Messer Macher Messe Solingen 2012

Vor ein paar Tagen lag dieser Flyer mit dem Programm der diesjährigen Messer Macher Messer Solingen im Briefkasten:
(English description below.)

Öffnungszeiten:
Samstag, 4. Mai 2013: 10 – 18 Uhr
Sonntag, 5. Mai 2013: 10 – 16 Uhr

Eintritt:
9€ pro Tag (ermäßigt: 4€, Kinder unter 6 Jahren frei)

Ein Blick in die Ausstellerliste verspricht, dass es auch dieses Jahr wieder viel spannendes zu entdecken gibt.

Neben den ausgestellten Messern bietet die Messe noch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Schmiedevorführungen, Rennofenbau, Schwertkampfvorführung, Schnittests europäischer Schwerter, Kyudo-Vorführung, Bogenbauseminar, usw.

Werfen wir zur Einstimmung doch einfach einen Blick auf die Bilder vom letzten Jahr:

English description:

Some days ago I found this flyer of the annual Messer Macher Messe in my post-box.

Open to public:
Saturday, 4th Mai 2013: 10 – 18 Uhr
Sunday, 5th Mai 2013: 10 – 16 Uhr

Admission:
9€ per day (reduced fee: 4€, children under 6 years free)

A look at the participantslist shows, that it is getting interesting and fun this year. Plus to the exhibition the Fair offers also a large programm of activities like live-forging, wrestling with the long sword, cutting tests, etc.

At last we can take a look to the pictures of last year.

Brötchenmesser Review – Eine Dystopie

Heute jährt sich mal wieder die Novelle des Deutschen Waffengesetzes (WaffG), dem wir u.a. das oft, breit & lang diskutierte Führungsverbot für verschiedene Messer (u.a. Einhandmesser) zu verdanken haben. Von der Politik geäußertes Ziel war es u.a., die Welt ein wenig sicherer und besser zu machen.
Anlässlich des Jahrestages eines seitdem kontinuierlich weitergeführten gesellschaftlichen Optimierungs- und Erziehungsprozesses möchte ich nun ein besonderes Review vorstellen:

Da mein „Trusted-User-Internet-Account“ von der Zertifizierungsstelle für ein weiteres Jahr verlängert wurde, komme ich nun endlich dazu, Euch die Neuzugänge in der Küche vorzustellen: Unsere neuen Vintage-Brötchenmesser!

Hier erst einmal die Daten:
Klingenlänge: 9,8 cm
Klingenstärke:2 mm
Gesamtlänge:21 cm
Griffdicke: 1,9 cm
Stahl:rostfrei

Vorneweg:
Wie Ihr Euch bestimmt denken könnt, freue ich mich riesig, dass meinem Antrag nach langwieriger Prüfung endlich entsprochen wurde und ich für mich und meine Familie diese Stücke noch ergattern und vor dem Recycling retten konnte.
Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Messer noch vor 1984 hergestellt wurden und so nicht der üblichen 8,5 cm Grenze für feststehende Messer unterliegen! Die entsprechende Ausnahmegenehmigung habe ich extra für die Küche rahmen lassen und wenn wir das nächste Mal zum Brunch einladen, werden unsere Freunde bestimmt Augen machen…

Erster Eindruck:
Auch wenn in der heutigen aufgeklärten Zeit der Gebrauch von Brötchenmessern aus Edelstahl antiquiert und sonderbar anmuten mag, so strahlen diese Stücke für mich doch einen rustikalen und gemütlichen Charme aus, dem ich heutzutage etwas hinterher trauere.
Die Messer selbst kommen in klassisch-geradlinigem Design daher: Schmal, schlank und wohltuend unaggressiv. Selbst Leute, die der Verwendung von Schneidwerkzeugen aus Metall ablehnend gegenüberstehen, dürften ob der schlichten Eleganz überrascht sein. Zudem sind die Brötchenmesser für ihr Alter in bemerkenswert gutem Zustand.

Griff:
Im Gegensatz zu manch anderen Buckels- oder Brötchenmessern kommen diese Messer ohne wie auch immer geartete Griffschalen aus, sondern beeindrucken durch ihren Ganzmetallgriff. Dieser liegt gut und sicher in der Hand und erlaubt ein bequemes Führen bei Tisch.

Klinge:
Klingeform & Klingenlänge:
Die Klingenform gefällt mir wirklich gut, da sie die meisten im Alltag anfallenden Aufgaben erfüllt. Da es sich bei diesen Messern zudem – wie bereits erwähnt – um Vintage-Modelle handelt, unterliegen sie dank Ausnahmegenehmigung nicht der gesetzlichen Beschränkung von 8,5 cm Klingenlänge.
Am Frühstückstisch können sie Ihren Vorteil dann auch voll und ganz ausspielen:
Dank der schön bauchigen Klinge und der breiten Messer“spitze“ ist es eine wahre Freude, z.B. die von Oma selbstgemachte Marmelade aus dem Glas zu holen und das schmieren von Brot/Brötchen ist ebenfalls sehr praktisch! Darüber hinaus reiht es sich damit nahtlos in das intelligente Design unserer anderen Küchenmesser ein.

Übrigens: Der immer noch deutlich sichtbare Wellenschliff im vorderen Drittel der Klinge hat bei der Sozialbegutachtung durch die Genehmigungsbehörde erstaunlicherweise keine Rolle gespielt – hab ich ein Glück! Eine Bestechung wäre seit der Einführung der Prohibition und der Abschaffung des Bargeldzahlungsverkehrs in Verbindung mit dem Goldbesitzverbot auch schlecht möglich gewesen…

Klingenstahl:
Die Verwendung von rostfreiem Stahl (420er?) ist meiner Meinung nach ein guter Kompromiss, mit dem ich mich nach kurzer Bedenkzeit schnell anfreunden konnte. Zwar wäre mir zu Anfang ein Messer aus Carbonstahl lieber gewesen, da dieser schneller und leichter zu schärfen ist. Aber nach einem entsprechendem Hinweis der Genehmigungsbehörde, dass es ja mittlerweile bereits Brot, Käse und Aufschnitt (aus nachhaltigem Anbau/Zucht, natürlich fair gehandelt und in Bioqualität) fertig geschnitten zu kaufen gibt, gab es für ein scharfes Messer keinen sozialadäquaten Grund mehr (Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gemäß dem „Wofür-braucht-man-das“-Prinzip). Außerdem läuft das Messer bei Gebrauch nicht so unschön an und meine Frau ist auch beruhigt, da sich unsere Kinder beim Essen nicht selbst oder gegenseitig verletzen können.

Fazit:
Da ich die Diskussion im erweiterten Familien- und Bekanntenkreis schon bei der Anschaffung der großen Kochmesser (s.o.) zur Genüge geführt habe, kenne ich den Großteil der Gegenargumente schon.

  • Wozu braucht man das?
  • Ihr kocht noch selbst? Essen gibt es doch bereits fertig! Habt Ihr keine Mikrowelle/Dosenöffner?
  • *mitleidiger Blick* Ich muss mir aber keine Sorgen machen, oder?
  • Wie „zum Fleisch schneiden?“ Ihr esst Fleisch? Habt Ihr mal an die Umwelt / Eure Gesundheit / Euren CO2-Abdruck gedacht? Fleisch ist Mord!
  • Das ist nicht Dein Ernst, oder? Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter!
  • Das ist bestimmt nicht erlaubt!
  • „Kann denn nicht ein einziges Mal jemand an die Kinder denken?!“
  • Wen willst Du den damit umbringen?
  • Gemeinsames Frühstück/Abendessen? Mit solch rückständigen Erziehungsmethoden brauchst Du mir nicht kommen! Durch solch ein patriarchaisches Rollenbild schränkt man doch nur die Kreativität der Kinder ein.
  • Du immer mit Deinem Revoluzzertum! Was willst Du denn mit solchen Provokationen erreichen? Werd endlich erwachsen…
  • Brötchenmesser? Womöglich gar aus Solingen, was? Nee, nee, das ist mir viel zu Autobahn!

Tja – wozu überhaupt Hochwertiges, wenn das Einfache auch funktioniert?
Ganz einfach: Es ist eine Frage des Stils und des persönlichen Anspruchs an Ästhetik und Qualität. Wenn die alltäglichen Gegenstände gut und schön sind, macht es einfach mehr Spaß. Meiner Ansicht nach wird der Genuss eines gemütlichen Frühstück oder eines gemeinsamen Abendbrotes im Kreise der Familie durch diese gut erhaltenen Werkzeuge deutlich gesteigert.
Und in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft sollte man als mündiger Bürger auch die Freiheit haben, darüber selbst zu entscheiden!

This article relates to german knife law and to special german sensitivities. Without detail knowledge in both fields it’s useless to read the article. In addition a translation would not work because it is hard to translate the sense of the article. Therefore the article is in german only.

Spartan Lanyards

Als EDC und für meine Umbauten nutze ich meist das Spartan. Es ist kompakt und bietet doch für den Alltag eine zufriedenstellende Auswahl an Werkzeugen.
(English description below.)

Schon seit geraumer Zeit überlegte ich, den Schlüsselring des Spartan auch mal adäquat zu nutzen. Also habe ich meinem EDC, dem Hardwood Spartan einen passenden Spartan-Lanyard spendiert.

Vielen Dank an Florian, der mir genau zur richtigen Zeit die passenden Lanyards schickte!

English description:

As my EDC and for my modifications I prefer the Spartan. It is compact but offers a sufficiant range of tools for every-day-carry.

For quite some time I want to use the keyring adequately. So I spent my EDC (Hardwood Spartan) a suitable spartan-lanyard.

Special thanks to Florain who sent me the right lanyards at the right time!

„propaghandiblog“ wird „Chris Custom Works“

Viele Dinge entwickeln sich, reifen und wachsen…
(English description below.)

So auch diese Seite. Was als reiner Spaß an der Freude startete, hat sich in der kurzen Zeit rasch weiterentwickelt.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, dass ich meine Aktivitäten ab sofort unter einem neuen Logo weiterführen werde:

Chris Custom Works!

ChrisCustoWorks Logo

Ansonsten ändert sich nicht viel.

Ich werde Euch hier, aber auch neu auf Facebook und Google+ über meine Aktivitäten auf dem Laufenden halten.
Ich wünsche Euch und mir weiterhin viel Spaß!

Viele Grüße

Chris

English description:

A lot of things grow and develope…
So this project does. It started just for the fun of it, but became much larger in this short time.

So I decided to progress under a new logo:

Chris Custom Works!

Besides of that I continue to inform you about my latest activities here and new on Facebook and Google+.
Have fun!

Best regards,

Chris

Victorinox Pioneer Harvester dark-blue Alox limited edition 2012

Nach dem Victorinox Black Alox Pioneer kommt hier noch ein Nachzügler für die limitierten Editionen aus 2012 und zwar:

Das Pioneer Harvester Dark-Blue Alox mit rotem Schild

Limited edition Oktober 2012, Nummer 27 von 50 produzierten Exemplaren.
(English description below.)

 

English description:
After Victorinox black Alox Pioneer a straggler of the 2012 limited editions arrived:

Pioneer Harvester Dark-Blue Alox with red shield

Limited edition October 2012, Number 27 of 50 produced pieces.

Review: Böker Plus Exskelimoor 2

Nach der Vorstellung der beiden Slipjoint-Messer Böker Cox und EnZo PK 70 kommen wir nun zu einem feststellbaren Messer, welches aber dennoch völlig legal in Deutschland zu führen ist.
(English description below.)

Das Böker Plus Exskelimoor 2
Daten (laut Katalog):
Gesamtlänge (offen): 165 mm
Gesamtlänge (geschlossen):
95 mm
Klingenlänge:
70 mmm
Klingenstärke:
2,80 mm
Gewicht:
56 g
Klingenstahl:
440C
Schliff:
Hohlschliff
Griffmaterial:
Mooreiche auf Titanplatinen
Verriegelung:
Linerlock
Clip:
Ja (TipUp/TipDown)

Erster Eindruck:
Ganz klar: Das Messer ist in natura noch mal so schön, wie auf den Fotos auf der Homepage zu sehen: klein, kompakt, elegant und edel => Das Messer ist eindeutig ein Gentlemanfolder, mit dem man sich im Büro oder zu festlichen Anlässen zeigen kann.

Klinge:
Die zart längssatinierte Klinge besteht aus 440C-Stahl, ist 7 cm lang, 2,8mm stark, rasierscharf und besitzt einen Hauch von Hohlschliff bis zum Rücken. Dies macht das Messer sehr schneidfreudig. Durch die Drop-Point Klingenform ist das Messer auch für den Alltag gut geeignet, da sie universell einsetzbar ist.

Griff:
Die wunderschön gemaserten Mooreichenschalen auf blauen Titanlinern fallen als erstes auf und machen das Messer zu einem echten Hingucker. Da die schön konturierten Griffschalen nicht lackiert wurden (sondern nur leicht geölt und poliert scheinen) machen sie nicht nur optisch was her, sondern liegen auch gut in der Hand. Sowohl Achs- als auch Griffschrauben sind im Holz versenkt – nichts steht über, nichts drückt, es sind keine Spalten zwischen Platinen und Beschalung vorhanden.
Dabei ist das Messer auch noch angenehm leicht – hier machen sich die Titanliner bemerkbar. Der blau anodisierte Clip des Messers – ebenfalls aus Titan – sitzt sehr stramm, ist dafür aber umsetzbar (TipUp/TipDown) und ist sehr praktisch.

Lock:
Das Messer wird per Linerlock arretiert, der Liner steht dabei im vorderen Drittel der Klingenrampe. Die Klinge steht im geschlossenen Zustand genau mittig, der Detentball hält die geschlossene Klinge sicher im Griff. Der Klingengang beim Öffnen ist äußerst geschmeidig und die Klinge hat im geöffneten Zustand weder horizontal noch vertikales Spiel.

Fazit:
Das Böker Plus Exskelimoor 2 ist ein hervorragend verarbeitetes Messer, welches sowohl EDC-tauglich ist, als auch durch sein stimmiges Design und die Holzgriffschalen im Büro oder zu festlichen Anlässen eine gute Figur macht. Darüber hinaus überzeugt es durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und fällt nicht unter das Führungsverbot des §42a WaffG.

Eine klare Kaufempfehlung von mir!

English description:

After presenting the two slipjoints Böker Cox and EnZo PK 70 we come to an locking knife that can be carried legally in Germany.

Böker Plus Exskelimoor 2
Specs:
Blade length: 70 mm
Blade Thickness: 2.8 mm
Blade Material: 440C
Overall Length: 165 mm
Weight: 56 g
Lock Mechanism: Linerlock
Scales: Moor Oak & Titanium
Clip: Yes (TipUp/TipDown)

First impression:
The knife itsself in natura is much more beautiful as on the photos shown on Böker-Homepage: small, compact, elegant and noble => the knife is a true gentlemanfolder that can be carried in office or other festivities.

Blade:
The decent satined blade is made of 440C-steel, is 7 cm long, 2.8 mm strong, razor sharp and has a light hollow-grind. Therefore the knife shows a good cutting performance. The drop-point shape itsself is very good for an EDC-knife due to its broad field of application.

Handle:
the wonderful grained moor-oak-scales upon blue titanium-liners are eye-catchers. Because the contured scales are not laquered but only oiled and polished they offer a good grip besides only looking good. All screws are countersunk, no clefts beween liners and scales, no flaws – just beautiful and good workmanship. Additionally the knife is comfortable lightweight due to its titanium.linres. The blue anodinized clip (also made of titanium) ist quite tight, but removable and very practical.

Lock:
The knife has an linerlock. The liner locks in the first third of blade ramp. The closed blade is centred, detent ball holds the blade secure. Opening the knife is very easy and smooth and the opened blade has no blade play in either direction.

Conclusion:
Böker Plus Exskelimoor 2 is a very well build knife. It is a great EDC-knife and due to its design and wooden scales it males a good impression at festivities or at office. Plus it convinces with a great price-performance ratio and you have no problems with §42a WaffG carrying this knife. A recommendation to buy!

SAK-Mod: Palisander Huntsman

Das Sheesham-Spartan hat seinen großen Bruder vorbeigeschickt:  Das Palisander-Huntsman
(English description below.)

Und wieder ziert edles ostindisches Palisanderholz ein Schweizer Messer, welches nicht nur durch ein breiteres Werkzeugangebot glänzt. Denn der Farbverlauf des Holzes von lila-schwarz über schokobraun hin zu zartem Caramel ist besonders ansprechend.

 

English desription:

Again precious Indian Rosewood embellishs a Swiss Army Knife, which does not only shine due to its broader tool-range: The color gradient from purple-black over choclate-brown to tender caramel is really adressing.

Wenger RangerWood 55

Wie man an meinem Blog erkennen kann, sind Schweizer Taschenmesser mit feiner Holzbeschalung meine Passion. Natürlich freue ich mich, wenn solche Exemplare wie z.B. das Victorinox Spartan Hardwood schon ab Werk mit Holzgriffschalen erhältlich sind.
(English description below.)

Ein weiteres Modell ist das Wenger RangerWood 55 (Modelnummer 1.077.055.830):


Da  die Schweizer Messer der Firma Wenger bald vom Markt verschwinden werden, nutze ich die Gelegenheit Euch dieses Messer vorzustellen, welches vielleicht irgendwann einmal Seltenheitswert hat.

Das Messer beinhaltet folgende Werkzeuge:
– Klinge (130mm, per Linerlock verriegelnd)
– Korkenzieher
– flacher Schraubenzieher mit
– Kapselheber und
– Drahtabisolierer
– Dosenöffner
– Ahle mit Öhr
– Holzsäge
– Schlüsselring

Wie man der o.g. Werkzeugauswahl erkennen kann, ist das Messer ist als funktionaler und praktischer Begleiter für Outdooraktivitäten konzipiert. Durch die 130mm lange, feststellbare Klinge sowie die Holzsäge hat das RangerWood 55 nicht mehr viel mit den klassischen „kleinen“ Schweizer Taschenmessern mit Holzsäge wie dem Camper oder gar dem First Victorinox Plus zu tun, sondern kommt als ausgewachsenes und vollwertiges Messer daher (158 g). Zudem ist des durch die Zweihandbedienung bedenklos in der Öffentlichkeit wie auch auf Wandertouren mitführbar.

Die ergonomisch konturierten Griffschalen sind aus original Schweizer Nussbaum gefertigt und liegen wunderbar sanft und doch sicher in der Hand. Die Verarbeitung ist top: es gibt keinerlei Spalten oder andere Macken zwischen Griffschalen und Platinen; auch der Entriegelungsbutton mit dem Wenger-Logo ist einwandfrei eingearbeitet.

Schade, dass dieses im Februar 2012 eingeführte Modell so nicht weiter produziert werden wird.
Es bleibt zu hoffen, dass sich einige Wenger-Features in künftigen Victorinox-Produkten wiederfinden lassen.

English description:

As you can see on my blog, I love SAKs with fine wooden scales. And I am happy to discover knives like the Victorinox Spartan Hardwood which are produced with wooden scales.

Another modell is the Wenger RangerWood 55 (item number 1.077.055.830).

Because Wenger knives will vanish from the markets , I use the opportunity to present this knive which will probably rare in the future.

The knive offers following tools:
– blade (130mm, locking via linerlock)
– corkscrew
– flat screwdriver with
– cap lifter and
– wire bender
– can opener
– Sewing needle
– wood saw
– keyring

As you can see by the toolbar this knife is designed as a functional and practical outdoor-knive. Because of the large(130mm)  locking blade and the wood saw this knife has nothing in common with classic small SAKs like Camper or First Victorinox Plus, but comes along as afull grown knife which weights 158g. Due to its two handed opening its fully legal to carry it everywhere.

The ergonomic shaped scales are made of original swiss walnut and are very smooth and handy but offer safe grip. The workmanship isb top: no chinks between scales and liners or other flaw diminish the good impression. Even locking button with the Wenger Logo is inserted well.

It’s a pitty that this modell which was introduced in february 2012 will be produced no longer.
I hope that some Wenger-features will show up in future Victorinox-knives.

Review: Fällkniven F1

Auf meiner Suche nach einem neuen Begleiter für diverse Outdooraktivitäten vergleiche ich die neuen Kandidaten zwar unbewußt aber doch stets mit meinem bisherigen Messer, dem Fällkniven F1.

Warum es so ist, dass das F1 den Prüfstein bildet, an dem sich andere Messer messen lassen müssen, versuche ich in diesem Review darzustellen.
(English description below.)

Zuerst einmal die Daten:
Gesamtlänge: 210 mm
Klingenlänge: 97 mm
Klingenstärke:  4,5 mm
Gewicht (ohne Scheide): 150 g
Stahl: laminierter VG10 (59 HRC)
Griff: Thermorun
Scheide: Leder

 Allgemeines:
Ursprünglich wurde das Fällkniven F1 als Überlebensmesser für das schwedische Militär entwickelt und ist als solches seit 1995 in der schwedischen Luftwaffe im Einsatz. Die Entwicklung dieses Modells hat insgesamt 8 Jahre gedauert.

Anscheinend hat das Messer nicht nur den Schweden gefallen, denn die Firma Fällkniven ist der erste europäische Hersteller, der auch die US-Streitkräfte mit Überlebensmessern beliefert. So wurden sowohl die Modelle F1 und S1 nach umfangreichen Tests für die Piloten der Navy, Airforce und des Marine Corps als Überlebensmesser zugelassen.

Abseits des militärischen Backgrounds erfreute sich das Messer jedoch auch bei Wanderern, Jägern und anderen Outdoorbegeisterten, die ein funktionales und stabiles Outdoormesser suchten großer Beliebtheit.

 

Klinge:
Einer der Hauptgründe, mir das Messer anzuschaffen, war die vielseitige Einsetzbarkeit des Messers. Die Klinge aus laminiertem VG10-Stahl ist 97 mm lang, was für die meisten Jagd-, wie Outdoortätigkeiten ausreicht und das Messer auch im EDC-Gebrauch nicht überfrachtet. Zudem fällt das F1 nicht unter das Führungsverbot des § 42a WaffG und kann somit problemlos auch als EDC getragen werden.

Nichtsdestotrotz ist die Klinge mit einer Klingenstärke von 4,5 mm und dem balligen Anschliff ein echtes Outdoor-Arbeitstier, welche auch harten Arbeitseinsatz vom Schneiden und Hacken über Hebeln bis zum Batoning klaglos über sich ergehen läßt.

Dazu trägt in nicht unerheblichem Maße der (laminierte) VG10-Stahl bei, der für die Klinge verwendet wurde. Laminiert bedeutet, dass die Außenlagen aus 420er-Stahl sind, während die Schneidleiste aus dem bekannten wie bewährtem VG10-Stahl besteht, der mit 0,95-1,05% Kohlenstoff und 14,50-15,50% Chrom bezüglich der Schnitthaltigkeit im Bereich von 154CM / ATS-34 liegt, aber aufgrund seines Kobaltgehaltes (1,30-1,50%) weitaus korrosionsbeständiger ist.

Manche Anwender schwören auf die Sandwich-Konstruktion, bei der die weichen Außenlagen die Bruchfestigkeit der Klinge verbessern sollen, während manche darin nur die Reduzierung eines Kostenfaktors bei der Herstellung sehen. Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn irgendwann eines der frühen Modelle den Weg zu mir findet, dessen Klinge komplett aus VG10 besteht.

 

Griff/Handlage:
Der Griff des F1 besteht aus Thermorun, einem auf Olefin basierendem thermoplastischem Elastomer, welches im Spritzgussverfahren mit dem Vollerlgriff verbunden wurde. Thermorun weist eine hohe mechanische Belastungsfähigkeit sowie Restistenz gegen Chemikalien und Öle bei vergleichsweise geringem Gewicht auf und bietet auch bei nassen Händen und bei kalten Witterungsbedingungen einen angenehmen und sicheren Griff. Durch die Vollerlkonstruktion ist das Messer zudem außergewöhnlich stabil und das Griffende kann als Hammerfläche genutzt werden.

 

Scheide:
Wahlweise kommt das Messer mit einer Scheide aus Zytel oder Leder. Wie man unschwer erkennen kann, habe ich mich für die Ausführung mit Lederscheide entschieden, denn die Zytelscheiden von Fällkniven haben auf mich die Anmutung einer Staubsaugerdüse.

Die Scheide besteht aus wertigem Leder, ist vorbildlich verarbeitet und erlaubt ein sicheres wie bequemes Tragen des Messers am Gürtel.

 

Fazit:
Das Fällkniven F1 ist und bleibt meine erste Wahl, wenn es mich hinaus in die Natur zieht. Eigentlich könnte ich mich an dieser Stelle fragen, wozu ich unbedingt ein anderes Outdoormesser brauche, aber darum geht es doch eigentlich gar nicht, gell?

 

English description:

While I am searching a new outdoor knife I still compare the new candidats with my beloved Fällkniven F1.

Why I do so, I try to show you in this review.

Specifications:
Total length: 210 mm (8.3″)
Blade length: 97 mm (3.8″)
Blade thickness: 4,5 mm (0.18″)
Weight (knife): 150 g (6oz)
Steel: Lam. VG10 (59 HRC)
Handle: Thermorun
Sheath: leather

General remarks:
Originally the Fällkniven F1 was developed as a survivor knife for swedish military and serves as survival knife in the Swedish Air Force since 1995. The developement took 8 years. Apparently not only the swedish liked the knife, because Fällkniven is the first european producer who delivers also US-troops. So the models F1 and S1 are licensed as survival-knives for the pilots of US-Navy, Airforce and Marine Corps.

Apart of the military background the knife is popular under hikers, hunters and other outdoor-enthusiasts which like a functional and stable outdoor-knife.

Blade:
One of the principal reasons why I bought this knife was the multiple versatility. The blade made of laminated VG10-steel is 3.8″ long which is sufficiant for most hunting and outdoor purposes and ist does not overload the knife for an EDC. Plus carrying the knife is not prohibited by § 42a WaffG and can be legally carried in Germany.

Nonetheless the blade with its strength of 0.18″ and the convex grind is a true worker which takes even hard works such as levering or batoning without complaining. One reason for that is the laminated VG10-steel which was used to make the blade. Laminated means that the cutting edge of VG10 is sandwiched between layers of 420-steel. VG10, which consists of 0.95-1.05% carbon and 14.50-15.50% chrome, plays in the same league as 154CM / ATS-34 according to cutting performance but is even more rust resistant due to 1,30-1,50% cobalt.

Some users place great confidence in this sandwwich-construction which shall improve break resistance, while others only see it as a reducing of producing costs. I would not reject one of the old models which offer a blade completely made of VG10-steel.

Handle:
The handle is made of thermorun, a high performance thermoplastic elastomer based on dispersed olefinic rubber apllied to the fulltang-construction by  injection molding. Thermorun has a high mechanical strength and ood resistance to chemicals and oils while it is lightweight and offers even under wet and cold circumstances a good, warm and save grip. The knife is very sturdy due its fulltang construction and the tang can be use as a hammer.

Sheath:
You have the choice between a leather sheath and a sheath made of zytel. Obviously I have chosen the leather sheath, becaus e the kydex-made ones have the grace of a hoover nozzle. The sheath is made of good quality leather and allows easy and comfartable carrying.

Conclusion:
The Fällkniven F1 is still my number one choice when I go outdoor. I am really asking myself why I really need a new knife, but that’s not the question, isn’t it?

SAK-Mod: Victorinox Königsholz Set

Nach dem Amboina- und dem Grenadill-Set präsentiere ich nun ein Classic und ein Spartan als Set in edlem Königsholz (Dalbergia cearensis), auch Violettholz oder Veilchenholz genannt.
(English description below.)


English description:

After the Amboina- and Grenadill-Set I present another Set constisting of Classic and Spartan with noble Kingwood (Dalbergia cearensis).

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