funktion führt.

Clip:
Der Clip, den das ausgelaserte Medford-Logo ziert ist zwar nicht umsetzbar, dafür aber ordentlich stramm und erlaubt eine „deep-Carry“-Trageweise – wenn die Hosentasche groß genug ist.

Klinge:
Oft verfügen taktische Messer zwar über eine mehr als ausreichende Klingenstärke, was sie zwar sehr robust macht, allerdings nicht gerade zur Schneidfreudigkeit des Messers beiträgt.
Das Medford TFF-1 bietet erfreulicherweise beides: Eine mit satten 5mm recht ansehliche Klingenstärke – Gleichzeitig aber auch einen Hohlschliff, der die Klinge tatsächlich schneiden läßt, statt sie zu einem bloßen Spaltkeil verkommen zu lassen. Die Wahl des D2 als Klingenstahl finde ich auch sehr gelungen – die vielbesungenen Rostprobleme gabs nicht, dafür hielt der Stahl seine Schärfe über den Testzeitraum mehr als gut.
Das ovale Öffnungsloch der Klinge bot dem Daumen auch mehr als genug Platz, das messer einhändig zu öffnen, wiewohl die zweihändige Öffnung aufgrund der Größe des Messers manchmal komfortabler war.

 

Lock:
Das Messer verriegelt per Framelock mit einem satten KLACK und die Klinge hat im geöffneten Zustand weder horizontales noch vertikales Spiel, sondern sitzt bombensicher. Allerdings stellte sich das Lösen des Locks teilweise als recht schwierig heraus, da er sich manchmal regelrecht festgefressen hatte und sich nur mit etwas mehr Kraftaufwand wieder lösen ließ. Naja, lieber manchmal zu fest, als manchmal zu locker…

 

Fazit:
Das Medford TFF-1 ist ein tolles Messer, welches auch harte Arbeiten locker wegstecken kann. Zwar läßt die Alttagstauglichkeit – wie zu erwarten war – ein wenig zu wünschen übrig, aber es ist ein Messer mit hohem Fun-Faktor.

Vielen Dank an Pitter von messerforum.net und Herrn Brunner von outdoor-treasure.de , für die Möglichkeit, dass Messer zu testen.

 

English description:

Like I mentioned before on the review of the Pohl Force Lima, I am always sceptical, when a knife is advertised as the „ultimate tactical knife„, which was only developed „for military & law enforcement personnel„. But I was just to curious about the Medord Tactical Fighting Folder 1 (TFF-1), so I had to take a look at myself.

Medford TFF-1
Specifications (according to catalogue):
length overall: 25,80 cm
blade length: 11,40 cm
length closed: 13,20 cm
handle thickness: 1,5 cm
blade thickness: 5,0 mm
blade steel: D2
handle material: aluminium & titanium
lock: Framelock
weight: 260 g

First impression:
„Massive“ – even this word seems to be a little underestimation for the Medford TFF-1. This knife, which comes along in a fancy and functional otter-box with dog-tag, lanyard and business card, radiates pure sturdiness and stability. Maybe the knife itsself is a little bit „overbuilt“, becaus e this knife will never be an EDC and does not want to be one.

Handle:
The handle of the knive is made of a front aluminium-liner with an olive-green coating, while the backward liner, which also serves as framelock, consits of titanium. That’s a good thing! I don’t want to know the weight of the knife, which already weights 260 gramms, if the handle would be built with steel liners! The for military & law enforcement personnel, for which this knife was designed obviously like a expansivehandle. Even with my large hands (glove-seize 10+) my hands have more than sufficient room for differnet grip-options. The grip options are good and safe and allow sturdy working. The fact that thre are visible fabrication-marks under the olive-green-coating are just optical-flaws but do not reduce the function.

Clip:
The laser-cut clip is embellished by the Medford-logo. The clip itsself is not switchable but allows „deep-pocket-carry“ ( if your trousers are big enough).

Blade:
Often tactical knives offer a more than sufficiant blade-strength, which makes them sturdy but do not offer good cutting-performances. Fortunately the Medford TFF-1 offers both: good cutting performance by the hollow-grind and a sturdy blade strength of 5mm. The choice of D2-steel is also a good choice. The blade kept the edge more than well and showed no signs of rust at all. Due to the thumb-hole the knife allows one-hand-opening, but it is more comfortable to open this massive knife with both hands.

Lock:
The framelock holds the blade safe, so it has wether vertical nor horicontal play. Unlocking the knife is sometimes not easy, because you need a lot of strength to release the blade. But safe is safe…

Conclusion:
The Medford TFF-1 is a great knife for harder work. Its a little too overbuilt to be an EDC-knive, but therefore it offers a high fun-factor!

Thanks to Piter from messerforum.net and to Mister Brunner from outdoo-treasure.de for the opportunity of testing this knife!

Projektabschluß: Beilkopf Peter Wallbrecher

Nach dem Helsper Klauenbeil neigt sich auch dieses Projekt seinem Ende zu.
(English description below.)

Nachdem das Beil endlich wieder einen Stiel aus sorgsam abgelagertem Eschenholz hatte, bekam es auch eine neue ballige Schneide sowie eine passende Ledertasche für den Transport.

Und wieder gilt mein Dank Jürgen Schanz sowie Stefan Kleinhuber, die durch Ihr fachmännisches Geschick und Ihre Handwerkskunst dieses Projekt zu einem guten Ende geführt haben.

Auch bei diesem guten Stück kann ich es eigentlich kaum erwarten es seiner Bestimmung als Camping- und Trekkingbeil zuzuführen.

English description:

After the project-closure of the Helsper hatchet, I finally came to an end with the Wallbrecher hatchet, too.

After the hatchet got a new handle of fine ash-wood, a new convex-adge and a custom leather case for transport make it complete.

Again I would like to thank Jürgen Schanz and Stefan Kleinhuber for their wonderful piece of workmanship which led this restoration project to a good end.

Again I am very eager to test how this hatchet will serve as a new camping- and trekking hatchet.

Review: Oberland Arms Black Sepp

Nach dem Benchmade 810 und dem Spyderco Para Military 2 wird die Serie über taktische Messer fortgesetzt und zwar mit dem:

Oberland Arms Black Sepp

(English description below.)

Zuerst einmal die Daten (laut Hersteller):
Gesamtlänge: 225 mm
Klingenlänge: 105 mm (davon 95 mm scharf)
Klingenstärke: 4,8 mm
Klingenhöhe: bis max. 37mm
Gewicht (ohne Scheide): 250 g
Stahl: D2 (58-59 HRC) mit schwarzer PVD-Beschichtung
Schliff: Flachschliff
Griffmaterial: konturierte G10 Schalen (+ Spacer)
Griffstärke (ohne Spacer): 20,0 mm
Griffstärke (mit Spacer): 22,3 mm
Scheide: Nylon

 

Erster Eindruck:
Schwarz, stabil, stark sind die ersten Assoziationen, die mir bei diesem Messer in den Sinn kommen. Design, Konstruktion und Haptik gefallen mir sofort sehr gut. Das Oberland Arms Black Sepp könnte sich als ernsthafte Alternative zu meinem geliebten Fällkniven F1 entpuppen.

Kommen wir nun zu den Details:

Griff/Handlage:
Der Griff des Messers mit seinen konturierten G10-Schalen bietet auch für meine großen Hände (Handschuhgröße 10+) ausreichend Platz fasst sich durch seine voluminöse Art einfach gut und sicher an. Falls einem das Griffvolumen zu mickrig ist, könnte man noch die Griffschalen (dank Sechskantverschraubung) entfernen und das Griffvolumen durch die mitgelieferten Plastikspacer erweitern. Ich habe aber darauf verzichtet. Die Fräsungen der G10-Schalen sind genau da wo sie sein sollen und die Griffschalen selbst sitzen sauber und spaltenfrei auf dem Fulltang-Griff. Die Riffelung der Daumenrampe sowie des Griffendes sind sauber entgratet und erlauben es Daumen, sich bei Druckschnitten oder im Reverse-Grip bequem abzustützen.

Das einzige, was mir bei längerem Gebrauch auffällt ist das mit 250 Gramm recht hohe Gewicht des Messers. Zum Vergleich: Das Fällkniven F1 bringt bei ähnlichen Abmessungen rund 100 Gramm weniger auf die Waage. Beim Oberland Arms Black Sepp macht sich hier wohl die Fulltang-Bauweise bemerkbar. Hätte ich die Griffschalen wie oben beschrieben abmontiert, hätte ich wohl gesehen, dass der Fulltang-Griff ohne Skelettierung zwecks Gewichtseinsparung auskommt und für das satte Gewicht verantwortlich ist.

Klinge:
Mit ihrer Länge von 105 mm (davon 95 mm scharf) und einer Klingenhöhe von max. 37 mm eröffnet die Klinge des Oberland Arms Black Sepp ein breites wie praktikables Einsatzfeld bei Outdooraktivtäten – zumal sie nicht unter das Führungsverbot des § 42a WaffG fällt. Durch den Flachschliff und die gelungene Klingegeometrie sind die Schneideigenschaften des Messers – trotz der stabilen 4,8 mm Klingenstärke – sehr gut. Ein Grund dafür ist sicher auch der verwendete Stahl. Ich halte D2 generell für eine gute Wahl für stabile Outdoormesser und erwartungsgemäß wurde ich auch hier nicht enttäuscht. Der D2 hielt die Schärfe über den gesamten Testzeitraum sehr gut und die oft monierte Rostanfälligkeit spielte Dank der schwarzen PVD-Beschichtung überhaupt keine Rolle. Die Beschichtung hat sich zudem als recht robust erwiesen.

Scheide:
Das Oberland Arms Black Sepp kommt mit einer Nylonscheide daher. Diese kann entweder am Gürtel getragen oder durch das Molle-kompatible Befestigungssystem auch an diversen Ausrüstungsgegenständen (Taschen, Rucksack, Weste, o.ä.) befestigt werden. Die Gürtelschlaufe kann geöffnet werden und ist mit Klett und zwei Druckknöpfen gesichert so dass man nicht zwingend den Gürtel öffnen muß, um das die Scheide abzulegen (das habe ich bei anderen taktischen Outdoormessern auch schon anders erlebt). An der Vorderseite befindet sich eine Zubehörtasche für ein ein Multitool o.Ä. Der Verschluss ist verstellbar.
Gut – ordentlich auftragen tut die Scheide zwar schon, aber für den erdachten Einsatzzweck kann sich das Ding sehen lassen.

Fazit:
Ich bin durchaus angetan. Das Oberland Arms hat mich von seinen Qualitäten als robustes Messer überzeugt. Einziges Manko ist lediglich das recht hohe Gewicht des Messers, welches bei längeren Arbeiten schnell zur Ermüdung der Hand führt.

Zum Schluß noch ein Gruppenfoto mit einem kleinen Ausblick, was Euch demnächst in der taktischen Messer Reihe präsentiert wird.

English description:

Specifications:
Length overall: 225 mm
Blade length: 105 mm (95 mmcutting edge)
Blade thickness: 4,8 mm
Blade heigth: max. 37mm
Weight (knife only): 250 g
Steel: D2 (58-59 HRC) with black PVD-Coating
Grind: flatgrind
Handle-material:  G10 scales (+ Spacer)
Handle thickness (without Spacer): 20,0 mm
Handle thickness (with Spacer): 22,3 mm
Sheath: Nylon

First impression:
Black, stable and strong are my first assiciations to this knife. I really like design, construction and haptic. I guess the Oberland Arms Black Sepp is a really alternative to my beloved Fällkniven F1.

Handle/Grip:
The handle with its shaped G10-scales offers sufficiant space for even larger hands like mine (glove-size: 10+). You can even enlrage its thickness by using the spacers. The conturs of the G10 are exactly where they had to be, to ensure a good and save grip and the scales themself show no chinks but fit exactly to the fulltang-construction of the knife. The cannelure of the thump-ramp and the pommel allow the thump an easy rest while cutting or using the knife in reverse grip.

The only thing I have to mention is the weight of the knive. While long term activities it gets clear that the wight of the knife with its 250 gramms is really a bit high. The Fällkniven for example weights 100 gramms less by nearly the same measures. I guess its the full tang construction which I mentioned above. If I had demounted the G10-sacles I had seen that the fulltang construction has been made without skeletizing the handle for a lower weight.

Blade:
With its lentgh of 105 mm (cutting edge: 95 mm) and its heigth up to max. 37 mm the blade of the Oberland Arms Black Sepp offers a wide field of application for outdoor-use. Plus – carrying this knife is not prohibited by § 42a WaffG. The cutting performance is well due to the flat grind and the good blade geometry and though a blade strength of 4,8 mm. Another reason for the good cutting performance is the used D2-steel. I like D2 – its a good choice for table outdoor-knives and I was not getting disappointed in this case too. The D2 showed a good edge durabilty and because of the durable black PVD-coating rust was not to mention.

Sheath:
The sheath is well designed! It can be worn on belt or via molle-system. besides it has enough space for a multitool or something like that. Plus it offers the opportunity to attach parachute-cord to ones leg. So it has no low-key-level, but for the supposed duty the sheath it is awesome!

Conclusion:
I really like the Oberland Arms Black Sepp. It convinced me of its function as a good and stable knive – even when its weight is a little too much.

Review: Spyderco Para-Military 2

Nach dem Benchmade 810 Contego möchte ich Euch nun ein weiteres Messer aus der „taktischen Ecke“ vorstellen und zwar das

Spyderco Para-Military 2
Daten (laut Katalog):
Klingenlänge: 87mm
Klingenstärke: 3,5 mm
Gesamtlänge offen: 210 mm
Gesamtlänge geschlossen: 122 mm
Gewicht: 106 g
Klingenstahl: CPM-S30V
Verschluss: Compression Lock

 

Erster Eindruck:
Trotz der martialischen Namensgebung – „Para-Military“ – macht das Messer einen positiv zivilen Eindruck auf mich. Schon beim ersten „in die Hand nehmen“ wird der positive Eindruck bestätigt – wie ich es von Spyderco kenne und erwarte, ist die Verarbeitung auf Top-Niveau.

 

Griff:
Die Handlage des Messers ist wirklich toll. Der Griff ist auch für größere Hände ausreichend dimensioniert und erlaubt durch die Fingermulde auch verschiedene Griffweisen, z.B. für feine Schneidarbeiten, während sich der Daumen bei Druckschnitten bequem auf dem Klingenrücken mit der sanften Riffelung abstützen kann. Die Griffschalen aus schwarzem G10 sind zwar keine ausgesprochenen Handschmeichler, ermöglichen aber eine sichere Handhabung des Messers und sind sauber an den Griff angepasst. Keine Spalten, Kanten oder Übergänge stören Handlage oder Optik.
Dadurch, dass die Edelstahlliner in den Griffschalen „versenkt“ wurden, ist der Griff auch schön schlank und trägt eingeclippt in der Hosentasche überhaupt nicht auf.

 

Klinge:
Die Klinge entspricht mit ihren Maßen – Klingenlänge 87mm, Schneidenlänge 78 mm, Klingendicke 3,5 mm – und dem Flachschliff genau meinen Vorstellungen an einen EDC-Begleiter. Die Spearpointklinge ist schön bauchig und der S30V-Klingenstahl hat über den Testzeitraum erwartungsgemäß nichts von seiner Rasurschärfe eingebüßt. Prima, genau so muß das sein!

 

Lock:
Der sog. „Compression Lock“ macht auf mich den Eindruck umgedrehten Liner-Locks da er von der Oberseite des Messers zu bedienen ist – aber er verriegelt das Messer trotzdem spielfrei und sicher. Technisch funktioniert der Lock durch Kompression des Liners zwischen Klinge und Stop-Pin.
Zudem reduziert sich so das Verletzungsrisiko, da man beim Schließen nicht mehr die Finger zwischen Griff und Klinge hat.

 

Fazit:
Man merkt, dass die Designer und Macher viele Gedanken und Ideen in diesem Messers umgesetzt haben, die es in meinen Augen zu einem tollen Werkzeug mit sehr hoher Alltagstauglichkeit machen.

 

English description:

After presenting the Benchmade 810 Contego lets have lokk at another „tactical-knife“:

Spyderco Para-Military 2:
Specs (according to catalogue):
blade length: 3.438 “
blade thickness: .141 “
length opened: 8.281 “
length closed: 4.812 “
weight: 3.75 oz.
blade steel: CPM-S30Vlocking mechanism: Compression Lock

First impression:
Besides its martial name „Para-Military“ the knife makes a positive civil impression to me. By first taking-into-hand, this positive impression is prooved. As I knew and expect it from Spyderco the workmanship of the knife is on top-level.

Handle:
The handle offers a very comfortable, easy and safe grip. Plus its dimensions are sufficiant for my larger hands and offers multiple grip-variations. The scales of black G10 are not really smooth, but offer a safe grip and show no clefts between liners and scales. Due to the fact that the skeletized liners are embedded into th scales, the knife is slim and does not show up, while carried in your pocket via the removable clip.

Blade:
With its dimensions (see specs) and the flat grind the blade matches my needs for an EDC-knife. The spear-point-blade is very useful and the CPM-S30V-steel holds its razor sharp edge more than well. Great!

Lock:
The so called „compression lock“ reminds me of an reversed liner lock, because you have to operate it from the top of the handle, which reduces the risk of cutting yourself.  He locks the blade safely. Technically he works with compression of the liner between blade and stop-pin.

Summary:
Many clever ideas of designers and makers influenced this knife and make it a great EDC-tool!

Review: Spyderco Squeak

Wie HIER und HIER beschrieben, bin ich gerade auf der Suche nach §42a WaffG – konformen Foldern und so kommt nun nach dem Spyderco Pingo das Spyderco Squeak in den Genuß einer näheren Betrachtung:
(English description below.)

 

Daten (laut Katalog):
Gesamtlänge: 128 mm
Klingenlänge: 51 mm (davon scharf:44 mm)
Länge geschlossen: 79 mm
Klingenstärke: 3 mm
Klingenstahl: N690Co
Gewicht: 46 g
Griffmaterial: FRN (fiberglass reinforced nylon)
Verschluss: Slipjoint
Clip: Ja (tip-up, umsetzbar)

 

Erster Eindruck:
Klein, leicht & sozialverträglich waren die ersten Eindrücke, als das Messer aus der verpackung purzelte. Also rundum positiv! Vielleicht ein bißchen klein, ich war aber gespannt, dieses Messer in meine EDC-Rotation einzureihen.

 

Griff:
Die Griffschalen aus leicht texturiertem FRN sorgen dafür, dass das Messer schön leicht daherkommt (nur 46 g!). Durch das kleine „Subhilt-Element“ lag das Messer auch bei meinen recht großen Händen sicher und angenehm in der Hand und erlaubte sicheres wie präzises Arbeiten. Der Drahtclip ist links wie rechts montierbar und läßt das Messer schön tief und dezent in der Hosentasche verschwinden. Gut gefallen hat mir auch, dass die Griffschalen verschraubt sind und sich das Messer bei Bedarf auseinander nehmen läßt.

 

Klinge:
Mit ihrer 44 mm -Schneide liegt das Messer wirklich am untersten Rand dessen, was ich noch als praxistauglich empfinde. Die blattförmige Klingenform an sich bietet mit dem Flachschliff jedoch noch genug praktischen Nutzen, wenn es darum geht im Alltag Verpackungen aller Art zu öffnen oder kleinere Schneidarbeiten durchzuführen. Fürs Brötchenschmieren oder Äpfel halbieren ist das Messer jedoch zu klein.

 

Verschluß:
Es handelt sich hier um ein Slipjoint-Messer, bei dem die Klinge durch den Widerstand der Rückenfeder offen gehalten wird. Im Gegensatz zu so manchem anderen Spyderco ist der Slipjoint bei diesem Messer ordentlich stramm und vertrauenserweckend. Beim Schließen des Messers ist zudem bei etwa 45° nochmal ein half-stop eingebaut – sehr schön!

Fazit:
Das Spyderco Squeak ist ein kleines kompaktes Messer, welches dank Slipoint bedenkenlos in der Öffentlichkeit geführt werden kann. Klare Kaufempfehlung von mir!

English description:

As mentioned HERE and HERE, I am in search of a § 42a WaffG conform folding knife. And after the Spyderco Pingo let’s have a look to the Spyderco Squeak:

Specifications (according to catalogue):
length overall: 5.031 “
blade length: 2 “ (cutting edge: 1.75 „)
length closed: 3.125 “
blade thickness: .125 “
blade steel: N690Co
wheight: 1.6 oz
handle material: FRN (fiberglass reinforced nylon)
locking mechanism: Slipjoint
clip: yes, tip-up, removable

First impression:
Small, light-weight and socially compatible were my first impressions of this knife. So positive all about! Probably a little bit tiny, but I was eager to get this knife in my EDC-rotation.

Handle:
The scales made of textured FRN are the reason for the feather-weight of the knife (only 1.6 oz!). Because of the little subhilt the knife offers good grip even to bigger hands like mine, so you can cut & work safely. The wire clip can be mounted on both sides and allows deep pocket carry. I also like the fact, that this knife can be disassembled if you like to clean it, etc..

Blade:
With its cutting edge of only 1.75″ the blade is at the lowest end of what I think it is practical for use. But the leaf-shaped blade with its practical flat grind offers sufficiant use for EDC applications like opening packages or doing little cutting works. For breakfast or cutting an aplle the blade is defintely too small.

Lock:
Here we have again a slipjoint knife hat  means that the blade is only kept open by the backspring without locking the knife. The backspring is strong enough to prevent closing the knife when working. Plus it offers a half stop function, to enlarge safety.

Conclusion:The Spyderco Squeak is a samll compact knife which can legally carried everywhere.

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