Spyderco-Mod: Amboina Pingo

Zur Abwechslung habe ich mich mal an den Umbau des kürzlich vorgestellten Spyderco Pingo gemacht.
(English description below.)
Für den Alltag mögen die FRN-Schalen ja genügen, aber eine Augenweide sind sie nicht. Da mich die ausdrucksstarke Maserung von Amboina schon bei meinem letzten SAK-Umbau begeisterte, habe ich dem Pingo ebenfalls neue Schalen aus diesem wunderschön gemasertem Amboina gefertigt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, meint Ihr nicht?

English description:

Just for fun I did a mod of my Spyderco Pingo.

The FRN-scales might be sufficient for EDC, but they are not are real beauty. Because the wonderful grain of amboina impressed me on my last SAK mod, I decided to make new scales for my Pingo of this beautiful Amboina, too.  I like the result – do you?

SAK-Mod: Amboina Spartan

Dieses Spartan kommt mit einer Beschalung aus edlem Amboina-Holz daher. Ich bin immer wieder von der lebendigen wie ausdrucksstarken Maserung des Holzes begeistert, die bei der Politur erscheint.

(English description below.)

Aber schaut selbst:

English description:

This Spartan comes along with wooden scales made of fine Amboina. I am very impressed by its expressive beauty and shine which comes by polishing. But have a look by yourself.

In Memoriam: Carl Elsener sen. (1922 – 2013)

Eine traurige Meldung:

 

Sein Vermächtnis lebt weiter

Abschied von Carl Elsener sen. (1922 – 2013)

Ibach-Schwyz, 3. Juni 2013: Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von Carl Elsener, Seniorchef der Victorinox AG. Er ist am vergangenen Samstag im Alter von 90 Jahren verstorben. Während über 70 Jahren hat er seine ganze Kraft für das Unternehmen, die Mitarbeitenden und das legendäre „Swiss Army Knife“ eingesetzt. Das kleine rote Messer aus Ibach steht heute rund um den Erdball für Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit.

1922 wird Carl Elsener in Ibach geboren. Schon früh setzt er seine Schaffenskraft für die Messerfabrik ein. 1950 nach dem Tod seines Vaters übernimmt er die Firmenleitung. Mit der nötigen Weitsicht und viel Innovationsgeist leitet er die Industrialisierung von Victorinox in die Wege und hält das Unternehmen konkurrenzfähig. Was gut war, konnte immer noch besser werden – das war der Kern von Carl Elseners Pionierdenken. Mit Vertrauen in seine Mitarbeitenden, mutigen Entscheidungen und einem ausgeprägten Qualitätsdenken hat er Victorinox – und damit ein Stück Schweiz – in die ganze Welt hinausgetragen.

Für ihn war die Leitung der Victorinox in erster Linie Verantwortung gegenüber den vielen Menschen, die hier eine Lebensgrundlage gefunden haben. Er hat christliche Werte vorgelebt wie gegenseitiges Vertrauen, Respekt, Dankbarkeit und Bescheidenheit, aber auch Mut und Entschlossenheit.

Sein unternehmerisches und menschliches Vermächtnis wird von der Unternehmer Familie und der gesamten Victorinox weitergeführt. Carl Elsener war ein grosses Vorbild – und wird es immer bleiben.

Quelle: http://www.victorinox.com/ch/content/news_page/NC_Carl_Elsener_In_Memoriam

Dafür, dass Sie unzähligen Menschen mit einem „kleinen Taschenmesser“ so viel Freude geschenkt haben, vielen, vielen Dank! Für mich sind Sie der wahre „Swiss Champ“!

Meine aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie Elsener und allen Mitarbeitern der Firma Victorinox.

Review: Spyderco Pingo

Unsere Nachbarn in Dänemark sind wirklich nicht zu beneiden, was das Führen von Messern in der Öffentlichkeit angeht: Keine Messer mit Einhandöffnung, keine Messer mit Verriegelungsmechanismus und keine Klinge über 7 cm.
(English description below.)

Damit die Dänen nicht zwangsläufig nur auf die bekannten wie beliebten Schweizer Messer zurückgreifen müssen, hat sich Spyderco daran gemacht ein Modell zu entwickeln, was diese speziellen rechtlichen Vorgaben berücksichtigt.

Als Designer für dieses Projekt verpflichtete man die beiden dänischen Messermacher Jesper Voxnaes, der z.B. das Böker Saga-Küchenmesserset konzipierte und Jens Ansø, der u.a. das Spyderco Zulu oder das Böker Cox entwarf.

Rausgekommen ist das Spyderco Pingo, welches ich Euch nun hier vorstellen möchte.

Zuerst einmal die Daten (laut Katalog):
Gesamtlänge: 147 mm
Länge geschlossen: 88 mm
Klingenlänge: 60 mm (davon scharf: 53 mm)
Klingenstärke: 2,8 mm
Griffdicke: 9,3 mm
Klingenstahl: Böhler N690Co
Gewicht: 54 g
Griffschalen: FRN (fiberglass-reinforced-nylon)
Verschluss: Slipjoint
Clip: Ja (tip-up, umsetzbar)

 

Erster Eindruck:
Klein, leicht und mit erkennbaren Ansø-Anleihen waren die ersten Eindrücke, die mich befielen, als ich die Box öffnete. Also rundum positiv! Vielleicht ein bißchen klein, aber ich wußte ja vorher, was mich erwartete.

Klinge:
Wie die Aufschrift auf der Klingenwurzel verrät, wird das Pingo ebenso wie das Squeak in Maniago (Italien) – also von Fox-Knives – gefertigt. Ebenso wie die Modelle aus Taiwan ist die Verarbeitung auf hohem Niveau: Der Anschliff ist gleichmässig und ordentlich, die Klinge perfekt zentriert.
Optisch kommt die Klinge aus Böhler-Uddeholm’s N690Co-Stahl mit einer Art modifizierter (hochgezogener) Schafsfußklinge daher und ist out-of-the-box beeindruckend scharf. Typisch für das Ansø-Design ist auch die pummelige Klingenspitze, die zuvor auch schon in das Design des Spyderco Rock Lobster einfloss.
Bei 6cm Klingenlänge weist das Spyderco Pingo nur eine Schneidenlänge von 5,3 cm auf.  Wie schon oben dargestellt ist dieser Umstand zwar der restriktiven dänischen Gesetzgebung geschuldet – man muß sich aber trotzdem erstmal darauf einstellen.

 

Griff:
Da das Pingo ja nicht übermäßig dimensioniert ist, braucht es auch keinen allzu großen Griff, um die Klinge unterzubringen. Folglich fällt die Ergonomie für große Hände wie meine auch gerade noch zufriedenstellend aus. Es ist eher ein 3-Finger-Messer und ich vermisse die Möglichkeit einen Lanyard anzubringen, der die Ergonomie evtl. verbessern könnte.
Dafür hat das das Pingo einen umsetzbaren Clip, der die von mir favorisierte „deep-carry“-Trageweise erlaubt. Darüber sorgen die Schalen aus robustem FRN für ein angenehm geringes Gewicht des Messers (54g).

 

Verschluß:
Wie schon beim Squeak handelt es sich hier wieder um ein Slipjoint-Messer, bei dem die Klinge durch den Widerstand der Rückenfeder offen gehalten wird. Auch hier ist der Federwiderstand wieder ordentlich stramm und vertrauenserweckend. Außerden wurde bei etwa 45° nochmal ein half-stop eingebaut – der die Sicherheit beim Schließen des Messer erhöht.


 

Fazit:
Wer ein kleines und formschönes Messer sucht, welches ohne rechtliche Probleme mitgeführt werden kann, ist mit dem Pingo sehr gut beraten.
Zudem kann ich es mir aufgrund seiner kompakten Maße und seiner „entschärften“ Klingenspitze auch gut als Kindermesser vorstellen.

English description:

Our danish neighbours have a very restrictive knife-law: no one-hand-opening, no locking knives, no blades longer >7cm.
So the danish people have an alternative to the Swiss Army Knives (SAKs), Spyderco deveolped a knive that cares of the special knife-law in Denmark. Spyderco engaged two danish knive designers: Jesper Voxnaes who designed the Böker Saga kitchen knives and Jens Ansø, who is responsible for the Spyderco Zulu or Böker Cox.

The projects result is the Spyderco Pingo:

Specifications:
length overall: 147 mm
length closed: 88 mm
blade length: 60 mm (cutting edge: 53 mm)
balde thickness: 2,8 mm
handle thickness: 9,3 mm
steel: Böhler N690Co
weight: 54 g
scales: FRN (fiberglass-reinforced-nylon)
lock: Slipjoint
clip: Ja (tip-up, umsetzbar)

First impression:
Compact, leight-weight and with remarkable Ansø-Design – that were my thoughts opening the box. So very positive! Probably a little bit small, but I knew that before.

Blade:
The Pingo – also like the Squeak are produced in Maniago (Italy) by Fox Knives. Like the models made in Taiwan the quality is very high: Grinding and polishing are well done, the blade is centered exactly.
Optically the blade made of Böhler-Uddeholm’s N690Co-steel comes around as a modified (upswept) sheepfoot blade and is very sharp out-of-the-box. Typical for Ansø-Design is the „missing“ point of the blade which was previously shown at the Spyderco Rock Lobster.
The blade lenghth of 6cm and a cutting edge of only 5,3cm causes in the restrictive Laws of Denmark. You have to deal with it.

Handle:
Because the blade has no large measurements, the handle does not have large measurements either. Therefore the ergonomy is at last sufficient. For my big hands the Pingo is a 3-finger-knive and I miss an lanyardhole to attach a lanyard improving the grip. But the Pingo offers a clip which allows „deep-carry“-options. Plus the knive is very lightweight (only 54g) because of the FRN scales.

Lock:
Like the squeak the Pingo is a slipjoint knive – zhat  means that the blade is only kept open by the backspring without locking the knife. The backspring is strong enough to prevent closing the knife when working. To enforce security the Pingo offers an additional half stop.

Conclusion:
Who is in search for a small but well designed knife which allows carrying without problems should choose the Pingo. Plus – according to the compact measurements and the „missing“ blade point – it would be a great knife for children.

Projektabschluß: Helsper Klauenbeil

Nach der Entrostung per Elektrolyse und dem Anbringen eines neuen Stiels wurden nun die Endarbeiten in Angriff genommen: Dem Beil wurde eine neue ballige Schneide verpasst und zum Transport wurde eine passende Beiltasche gefertigt.
(English description below.)

Zunächst einmal die Fotos:

Wie man auf den Fotos erkennen kann, habe ich darauf verzichtet, die ursprungliche gerade Schneide des Beils wiederherstellen zu lassen, da einfach nicht mehr genug Bart vorhanden war. So wurde die jetzige Schneidenform weitestgehend beibehalten – was sowohl den Gebrauchscharakter des Beils unterstreicht, wie auch die Geschichte des guten Stückes berücksichtigt. An dieser Stelle möchte ich mich bei Meister Jürgen Schanz für seinen tollen Schleifservice bedanken.

Für die handgefertigte Beiltasche ist Stefan Kleinhuber verantwortlich, der der meine Wünsche gekonnt wie fachmännisch umgesetzt hat. Da mir das Beil künftig als Trekkingbeil gute Dienste leisten soll, verfügt die Ledertasche neben der Transportoption einer Gürtelschlaufe noch über einen verstell- und abnehmbaren Lederriemen und kann so auch bei längeren Wanderungen bequem mitgeführt werden. Besonders gut gefallen mir die Details wie der Beiltaschenverschluß für die Beiltasche (!) und die der Farbe des Leders angepassten Beschläge. Vielen Dank für diese tolle Arbeit!

Somit ist die Restaurierung des C. Helsper Klauenbeils nun endlich abgeschlossen!
Ich hoffe, Euch hat es Spaß gemacht, mir bei diesem Projekt ein wenig über die Schulter zu schauen und die Wiederherstellung eines alten Werkzeugs mit Geschichte und Charakter schrittweise nachzuverfolgen. Mein Dank gilt allen, die mich hierbei mit Lob, Kommentaren, Rat und Tat unterstützt haben.

Ich freue mich darauf, das Beil künftig bei manchen Touren als treuen Begleiter an meiner Seite zu wissen und werde Euch diesbezüglich bestimmt auf dem Laufenden halten.

English description:

After derusting via elektrolysis and making a new handle, we come to the projects final: A new edge and a leather case for easy and safe transport.

As you can see on the photos I refrained from making a new straight edge, because there was not enough material left. So I decided to maintain the actual shape – which emphasizes the age and history of this old piece. At this point I would like to thank Master Jürgen Schanz for making the new new convex edge!

Responsible for the new leather case is Stefan Kleinhuber, who converted my ideas and wishes into reality. Because this hatchet will serve as my new trekking-hatchet, the leather case has as well a belt loop as an additional and removable leather-belt for easy carrying. Plus I really like some details like the clasp and  the metal fittings matching the colour of the leather. Thanks for this wonderful leather-work!

So the restoration-project finally came to a good end!

I hope you enjoyed looking over my shoulder while follwing up the single steps of restoring this old tool with its character and own history. I would like to thank all, which supported me with commendation, feedback, advise and help in word & deed.

I am really looking forward to have this new companion at my side on future camping trips and I will of course keep you informed

SAK-Mod: Ziricote Spartan

Für diesen Spartan-Umbau habe ich mich für Ziricote (Cordia dodecandra) entschieden – aber als sogenannter X-Cut. Dabei wird das Holz quer zur Faser geschnitten, was speziell bei diesem Holz für eine besonders gelungene Optik sorgt.
(English description below.)

English description:

I have chosen ziricote (Cordia dodecandra) for this modification of a Spartan – as an x-cut. The wood was cut horizontally so the texture of the grain is shown in a special way.

Wenger Blackout 52.X

Nach dem Wenger RangerWood 55 hat ein weiteres Wenger-Messer den Weg zu mir gefunden:
(English description below.)

Das Wenger Blackout 52.X (Modellnummer: 1.077.252.828.X)

Es handelt sich um eine Variation des 2007 eingeführten Wenger New Ranger 52-Modells, genauer um ein einlagiges, per Linerlock verriegelndes Taschenmesser, welches 3 weitere Funktionen aufweist:
– Klinge (130mm, per Linerlock verriegelnd)
– Korkenzieher und
– Schlüsselring.

Als Besonderheit kommt – wie der Name schon sagt – das Messer (bis auf das Wenger Logo) komplett in Schwarz daher: Klinge, Korkenzieher, Platinen, Griff, Schlüsselring – alles schwarz.

Auch hier bin ich wieder vom Ranger-Design sehr angetan. Die schwarzen Kunststoffgriffschalen mit Evo-Grip-Inlays aus schwarzem Gummi bieten eine sehr gute wie sichere Handlage, während die schwarz PVD (physical-vapor-desposition)-beschichtete Klinge dem Messer einen besonderen eleganten Charme verleiht. Trotz seiner Größe ist das Messer angenehm leicht – nur 98 Gramm.

Ebenso wie beim Wenger RangerWood 55 finde ich es auch hier mehr als schade, dass dieses Messer so nicht mehr erhältlich sein wird.
Vielleicht wird uns Victorinox in Zukunft mit einem ähnlichen Modell beglücken. Wünschen würde ich es mir.

 

English description:

After Wenger Ranger Wood 55 another Wenger-knive found its way to me:

Wenger Blackout 52.X (item number 1.077.252.828.X)

It’s a variety of the 2007 introduced Wenger New Ranger 52, more precisely a one-layer, linerlocking knive which offers three more functions:
– blade (130mm, locking via linerlock)
– corkscrew
– keyring

As a special feature – according to its name – the knive comes (besides the Wenger logo) completely in black: Blade, corkscrew, liners, scales, keyring – all black.
Again I like the typical Wenger Ranger design. The black plstic-scales with the rubber Evo-Grip-inlays offer a good and save grip, while the black PVD-coated blade spreads a special elegant charme. Plus the knive is leightweight – only 98 grams.

Like by the Wenger RangerWood 55 it’s a real pitty that this knive will be produced no longer.
I hope that Victorinox will pick up the idea and produce a similar kind of knive some day.

Review: Spyderco Zulu – Jens Ansø Design

Nach dem Böker Cox hat eine weitere Custom-Collaboration von Jens Ansø seinen Weg zu mir gefunden:
(English description below.)

Das Spyderco Zulu – C145G
Daten (laut Kataolog):
Klingenlänge: 77 mm
Klingenstärke: 3 mm
Gesamtlänge (offen): 175 mm
Länge (geschlossen): 101 mm
Gewicht: 96 g
Klingenstahl: CPM S30V
Schliff: Hohlschliff
Verschluss: LinerLock
Griff: G10

 

Erster Eindruck
Schon beim Böker Cox hat mich das Ansø-Design sehr angesprochen und so konnte ich eigentlich gar nicht anders, mir von der Zusammenarbeit zwischen Spyderco und Jens Ansø ein eigenes Bild zu machen. Der erste Eindruck ist rundum positiv. Auch wenn das Zulu eindeutig ein Spyderco ist, so ist doch die Formensprache von Jens Ansø unverkennbar. Mit einer Größe von knapp 10 cm (geschlossen) passt das Zulu perfekt in mein EDC-Muster.

 

Griff:
Als erstes fallen mir natürlich die typisch gegroovten Griffschalen aus schwarzem G10 ins Auge. Die sind natürlich nicht nur was fürs Auge, sondern bereiten auch der Haptik viel Freude. Die Griffmulden sind genau da wo sie sein sollen und das gegroovte G10 gewährleistet auch bei nassen Händen eine sichere und angenehme Griffigkeit. Was mir auch gut gefällt ist der dezent dunkle Taschenclip, der nicht zu stramm sitzt und das Messer schön tief in der Hosentasche verschwinden ließ, nachdem ich ihn auf „Tipp down“ ummontiert hatte. Dass für den Clip in den Griffschalen entsprechende Fräsungen vorhanden sind und die Griffschale an der Auflagefläche plan ist, sind clevere Details, die das sauber durchdachte Design unterstreichen.

 

Klinge:
Die Klinge sticht mit Ihrer ungewöhnlichen Form natürlich sofort ins Auge. Je nach Betrachtungsweise weist die Klinge entweder eine enormen Recurve-Schneide oder eine sehr hochgezogene Klingenspitze auf. Spyderco selbst nennt diese Klingenform „Scimitar-ähnlich„. Beides sind Eigenarten, bei denen ich bei meinen EDCs keinen großen Wert lege, da sie für mich weniger universell einsetzbar sind. So auch beim Zulu: Die Klingenspitze ist mir nicht fein/schlank genug, sondern wirkt eher „pummelig“. Auch der ausgeprägte Recurve ist für Schneidarbeiten auf geraden Flächen (z.B. in der Küche) weniger geeignet. Bei ziehenden Schnitten machte das Zulu jedoch eine sehr ordentliche Figur: Beim Schneiden von Verpackungen und Kartons kam der Recurve voll zur Geltung. Zudem konnte sich der Daumen sehr bequem auf der eleganten Wölbung der Klingenoberseite abstützen. Wirklich sehr schön, diese Details…

Kleines Manko: Das Spyderhole war an seinen Kanten noch unangenehm scharf, was meinem Daumen bei längerer Spielerei (*auf*zu*auf*zu*) gar nicht gefiel.

 

Lock:
Klassischer Linerlock, der die Klinge sicher und spielfrei hält.

 

Fazit
Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Spyderco das Zulu in Taiwan produzieren lässt, it das Spyderco Zulu ist ein tolles Messer mit einer sauberen Verarbeitung (bis auf oben beschriebenes Manko) – man muß halt nur mit der eigenwilligen Klingenform klarkommen.

English description:

After Böker Cox another Custom Collaboration of Jens Ansø found its way to me.

Spyderco Zulu – C145G
Specifications (according to catalogue):
blade length: 3.031 “
blade thickness: .125 “
length overall: 6.875 “
length closed: 4 “
weight: 3.4 oz.
blade steel: CPM S30V
grind: hollow grind
Lock: LinerLock
Scales: G10

First impression:
Like the Böker Cox before, the Ansø appealed to me and I could not resist to make myself an impression of the collaboration between Spyderco-Company and Jens Ansø. First impression is very good. Even if the Zulu is a true Spyderco, the design of Jens Ansø is unmistakeable. With its length of 10cm (closed) the Zulu matches my EDC-profile.

Handle:
The handle has the Ansø-characteristic grooved G10-scales. They are not only optically good looking, but also fit into ones hand well. The grooves are exactly where they have to be and the G10 offers good and save grip even with wet hands. The decent grey Clip is removable (tip-up/tip-down) and allows deep carry in your pocket.

Blade:
The blade with its extraordinary shape is an eye-catcher. Depending on ones point of view the blade has an enormous recurve or a very high bend point. Spyderco desribes the shape as scimitar-like. I really don’t like each shape either when it comes to my EDC-preferences. The blade point is not as accurate but seems chubby instead. Also the marked recurve is not the right thing if you want to cut on an even surface (in kitchen for instance). When it comes to drawing cuts the Zulu shows its full potential. Cutting boxes, paper and cord with the recurve was pure fun. Also the thumb could rest on the elegant curvature on the spine. I really like those details…

Little flaw: The Spyderhole was a little bit sharp on its edges, which my thumb recognized when opening it several times.

Lock:
The LinerLock locks the blade secure and save.

Conclusion:
In consideration that the Zulu is produced in Taiwan the knife is built very well (only the little flaw mentioned above) and a very good knife. You only have to deal with the shape of the blade.

Messer Macher Messe Solingen 2013

Klingenmuseum

Die Messer Macher Messer 2013 ist gestern zu Ende gegangen.

Statt Euch jetzt wieder mit Geschichten zu langweilen, wie toll es war, lasse ich einfach die Bilder sprechen. Nur eins noch: Vielen Dank für die interessanten Gespräche mit vielen tollen Menschen!

The knife makers fair is over.

Instead to bore you in telling how great it was I just show you the pictures. Thanks to all the nice people and the interesting talks.

Gallerie 1

Gallerie 2

Gallerie 3

Gallerie 4

Gallerie 5

Gallerie 6

Gallerie 7

Gallerie 8

Gallerie 9

Victorinox Vintage Golfer 91mm

Es ist schon interessant, was die Kollegen beim Aufräumen ihres Schreibtisches so alles zu Tage fördern. In diesem Fall war es das hier:
(English description below.)

Ein Victorinox Offiziersmesser (91 mm) mit folgenden Werkzeugen:

  • große Klinge
  • Flaschenöffner
  • Schraubendreher
  • Drahtabisolierer
  • Korkenzieher (incl. Mini-Schraubendreher)
  • Schere
  • Pinzette
  • Zahnstocher
  • Kugelschreiber
  • Ring

sowie der Gravur Dr. Klaus Töpfer samt Deutschem Bundesadler auf der rückseitigen Griffschale.

Zuerst hielt ich es für ein „Victorinox Compact„, allein der Mehrzweckhaken fehlt. Laut meinen Recherchen dürfte es sich hier um das 91mm-Modell „Golfer“ handeln, welches nach Aussage meines Kollegen wohl aus der Amtszeit von Herrn Töpfer als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau – also zwischen 1994 und 1998 – stammt.

Ein schönes Stück für die SAK-Gallerie und eine nette Ergänzung zum 84mm-Golfer.

English description:

It is interesting what my colleagues find, when they clean up their desks:

A 91mm Victorinox with this tool-combination:

  • Large Blade
  • Combo Tool (Can Opener/Bottle Opener/Screwdriver/Wire Stripper)
  • Scissors
  • Corkscrew (with mini screw driver)
  • Keyring
  • Toothpick
  • Tweezers
  • Pen

and Dr. Klaus Töpfer with german federal eagle engraving on the back scale.

First I thought it was a Victorinox Compact, but the multipurpose hook was missing. So I found out that this modell has to be a Vintage 91mm Golfer. According to my colleague it dates back to 1994-1998 when Mr. Töpfer was Federal Minister for Regional Planning, Civil Engineering and Urban Development.

A nice knife for my SAK Gallery and a perfect match to the 84mm Golfer.

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