Victorinox bündelt die Kräfte und integriert Wenger-Messergeschäft

Die aktuelle Pressemitteilung von Victorinox lautet:

Victorinox bündelt die Kräfte und integriert Wenger-Messergeschäft

Das Schwyzer Familienunternehmen Victorinox hat vor acht Jahren die Traditionsfirma Wenger mit Sitz in Delémont übernommen und diese seither als eigenständige Tochtergesellschaft geführt. Nun wird Victorinox das Messergeschäft von Wenger integrieren. Damit beseitigt sie Doppelspurigkeiten im Produktangebot, reagiert auf die gestiegenen Anforderungen der Märkte und stärkt ihre Stellung im internationalen Wettbewerb. In Delémont werden zukünftig Victorinox-Messer hergestellt und alle Mitarbeitenden weiterhin beschäftigt.

Wer sich ein wenig für Schweizer Taschenmesser und die Firma Victorinox interessierte, wußte vielleicht, dass die Victorinox AG bereits im April 2005 die Firma Wenger aufkaufte. Wenger blieb dabei jedoch als eigenständige Marke erhalten und behielt völlige Unabhängigkeit in Bezug auf Entwicklung, Produktion und Marketing seiner Produkte. Wenger und Victorinox traten daher am Markt nach wie vor als Konkurrenten auf.

Damit ist nun Schluß.

„Viele Konsumenten können die Messerprodukte von Victorinox und Wenger kaum unterscheiden und weltweit wird der Verdrängungskampf immer härter. Darum bündeln wir unsere Kräfte und setzen mit Victorinox auf eine Messermarke“, meint Carl Elsener, CEO von Victorinox.“

[…]

„Peter Hug, CEO von Wenger: „Wir bedauern natürlich, dass wir in Zukunft keine Wenger-Messer mehr herstellen. Die Konzentration der Kräfte wird es der Gruppe ermöglichen, im globalen Konkurrenzkampf zu wachsen, das Produktsortiment zu schärfen und den Standort Delémont langfristig zu festigen. Wir vollziehen diesen Schritt aus einer Position der Stärke heraus.“

Quelle: Pressemitteilung Victorinox

Obwohl ich die harten ökonomischen Realitäten, die hinter diesem Schritt stehen, nachvollziehen kann, finde ich als bekennender Schweizer-Armee-Messer-Begeisteter das Verschwinden der Traditionsmarke Wenger mehr als schade!

Auch wenn ich bei meinem Umbauten die Victorinox-Messer aufgrund ihrer Konstruktionsweise bevorzugt habe, fand ich die Produktpalette von Wenger doch stets sehr ansprechend.

Denn es gelang Wenger in den letzten Jahren mit immer neuen Ideen und Modellen zu überraschen. Dazu zählen insbesondere die Zusammenarbeit mit bekannten Teams und/oder Abenteurern, die zu Messern wie dem Ueli Steck Special Edition Messer, dem Mike Horn Messer oder dem SUI1 Alinghi führten. Daneben glänzte Wenger auch noch mit Innovationen wie der Evo-Grip-Serie, der Titanium-Line, dem mittlerweile vergriffenen Porsche-Design, der Wood-Serie oder der Blackout-Sonderedition. Schade, dass es Wenger nicht gelungen ist, seine Marktposition durch diese Produkte zu stärken.

Umso interessanter wird es sein, zu beobachten, welche Wenger-Features in Zukunft verschwinden oder von Victorinox in „neuen Modellen“ übernomen/genutzt werden. Mit der Hardwood-Serie scheint Victorinox sich ja bereits an die Wenger Evo- Wood Serie angelehnt zu haben.

Man darf gespannt sein! Ich werde die weiteren Entwicklungen jedenfalls im Auge behalten.

Projekt-Update: Helsper Klauenbeil

Nachdem ich letztes Jahr den Kopf eines Helsper-Klauenbeils auf einem Dachboden entdeckte, haben mich viele Vorschläge erreicht, wie man den Beilkopf wiederherrichten könne. Vielen Dank dafür!
(English description below.)

Zur Erinnerung nochmal ein Bild vom Fundzustand:

ansicht-links

Die Vorschläge reichten von den klassischen Mitteln wie Draht-/Messingbürste, Schleifpapier und Öl/WD40/Ballistol bis hin zu sehr kreativen Ideen wie das Einlegen in Zitronensäure, Molke oder Diesel.

Ich habe mich jedoch für die bereits damals von mir favorisierte Entrostung per Elektrolyse entschieden. Für mich war es sowohl die schonenste, gründlichste und simpelste Art der Reinigung. Man legt das zu reinigende Stück einfach nur in die Elektrolyselösung, klemmt den Strom an und übt sich ein wenig in Geduld.

Nachdem das Klauenbeil dem Verjüngungsbad entstiegen ist, präsentiert es sich in neuem-alten Glanz:

Da der Beilkopf aus nicht-rostfreiem C35/C45-Stahl (Cr < 0,40%) gefertigt wurde, habe ich ihn anschließend mit Ballistol behandelt um eine erneute Korrision zu verhindern.

In einem der nächsten Schritte gilt es nun, das Beil neu zu schäften (ein Stiel aus Eschenholz erscheint mir passend) und eine neue Schneide anzubringen.

Ich hoffe, Ihr seid genauso gespannt wie ich, wie sich das Projekt weiterentwickelt.

 

English description:

After I found an old hatchet clearing up an attic last year, I recieved many advices how to derust it. Thanks a lot for the proposals. As a memento you can see a picture of the as-found-state of the hatchet.

The recommendations reached from classic methods like wire bushes, sanding paper and oil/WD40/Ballistol up to creative ideas like pickling it into citric acid, whey or diesel.

I decided to try my favourite method: derusting via elektrolysis. It seemed to be the most protecting, efficient and simple way of cleaning. You just put the hatchet in the elektrolysis-solution, put on power and wait. After the hatchet alightet from the fountain of youth it presented itsself in new-old glamour.

Because the atchet was made of not stainless C35/C45 steel (Cr < 0,40%) I put some Ballistol on it to prevent new corrosion.

Next steps are a new handle (I like ash-wood) and a new convex edge.

I hope you are as curious as me, how the project will develope.

Review: Böker Cox – Jens Ansø Design

Böker CoxWer in Deutschland ein Messer tragen will, hat es nicht leicht. Oft genug wird der Messerträger von seiner Umgebung kritisch beäugt und darf sich entsprechende Kommentare anhören („Wozu hast Du denn ein Messer dabei?“, „Wen willst Du denn damit abstechen?“).
Darüber hinaus schränkt das seit dem 1. April 2008 in Deutschland geltende Waffengesetz das Führen funktionaler Messer zum Teil erheblich ein (vgl. § 42a WaffG).

In diesem und einigen folgenden Reviews möchte ich Messer vorstellen, welche modernes und funktionales Design mit hochwertiger Materialauswahl verbinden und ohne rechtliche Bedenken in Deutschland (oder Ländern mit ähnlich restriktiver Gesetzeslage) geführt werden können.
(English desription below.)

Den Anfang macht das Böker Cox:
Daten (laut Katalog):
Klingenlänge: 67 mm
Klingenstärke: 4 mm
Gesamtlänge (offen): 16,0 cm
Gewicht: 94 g
Klingenstahl: N690
Verschluss: Slip Joint
Griff: G10 & Titan

 

Erster Eindruck:
Als erstes fällt das Messer natürlich durch die Formensprache des dänischen Messermachers und Industriedesigners Jens Ansø ins Auge: eine Wharncliff-Klinge mit rustikalem Stonewash-Finish und gefrästes G10 bilden die Eye-Catcher. Beim ersten in-die-Hand-nehmen fällt auf, wie klein, leicht und handlich das Cox ist– kurzum: perfekt als EDC geeignet.

Klinge:
Wie Anfangs erwähnt, sticht die Klinge mit ihrem modifizierten Wharncliff-Design und dem Stonewash-Finish natürlich sofort ins Auge. Obwohl „nur“ 67 mm lang meistert sie alle EDC-Arbeiten dank der Klingengeometrie ohne Probleme. Ist die Klinge am Klingerücken noch 4mm stark läuft sie dank des ausgeprägten Hohlschliffes in eine feine Schneide aus, die akkurate Arbeiten möglich macht. Als Klingenstahl kommt hier der N690 (1.4528) zum Einsatz, der in seiner Zusammensetzung und seinen Eigenschaften in etwa dem bekannten wie bewährten 440C entspricht. Dank des Stonewash-Finishs der Klinge fallen Gebrauchsspuren und Kratzer auch nach längerem Gebrauch kaum auf.

ganz kleines Manko: Der Nagelhau. Das Messer lässt sich aufgrund des strammen Slip Joints (s.u.) wirklich besser ohne den Nagelhau öffnen, der dadurch überflüssig ist und eher als Schmutzfänger (z.B. beim Schneiden von Lebensmitteln) wirkt.

Griff:
Bei der Konstruktion des Cox wurden moderne Griffmaterialien verwendet. Die hintere massive Titanplatine ist 3mm stark, wärend die vordere gefräste G10-Schale eine Stärke von 4mm aufweist. Die Verwendung dieser modernen Materialien spart einerseits Gewicht, so dass das Messer schön leicht ist, andereseits macht das Messer dadurch auch in Sachen Stabilität eine gute Figur.
Die Griffmulden der vorderen G10-Schale sind genau da wo sie sein sollen, so dass sich das Messer sowohl sicher als auch angenehm greifen lässt. Die hintere Titanplatine weist ebenfalls  ein Stonewash Finish auf und harmoniert optisch wunderbar mit der Klinge. Meine Kollegen im Büro waren darüber etwas verwundert, da das Messer dadurch „unfertig“ aussah, bis ich Ihnen erklärte, dass das ein Designelement ist, was so gehört!  Banausen!
Der umsetzbare Taschenclip (Tip-up/ Tip-down) auf der Rückseite sitzt nicht zu stramm und lässt das Messer schön tief in der Hosentasche verschwinden.

Kleines Manko: Hinten am Griff ist ein kleiner Spalt zwischen Rückenfeder und Platine zu sehen (kaum zu spüren), der aber die Funktion in keinster Weise beeinträchtigt.

Lock:
Das Messer ist als Slip Joint konzipiert – d.h. die Klinge wird nur durch die Kraft einer Rückenfeder offengehalten. In diesem Falle ist „nur“ eine Untertreibung, denn die Feder ist wirklich sehr stramm und hält die Klinge fest und sicher. Apropos sicher: Die Klinge stoppt beim Ein- und Ausklappen noch im 90° Winkel, so dass sich die Gefahr, sich hier in die Finger zu schneiden nochmals verringert.

Fazit:
Durch das Zusammenspiel von Slipjoint und der Klingenlänge von 67 mm läßt sich das Cox bedenklos in Deutschland (oder auch z.B. in Großbritannien oder Dänemark) als EDC führen. Dabei ist es toll verarbeitetes Messer (bis auf die o.g. kleinen Manko) , welches perfekt als EDC geeignet ist und auch durch sein elegantes und stilvolles Design keine Vorbehalte in Gesellschaft auslöst.

Zum Schluß  herzliches DANKE! an die Firma Böker für die Möglichkeit, das Messer testen zu können.

 

English description:

Carrying a knife in Germany is not easy. Often enough peaople are upset when you use a knife and leave corresponding comments as „Why do you have a knive? Who do you want to butcher?“.
In addition carrying certain functional knives is prohibited since April 1st 2998 by law.

In this and some following reviews I want to present knives in modern and functional design with valuable choice of material which can be carried without restriction in germany (or other countries with aquivalent illiberal law).

The first knife is the Böker Cox
Specifications:

Blade length: 67 mm
Blade Thickness: 4 mm
Blade Material: N690
Overall Length: 16 cm
Weight: 94 g
Lock Mechanism: slip joint
Scales: G10 & Titanium

First impression:
First of all the design of dutch knife-maker and industrial designer Jens Ansø is the eye-catcher: A wharncliff-blade with stonewash-finish and grooved G10-scales. Taking it into hand the knive is small, light-weight and handy: perfect as an EDC-knife.

Blade:
As mentioned above the wharncliff-blade with stonewash-finish is a true eye-catcher. Though it is „only“ 67 mm long, the blade masters all EDC-duties due to blade-geometry. At its spine the blade is 4 mm strong but is has a fine cutting edge edge because of the bold hollow-grind. Blade steel is N690, which is aquivalent to the known 440C-steel when it comes to composition and characteristics. Because of the stonewash finish scratches and other weraing-marks are nearly unvisible even after long use.

a little flaw: the nail-slit. The knife provides better opening when not using the nail slit, because of the really strong slip-joint. Therefore ist is unnecessary and only attracts dirt (cutting though food).

Handle:
Modern materials were used constructing the Cox. The backward titanium liner is 3mm strong while the front liner is made of 4mm G10. Using these modern materials lowers the wheight of the knife as it strengthens ist sturdiness.
The grooves in the G10-scales are exactly where they have to be and offer a comfortable and save grip. The titanium liner shows also a stonewash-finish like the blade and fits optically really nice to it.
The clip is removable (tip-up/tip-down) and allows deep carry in your pocket.

a little, little optical flaw: A little slit between backspring and liner can bee seen.

Lock:
The Cox is a slipjoint. That means that the blade is not locked, but it is only retained by the strength of a backspring. In this case „only“ is a understatement, because the spring is really strong and retains the blade safe and secure. Apropos safe and secure: While closing the knife, the blade stops at a degree of 90° which reduces the danger of cutting oneself.

Conclusion:
Because of the 67 mm blade and the slip joint the Cox can be used without regrets in germany or other states with illiberal knife laws (such as in the UK or Denmark , for example). Plus it is perfectly suited as an EDC-knife and convinces me due to its elegant design.

Thanks to the Böker-Company for the opportunity of testing this knife.

SAK-Mod: Spartan Purple Candy

Im letzten Jahr gabs die Vorschau – nun gibt es passend dazu die Premiere:
(English description below.)

Wie frisch aus dem Bonbonladen: Das Purple Candy Spartan

Statt Holz habe ich die Griffschalen dieses Messers aus Acryl auf einer Unterlage aus weißem Fiber gefertigt. Es war zwar eine Scheißarbeit, die Acrylschalen per Hand auf Hochglanz zu polieren, aber das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen…

Was meint Ihr?

English description:

Last year there was a little forecast – now we have the premiere:

Fresh from candy-store: The Purple Candy Spartan

Instead of wood now  scales of acryl on a base of white fiber embellish this knife. It was a shit-work to polish the scales by hand, but the outcome is remarkable, don’t you agree?

Victorinox Swiss Flash

Ein Blick in die SAK-Gallerie offenbart meinen neuen Begleiter für den Schlüsselbund:
(English description below.)

Victorinox Swiss Flash 16GB

Neben den gängigen Werkzeugen eines Victorinox Classic wie  Klinge, Nagelfeile mit Schraubendreher, Schere und zusätzlichem Druckkugelschreiber beinhaltet das Messer auch einen USB-Datenträger mit insgesamt 16 GB Speicherkapazität (USB 2.0; Lesen: 30 MB/s; Schreiben: 23MB/s).

Schnell noch die Formatierung von FAT32 auf NTFS geändert, einen TrueCrypt-Container erstellt und schon kanns losgehen!
 
English description:
A look in my SAK-gallery shows: My new companion for my key ring:Victorinox Swiss Flash
Besides the typical tools of a Victorinox Classic like blade, nail file, scissors the knife offers a 16GB USB Stick (USB 2.0, read: 30MB/s; write: 23MB/s).
Just change formatting from FAT32 to NTFS, add a TrueCrypt-Container and you are ready to go!

Victorinox Spartan Hardwood

Anscheinend hat sich bei Victorinox die Ansicht durchgesetzt, dass Holzschalen nicht nur limitierten Sondereditionen wie z.B. den Jahresmessern aus 2011 & 2012 gut stehen, sondern auch ein „gewöhnliches“ Schweizer Messer optisch enorm aufwerten. Genau meine Rede!

Ich möchte Euch nun ein Messer vorstellen, welches mir ein Bekannter aus den Staaten mitgebracht hat:
(English description below.)

Das Spartan Hardwood (Modellnummer: 56603)

Anfangs ist es etwas gewöhnungsbedürftig, dass das Messer im schnöden Blister statt in der gewohnten Verpackung daherkommt. Es erinnert mich irgendwie an ein Billigmesser aus dem Baumarkt oder vom Grabbeltisch…

Aber schon nach dem Auspacken ist dieser Eindruck schnell verflogen und das Messer präsentiert sich optisch äußerst gefällig:

Die Maserung des Holzes ist ausdrucksstark aber nicht aufdringlich und das Holz schimmert in einem warmen Braun. Da Victorinox auf der Homepage und der Produktbeschreibung jedoch lediglich von „hardwood“ spricht, kann ich leider nicht sagen, um welche Holzart es sich im Speziellen handelt. Eine diesbezügliche Anfrage an Victorinox blieb leider unbeantwortet.*

Wirklich schön gelungen sind auch die kleinen Details, wie z.B. das gelaserte (?) Victorinox-Logo in den Holzgriffschalen oder die eingearbeiteten Öffnungen für Pinzette und Zahnstocher.

Gerade die Öffnungen für Pinzette und Zahnstocher passend in die Holzschalen zu integrieren und diese dann auf das Messer zu kleben war bestimmt nicht einfach. Ich habe mir diese Fummelei bislang erspart, weil ich mir über diesen Arbeitsgang noch nicht sicher war.  Denn wenn man Pinzette und Zahnstocher einarbeitet, muß man sich Gedanken machen, wie man die Griffschalen sicher und spaltenfrei auf das Messer bringt. Victorinox wird sich wohl für punktuelle Klebestellen entscheiden haben, während ich die Schalen bislang flächig verleime (vgl. Schritt 9 meines Tutorials).

Im Detail offenbart die von Victorinox gewählte Befestigung dann auch Ihre Schwächen: leider deutlich sichtbare Spalten zwischen Schalen und Platinen auf beiden Seiten.

Der haptische Eindruck der Griffschalen ist gut. Die o.g. Spalten stören die Handlage überhaupt nicht. Für meinen Geschmack dürften die Schalen allerdings etwas glatter sein. Soweit ich das beurteilen kann wurden die Holzschalen zwar glatt geschliffen aber es fand keine merkbare Öberflächenbehandlung statt. Eventuell würde eine Politur mit Öl oder Wachs helfen, das Griffgefühl etwas gefälliger zu gestalten. Dies würde zudem das Holz unempfindlicher gegen Umwelteinflüsse (vor allem Feuchtigkeit) machen und den Farbton des Holzes noch zusätzlich pushen.

Fazit:

Wer auf gefällige Holzbeschalung steht und zusätzlich Zahnstocher und Pinzette an seinem Schweizer Taschenmesser nicht missen möchte, für den ist das Spartan Hardwood genau die richtige Wahl!

Denn trotz der Spalten an den Griffschalen ist es ein tolles Messer, welches sich durch seine Holzbeschalung von seinen „gewöhnlichen Brüdern“ abhebt. Wer dann noch ein wenig selbst Hand anlegt und den Schalen einen zusätzlichen Schliff (z.B. auf dem 1600er Schleifvlies) und eine abschließende Oberflächenbehandlung angedeihen läßt hat wirklich ein Messer, welches sich von meinen Custom-Modifikationen kaum unterscheidet.

Schade ist allerdings, dass die im Jahre 2011 aufgelegte „Hardwood“-Serie nur in den Vereingten Staaten vertrieben wird.

 

*Update:
Der Victorinox-Kundenservice hat doch noch geantwortet. Die Schalen bestehen aus aufrikanischem Bubinga, welches FSC-zertifiziert ist.

 

English Description:

Obviously also Victorinox gets the point that wooden scales are not for limited Damascus knives (like the 2011 & 2012 series) only but also embellish common Victorinox knives. Exactly my thoughts!

I would like to introduce you a SAK which a mate brought me from the United States.

The Spartan Hardwood (model number: 56603)

The Knife comes along in a blister. That is quite unusual for a Victorinox and looks cheap, like the knives from hardware stores or bargain table.
But after unboxing this first impression goes away and the knife presents itsself very good.

The wood grain is quite expressive but unobtrusive and shines in a warm brown. I cannot define which wood is used in detail due Victorinox just calls it „hardwood“ (as you can see it on the homepage). I sent a question to Victorinox to clear which wood was used but recieved no answer.*

I like the little details like the laser engraved (?) Victorinox shield or the holes for tweezer and toothpick.

Integrating the holes for toothpick and tweezer into the scales and gluing them on the knife was not easy as I suppose. I spared it because I was not secure about this working step. Because when you choose to integrate the holes you must also know how to fix the scales properly onto the liners without gaps. As I suppose Victorinox decided to use spotty glueing while I prefer to glue areal (see step 9 of my tutorial).

Looking at the details the choice of Victorinox proofs foibles: there are clearly visible gaps between liners and scales on both sides.

Haptically the scales are made well. The mentioned scales do not diminish grip. But for my taste I would prefer the scales a little bit smoother. I as I can see the scales were sanded but they don’t seem to be oiled. A polish and oiling would surely improve the grip-feeling. Additionally it would make the wood more resistant to wet circumstances and push the wood-colour.

Conclusion:
If you like to have toothpick and tweezer with your wooden scales the Victorinox Hardwood is the best choice for you.
Besides the mentioned gaps it is a good knife which sets itself apart from the common SAK by its scales. If you do a polish and oiling to the scales by yourself you get a knife which does not differ from my handmade customs.

It’s just a pitty that the hardwood-series (which was started in 2011) is only available in the U.S.

* Update:

Victorinox customer service finally answered: The wood is african Bubinga and is FSC-certified.

Messer Macher Messe Solingen 2009

Bereits jetzt am Anfang des neuen Jahres kribbelt die Vorfreude auf die diesjährige Messer-Macher-Messe (4. & 5. Mai 2013) im Klingenmuseum zu Solingen in mir.
(English description below.)

Diese Messe ist einer DER Höhepunkte des Jahres für mich, denn dort habe ich jedes Jahr aufs neue die Möglichkeit, die nationale wie internationale geballte Fachkompetenz und Kreativität der Messermacher versammelt zu sehen.

Um mir und Euch die Wartezeit bis Mai etwas zu verkürzen, werde ich einfach Monat für Monat meine Impressionen der vergangenen Jahre mit Euch teilen.

Los gehts mit den (leider sehr wenigen) Eindrücken aus dem Jahr 2009, die den letzten Festplattencrash überlebt haben:

English desription:

Even at the start of the new year I am already excitetd about the annual knife-makers-fair (4th & 5th May 2013) at the Blade-Museum in Solingen.

This fair is one of my hightlights in 2013 when it comes to knives, because there I see the national and international creme de la creme of knife Makers.

To ease and shorten time till may I like to share my impressions of last years fairs with you.  Let’s start with the year 2009 (it’s a pitty, that only a few photos survived the last hard-disk-crash):

SAK-Mod: Victorinox Grenadill Set

Den Auftakt für 2013 bildet noch ein Umbau aus dem alten Jahr – das Weihnachtsgeschenk für meinen Schwiegervater.

DasMesserset besteht aus den Modellen Spartan und Classic mit einer Beschalung aus Grenadill (Dalbergia melanoxylon) auf einer Unterlage aus weißem Fiber.
(English description below.)

Das Holz weist eine wunderschön mokkabraune – fast schwarze – Färbung auf. Zwar gehört Grenadill zu den schwersten und härtesten Hölzern und es hat mich ein Sägeband meiner Bandsäge gekostet, es zuzuschneiden; aber dank seiner Härte und Dichte läßt es sich sehr gut polieren und die fertigen Griffschalen sind wundervoll glatt und echte Handschmeichler!

English description:

The year 2013 starts with a modification from 2012, which was my christmas present for my father in law.
My latest mod: A SAK Set with scales of African Blackwood (Dalbergia melanoxylon) on a base of white fiber.

The wood is rich mocha-brown – almost black. African blackwood is one of the hardest woods and it costed me a ribbon of my ribbon saw to cut it into pieces. But the wood is beautiful smooth and good to polish as you can see on the photos.

Frohe Weihnachten – Merry Christmas!

 

Ich wünsche Euch & Euren Lieben ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

mit viel Ruhe und Besinnlichkeit.

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Kopie von IMG_1155_1

Mit dieser weihnachtlichen Impression aus meinem Heimatdorf schließe ich den Blog für dieses Jahr.

Wir sehen uns dann hoffentlich im neuen Jahr in alter Frische wieder. Seid gespannt, was es 2013 alles zu entdecken gibt…

Viele Grüße

Propaghandi

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I wish you and your familiy a merry Christmas

with a lot of repose and contemplation.

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With this festive impression from my home village I close the blog for this year.

We will hopefully see us again next year, all bright-eyed and bushy-tailed. Be keen what will expect you in 2013…

Best regards,

Propaghandi

Victorinox Damascus Limited Edition 2012

Den Abschluss der limitierten Editionen für das Jahr 2012 bildet das diesjährige Victorinox-Damastmesser:

Elegant, geschmeidig, wild und rar – die Damascus Limited Edition 2012 von Victorinox lässt die Herzen von Messersammlern höher schlagen.

Quelle: Victorinox-Homepage

Ohhhh ja – das tut es! Einfach wunderschön!

Aber seht selbst:
(English description below).

English Description:

The end of the 2012 limited edition series makes this year’s Victorinox-Damascus-Knife:

In combination with the carefully handcrafted stainless steel Victorinox emblem, a functional Soldier’s Knife becomes a pleasure to hold and an eye-catcher.

Source: Victorinox

Oh yeah it does! Just wonderful.
But take a look:

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