Review: Moorzwerg by Andy Haas (bullet-knives)

Wer meine Reviews verfolgt, weiß, dass sich aufgrund der deutschen Rechtslage  kleine feststehende Messer einen festen Platz in meiner EDC-Rotation erobert haben.
(English description below.)

Und da ich die Handwerkskunst selbstgeschmiedeter Messer sehr zu schätzen weiß, freue ich mich, dass sich nach dem UMAX von Ulrich Hennike ein weiteres Custom-Messer zum Test bei mir eingefunden hat:

Der Moorzwerg von Andy Haas (bullet-knives):

Zuerst einmal die Daten:
Klingenlänge: 7,5 cm
Gesamtlänge: 16 cm
Schliff: Flachschliff
Klingenstahl: BMW R75 – Federstahl
Griffmaterial: Mooreiche
Scheide/Etui: handgenähte Lederscheide

Erster Eindruck:
Anhand von Andys Bildern hatte ich ja schon eine gewisse Vorstellung, was mich erwartet. Und meine Erwartungshaltung wurde voll erfüllt, als ich das Messer dann in natura in den Händen hielt. Der Name Moorzwerg passt zu diesem kleinen aber feinen Messer, welches in einer tadellosen Verabeitung daherkommt.

 

Griff/Handlage:
Beim ersten in-die-Hand-nehmen fällt natürlich zuerst der Griff auf. Selbst mit meinen großen Händen (Handschuhgröße 10+) liegt das doch eigentlich recht überschaubare Messer angenehm satt in der Hand. Grund dafür sind die großzügig konturierten Griffschalen aus feiner Mooreiche, die das Messer zieren und dem es seinen Namen verdankt. Das Holz wurde schön geschliffen und poliert, so dass es sich sehr angenehm anfasst und trotzdem sicheren Grip bietet. Zudem wurde es sauber mit dem Erl verbunden – es gibt keinerlei Spalten, Kanten oder sonstige Macken, die die Haptik oder Optik trüben.

Klinge:
Für die Klinge des Messers hat Andy Federstahl aus einer alten BMW R75 verwendet – eine tolle Idee und ein Grund mehr, weswegen ich neugierig auf das Messer war. Optisch gefiel mir das Zusammenspiel von längssatiniertem Anschliff und schmiederauer Oberfläche sehr gut. Zudem konnte der Moorzwerg im Auslieferungszustand mit einer außergewöhnlichen Schärfe beeindrucken, die er über den gesamten Testzeitraum auch hielt. Zwar war das Einsatzgebiet des Messers durch seine Klingenlänge etwas begrenzt – als EDC im urbanen Alltag hat es sich jedoch bestens bewährt. Verpackungen wie Blister und Kartonage ließen sich problemlos öffnen und zerschnipseln und auch bei seinem Einsatz als „Vespermesser“ gab sich der Moorzwerg keine Blöße. Zudem erwies sich der Zwerg als überaus pflegeleicht – einfaches Abspülen und anschließendes trockenwischen reichten der Klinge und es zeigten sich keinerlei Anzeichen von Rost o.ä.

 

Scheide:
Das Messer kam zusammen mit einer sorgsam handgenähten Lederscheide bei mir an, die noch leicht nach Bienenwachs roch. Für das Tragen des Messers als EDC erwies sich die Scheide als überaus praktisch: Das Messer verschwand tief in der Scheide und diese ließ sich per Lederschlaufe auch bequem und unauffällig am Grürtel tragen. Auch das blinde Versorgen des Messers verlief problemlos – der Moorzwerg ließ sich problemlos und sicher in die Scheide führen, ohne ins Leder zu schneiden. Tolle Sache – genauso soll das sein.

Eine kleine Anmerkung habe jedoch auch: Wie man auf Andys Bildern erkennen kann, war für das Messer wohl mal ein Lanyardloch, welches dann aber leider unter den Griffschalen verschwunden ist. Zwar sitzt das Messer wie oben bemerkt tief und damit sicher in der Scheide – beim Ziehen des Messers hätte ich mir aber manchmal eine Befestigungsmöglichkeit für einen Lanyard gewünscht, der das Ganze vereinfacht hätte.

Fazit:
Der Moorzwerg ist ein kleines aber feines Messer mit einer hohen Alltagstauglichkeit.
Vielen, vielen Dank an Andy Haas für die Möglichkeit, das Messer testen zu können!

English description:

Due to german law the small fixed knives conquered their rank in my EDC-rotation.
Because I really appreciate the craftmanship of hand-forged knives I am glad that another custom-knife found its way to me after the UMAX by Uli Hennike.

The moor-dwarf by Andy Haas (bullet-knives).

Specifications:
blade length: 7,5 cm
length overall: 16 cm
grind: flat
blade steel: BMW R75 spring steel
handle material: moor oak
sheath: hand-sewn leather sheath

First impression:
Due to Andys pictures a had a notion what to exspect. And my expectations were fulfilled as I had this knife in my hands. The name moor-dwarf suits to this tiny but fine knife, which shows high craftmansship.

Handle:
By first taking into hand, you first feel the handle! Even with my big hands this rather tiny knife fills my hand. The reason are the fully shaped scales of fine moor-oak which embellish this knife and which gave the knife its name. The wood was sanded and polished well, so that the grip is really comfortable and safe. Plus the scales were properly conjoined to the tang – there are absolutely no cracks, chinks or what-so-ever which could diminish the optic or the haptic.

Blade:
Andy used the spring steel of an old BMW R75 for the blade – a great idea and a reason more why I was curious about this knife. Optically I really like the interaction between the lengthwise satination of the flat grind and the reamining forge marks.
Plus the moor-dwarf could impress with an outstanding sharpness which showed long durability. It is clear, that the field of application is defined by the length of the blade  – but the moor-dwarf performed well as EDC in urban area. Blisters and cartonage had no chance and were cut into pieces within seconds. Also during meals the dwarf served well. Just rinsing the blade up and wiping dry were enough care and no signs of rust showed up.

Sheath:
The knife came along with a hand seewed sheath of leather which still had the decent fragnance of wax. Carrying the knife in this sheath as EDC prooved as very comfortable. It allowed to wear the knives deep and safe and did not show up to much.
But I have a little thing to mention: As you can see on Andys WIP-pictures there was once a lanyard hole, which got lost under the wooden scales. As I mentioned before, the knife can be worn deep and safe, but sometimes I missed a lanyard.

Conclusion:
A fine, small and smart knife with high suitability for daily use!
Thanks a lot Andy for the oppurtunity of testing this knife!

Review: Benchmade Activator 210 & 211

Aufgrund der deutschen Rechtslage haben sich die kleinen feststehenden Messer einen festen Platz in meiner EDC-Rotation erobert. Zwei Exemplare, auf die ich schon lange ein Auge geworfen hatte, möchte ich heute hier vorstellen.
(English description below.)

Benchmade Activator 210 & 211
Daten (laut Katalog):
Klingenlänge: 5,5 cm
Klingenstärke: 3,5 mm
Gesamtlänge: 13,9 cm
Gewicht: ca. 71 g / 68 g
Klingenstahl: S30V (58-60HRC) / D2 (59-61 HRC)

Das Modell „Activator“ basiert auf dem Custom-Modell Sportster von Mike Snody, der ja auch für andere Benchmade-Modelle das Design lieferte (z.B. Benchmade 425 Gravitator, Benchmade 220 Resistor oder Benchmade 14536 Instigator).

Die Firma Benchmade bietet dieses Modell in zwei Produktvarianten an. Einmal als Benchmade 210 mit S30V-Stahl und einmal als Benchmade 211 in der D2-Variante.

Erster Eindruck:

Den Eindruck, den die im Internet zu findenden Fotos machen, wird durch die Realität gehalten – beides kleine aber sehr schicke Messer, mit stimmigem Design und in der für Benchmade typischen Verarbeitung auf hohem Niveau.

Griff:

Optisch unterscheiden sich die Messer hauptsächlich durch ihre unterschiedlichen Griffschalen. Während das Benchmade 210 in schön bordeaux-schimmernden Griffschalen aus Wine-Wood daherkommt, präsentiert sich das Benchmade 211 in stylischem Carbon mit silber-grau-Optik.
Beide Varianten sind zwar recht schlank (ca. 2 mm), aber der durchgehende Erl sorgt mit seiner Stärke von knapp 4 mm für ein ordentliches Griffgefühl. Der Griff bietet 3 Fingern ausreichend Platz, der Daumen kann sich bei Druckschnitten bequem auf dem Klingenrücken mit der Riffelung abstützen, während die ausgeprägte Fingermulde direkt vor der Klinge ein Abrutschen des Zeigefinders in die Klinge verhindert und ein sicheres Arbeitsgefühl vermittelt.
Darüber hinaus sind sie sauber an den Griff angepasst, so dass keine Spalten, Kanten oder Übergänge stören.

Klinge:
Wie schon beim UMAX, so gilt auch hier das Motto: Weniger ist mehr!
Klar wird das Anwendungsgebiet eines Messers auch durch die Klingenlänge bestimmt. Ein vollwertiger Bushcraft-Chopper wird das Activator nie werden. Aber die Klinge mit ihrer Stärke von ca. 3,5 mm und dem hochgezogenen Flachschliff macht schnell klar, dass die Messer auch härtere Arbeiten nicht zu scheuen brauchen. Für das gedachte Betätigungsfeld als Urban-EDC ist die Klinge meiner Meinung nach ausreichend dimensioniert hat sich als EDC bereits bestens bewährt.

Im Alltag macht sich auch kaum ein Unterschied der verwendeten Klingenstähle bemerkbar. Die out-of-the-box-Schärfe war bei beiden Messern beeindruckend. Der D2 Stahl zeigt keine Zeichen von Rost und hält seine Schärfe sehr gut. Der S30V zeigt eine noch bessere Performance, was die Schnitthaltigkeit angeht, allerdings braucht es hier schon Diamantschleifsteine, um das Messer wieder scharf zu kriegen.

Scheide:

Beide Messer kommen mit einer Gürtelscheide aus Leder. Leider werde ich damit nicht richtig warm. Zwar lässt sie sich bequem am Gürtel tragen, die nicht aufträgt und das Messer verschwindet auch recht tief darin. Für mein Anwendungsgebiet hätte ich aber gerne eine passende Kydexscheide, die variable Trage- und Befestigungsmöglichkeiten bietet. Ich werde wahrscheinlich nicht drumherumkommen, mir ein passendes Kydexkleidchen anfertigen zu lassen.

Fazit:
Kleine, feine und elegante Messerchen mit hoher Alltagstauglichkeit!

English description:

Due to german law the small fixed knives conquered their rank in my EDC-rotation. I would like to present two of them, which I casted an eye at.

Benchmade Activator 210 & 211
Specifications (according to catalogue):
blade length: 2.12″ (5,5 cm)
blade thickness: 0.140″ (3,5 mm)
weight: 2.40 oz / 2.50 oz ( 71 g / 68 g)
steel: S30V (58-60 HRC) / D2 (59-61 HRC)

The activator-modell based upon the sportster-custom-model by Mike Snody who designed other Benchmades such as Benchmade 425 Gravitator, Benchmade 220 Resistor or Benchmade 14536 Instigator.

Benchmade offers the activator in two variants: the Benchmade 210 with S30V-steel and Benchmade 211 in D2.

First Impression:

The impression of the pictures that can be found in the world-wide-web is prooved by reality. Both knives a small but smart with consistent design and Benchmade-generic high standard.

Handle:

The two knives mainly differ by the optic of their handle-scales. While the Benchmade 210 comes around with beautiful bordeaux-red scales of wine wood, the Benchmade 211 presents itsself with stylisch silver-grey carbon.

Both variants are quite slim (2 mm) but the full-tang with ist thickness of 4 mm provides solid grip. The handle itsself has enough space for 3 fingers – the thumb ramp allows good and easy cutting results, while the choil prevents slipping into the blade. In summary this allows save and good working and no chinks or edges diminish this handy feeling.

Blade:

Like the UMAX,  „less is more!“ is here the motto, too.
It is clear, that the field of application is also defined by the length of the blade. So the Activator will never be a true bushcraft-chopper. But the blade thickness of 0.140″ plus the flat grind states that these knives do not shun hard work. For urban-edc the blade is adequately measured and has already prooved.

In daily routine nearly no difference between the steels shows up. The D2-steels shows no signs of rust and keeps the edge very well. The S30V even shows a better performance of edge-durability but is harder to sharpen. Without diamond wetstones you are lost.

Sheath:

Both knives came with a textured black leather sheath with belt loop. It allows to wear the knives safe and does not show up to much. But I would prefer a kydex-sheath, which allows multiple carry-options. So I have to look for a custom-version.

Conclusion:

Two fine, small and smart knives with high suitability for daily use!

Review: UMAX by Ulrich Hennike

Auch wenn ich derzeit nach dem großen Outdoormesser suche, so begleiten mich die kleinen feststehenden Messer doch täglich im Rahmen meiner EDC-Rotation. So bin ich immer erfreut, wenn ein neues kleines Fixed den Weg zu mir findet und ich es testen darf.

Hier möchte ich Euch nun meine Eindrücke zum UMAX aus der Schmiede des bekannten Messermachers Ulrich Hennicke (Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde (DMG)) mitteilen, der manchen aufgrund seines aktuellen Spyderco-Entwurf, dem Spyderco Ulize, ein Begriff sein könnte.

UMAX by Uli Hennike:
Gesamtlänge: 133 mm
Klingenlänge: 51 mm
Lochdurchmesser: 26 mm
Klingenstärke: 4 mm
Klingenstahl:Niolox
Schliff: Hohlschliff
Gewicht (nur Messer): 55 g
Scheide: Kydexscheide von Alfred Wolter samt Gürteladapter und Taschenclip.

Erster Eindruck:
Den Eindruck, den ich mir anhand von Ulis veröffentlichten Fotos gemacht habe, wird durch die Realität gehalten – ein kleines und sehr schickes Messer, mit stimmigem Design und sauberer Verarbeitung. Alle Kanten sind schön gerundet, das Messer fasst sich gut an, auch bei festerem zupacken gibt es keine drückenden oder störenden Stellen. Die used-optik durch ätzen und stonewash steht dem Messer richtig gut und lädt zum Benutzen ein.

Griff:
Das Konzept eines Ganzstahlmessers mit Fingerloch ist seit Fred Perrins Entwurf des „La Griffe“ bekannt und das UMAX greift das Design gekonnt auf, ohne ein plumpes Plagiat zu sein. Trotz der kompakten Größe ist die Handlage sehr gut und sicher. Sehr viel trägt das Fingerloch dazu bei. Durch die angebrachte Parachute-Cordwicklung wird der Griffkomfort nochmals erhöht und erleichtert auch das Ziehen des Messers aus der Scheide.

Klinge:
Auch wenn meine Arbeitskollegen das UMAX ob seiner Klingenlänge von „nur“ 5,1 cm als „niedlich“ bezeichneten, gilt für mich das Motto: Weniger ist mehr! Als kleines Alltagsmesser oder als Back-Up bietet das UMAX ausreichend Klingenlänge um im urbanen Betätigungsfeld alle anfallenden Arbeiten (Verpackungen, Pakete, Blister, Briefe öffnen, beim Picknick helfen, Grillgut zerteilen) zu erledigen. Denn die – in Anbetracht der Klingenlänge – beeindruckende Klingenstärke von 4mm i.V.m. dem leichten Hohlschliff macht schnell klar, dass das UMAX ein „Worker“ statt einer „Safequeen“ ist. Zwar läßt sich mit dem UMAX kein Baum fällen, aber im Alltag hat sich das Messer vollauf bewährt.

Scheide:
Das Messer kommt in einer Kydexscheide von Alfred Wolter samt samt Gürteladapter und Taschenclip, was variable Befestigungs- und Tragemöglichkeiten ermöglichen soll. Das satte Neongelb der Kydexscheide (das sich an eine Zombie-Acopalüpse anlehnt)  verhilft dem Messer mindestens mal zu einem weiteren Hingucker und trägt mit seiner farbenfrohen Erscheinung zum positiv-zivilen Eindruck des Messers bei.

Dank des Gürteladapters läßt sich das Messer bequem und in verscheidenen Positionen am Gürtel tragen und durch die Lochausparung sehr gut ziehen.
Der beigefügte Taschenclip hingegen kam bei mir nicht zum Einsatz. Zum einen, weil ich das Messer stets bequem per Gürteladapter getragen habe. Zum anderen, weil sich mir nicht erschlossen hat, wie ich die Schrauben, mit denen die Scheide mit dem Gürteladapter verbunden wird, aus dem Adapter entferne, um sie mit dem Taschenclip zu verbinden.


Hier sieht man, wie die Schrauben den Gürteladapter mit dem Kydexholster verbinden.


Nach Abschrauben des Holsters erschließt sich mir allerdings nicht, wie ich die Schrauben ohne große Fummelei am Leder vorbei aus dem Adapter bekomme. Nach entsprechender Rückfrage bei Uli sind die Schrauben mit etwas Fummelei aus dem Gürteladappter zu entfernen und für den Klemmer ( Clip ) zu nutzen.
Fazit:
Das UMAX ist ein kleines aber feines Messerchen mit hoher Alltagstauglichkeit!

Zum Schluß vielen lieben Dank an Uli – es würde mich freuen, irgendwann wieder etwas aus Deiner Schmiede testen zu dürfen!

English description:

Even if I am actually searching for the one outdoor-knife, small fixed knives are true compagnions in my EDC-rotation. So I am always happy, when a new small fixed comes around for a review.

I would like to share my impressions about the UMAX with you, a knife from german knife maker Ulrich Hennike (member of german knife makers guild (DMG), who can be known due to his latest Spyderco-collaboration, the Spyderco Ulize.

UMAX by Uli Hennike:
Overall length: 133 mm
blade length: 51 mm
hole diameter: 26 mm
blade thickness: 4 mm
steel:Niolox
grind: hollow-grind
weight (knife only): 55 g
sheath: Custom kydex-sheath from Alfred Wolter including belt-ladapter and clip.

First Impression:
The impressions I got from the pictures from Ulis website were prooved by reality – a amall and stylish knife with coherent design and perfect craftmansship. Because all edges were well chipped the knife is very handy, even with hard grip there are no incommoding points. The knife has a wonderful used optic due to acid- and stone-wash which invites you to use the knife.

Handle:
The concept of a full-tang-knife with finger-hole is popular since Fred Perrins „La Griffe“. The UMAX ably adapts that design without being a awkward ripp-off. Though its compact measures the handling is good and save. The finger-hole plays its part in contributing to save handling. The paracord wrap still enhances grip-comfort and eases pulling the knife out of its sheath.

Blade:
Even if my colleague called the UMAX mignon due to its blade length of only 5,1 cm, here the motto „less is more!“ rules. As a small EDC- or back-up-knive the UMAX offers enough blade for solving duties in urban area such as opening packaging, blisters, envelopes, assisting by a picknick (cutting steak and sausages), etc.. Considering the blade length this knife offers a remarkable blade strength of 4 mm. In cooperation with the decent hollow-ground it is obvious that the UMAX is a „worker“ instead of a“ save queen“. Cutting down trees will be difficult with this knife, but it has prooved as an urban edc-knive.

Sheath:
The knife comes along with a custom-kydex-sheath from Alfred Wolter including belt adapter and clip which allow multiple carry-options. The rich neon-yellow (why do I associate „Zombie-Apocalypse?“) is an additional eye catcher and suppports the positive, civil appereance of the knife.

Conclusion:
A fine, small and smart knife with high suitability for daily use! Thanks a lot Uli  – I would be delighted in testing another of your knives in the future!

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