SAK-Mod: Ebony Set

Nach dem Ebony Spartan präsentiere ich hier ein weiteren Umbau, diesmal jedoch als Set nach Kundenwunsch. Wieder ziert feinstes schwarzes Ebenholz (Diospyros crassiflora) auf einer Unterlage aus rotem Fiber die Messer – ein Spartan und ein Hunter XT-CS.
(English description below.)

Der Umbau des Hunter XT-CS – mein erster 111mm-Mod (!) – war eine Herausforderung für mich, da ich mir aufgrund der Linerlocks, mit denen die beiden Klingen verriegelt werden, ein anderes Prozedere überlegen mußte, wie ich die Schalen aufs Messer bringe.

Das Ergebnis kann sich aber meiner Meinung nach sehen lassen und die beiden Messer legen sowohl solo wie auch als Gespann einen wirklich gelungenen Auftritt hin.

English description:

After the Ebony Spartan I present you another MOD, but this time it comes as s set according to the customers‘ request. Again finest ebony (Diospyros crassiflora) on a base of red fiber embellishes these knives – a Spartan and a Hunter XT-CS.

The modification of the Hunter XT-CS – my first 111mm MOD (!) – was a challenge for me, becuase of the two linerlocks I had to change my modding procedure.

But the outcome is very representable – in my humble oppinion. And the two knives make a good impression – either solo or as a set.

Review: Moorzwerg by Andy Haas (bullet-knives)

Wer meine Reviews verfolgt, weiß, dass sich aufgrund der deutschen Rechtslage  kleine feststehende Messer einen festen Platz in meiner EDC-Rotation erobert haben.
(English description below.)

Und da ich die Handwerkskunst selbstgeschmiedeter Messer sehr zu schätzen weiß, freue ich mich, dass sich nach dem UMAX von Ulrich Hennike ein weiteres Custom-Messer zum Test bei mir eingefunden hat:

Der Moorzwerg von Andy Haas (bullet-knives):

Zuerst einmal die Daten:
Klingenlänge: 7,5 cm
Gesamtlänge: 16 cm
Schliff: Flachschliff
Klingenstahl: BMW R75 – Federstahl
Griffmaterial: Mooreiche
Scheide/Etui: handgenähte Lederscheide

Erster Eindruck:
Anhand von Andys Bildern hatte ich ja schon eine gewisse Vorstellung, was mich erwartet. Und meine Erwartungshaltung wurde voll erfüllt, als ich das Messer dann in natura in den Händen hielt. Der Name Moorzwerg passt zu diesem kleinen aber feinen Messer, welches in einer tadellosen Verabeitung daherkommt.

 

Griff/Handlage:
Beim ersten in-die-Hand-nehmen fällt natürlich zuerst der Griff auf. Selbst mit meinen großen Händen (Handschuhgröße 10+) liegt das doch eigentlich recht überschaubare Messer angenehm satt in der Hand. Grund dafür sind die großzügig konturierten Griffschalen aus feiner Mooreiche, die das Messer zieren und dem es seinen Namen verdankt. Das Holz wurde schön geschliffen und poliert, so dass es sich sehr angenehm anfasst und trotzdem sicheren Grip bietet. Zudem wurde es sauber mit dem Erl verbunden – es gibt keinerlei Spalten, Kanten oder sonstige Macken, die die Haptik oder Optik trüben.

Klinge:
Für die Klinge des Messers hat Andy Federstahl aus einer alten BMW R75 verwendet – eine tolle Idee und ein Grund mehr, weswegen ich neugierig auf das Messer war. Optisch gefiel mir das Zusammenspiel von längssatiniertem Anschliff und schmiederauer Oberfläche sehr gut. Zudem konnte der Moorzwerg im Auslieferungszustand mit einer außergewöhnlichen Schärfe beeindrucken, die er über den gesamten Testzeitraum auch hielt. Zwar war das Einsatzgebiet des Messers durch seine Klingenlänge etwas begrenzt – als EDC im urbanen Alltag hat es sich jedoch bestens bewährt. Verpackungen wie Blister und Kartonage ließen sich problemlos öffnen und zerschnipseln und auch bei seinem Einsatz als „Vespermesser“ gab sich der Moorzwerg keine Blöße. Zudem erwies sich der Zwerg als überaus pflegeleicht – einfaches Abspülen und anschließendes trockenwischen reichten der Klinge und es zeigten sich keinerlei Anzeichen von Rost o.ä.

 

Scheide:
Das Messer kam zusammen mit einer sorgsam handgenähten Lederscheide bei mir an, die noch leicht nach Bienenwachs roch. Für das Tragen des Messers als EDC erwies sich die Scheide als überaus praktisch: Das Messer verschwand tief in der Scheide und diese ließ sich per Lederschlaufe auch bequem und unauffällig am Grürtel tragen. Auch das blinde Versorgen des Messers verlief problemlos – der Moorzwerg ließ sich problemlos und sicher in die Scheide führen, ohne ins Leder zu schneiden. Tolle Sache – genauso soll das sein.

Eine kleine Anmerkung habe jedoch auch: Wie man auf Andys Bildern erkennen kann, war für das Messer wohl mal ein Lanyardloch, welches dann aber leider unter den Griffschalen verschwunden ist. Zwar sitzt das Messer wie oben bemerkt tief und damit sicher in der Scheide – beim Ziehen des Messers hätte ich mir aber manchmal eine Befestigungsmöglichkeit für einen Lanyard gewünscht, der das Ganze vereinfacht hätte.

Fazit:
Der Moorzwerg ist ein kleines aber feines Messer mit einer hohen Alltagstauglichkeit.
Vielen, vielen Dank an Andy Haas für die Möglichkeit, das Messer testen zu können!

English description:

Due to german law the small fixed knives conquered their rank in my EDC-rotation.
Because I really appreciate the craftmanship of hand-forged knives I am glad that another custom-knife found its way to me after the UMAX by Uli Hennike.

The moor-dwarf by Andy Haas (bullet-knives).

Specifications:
blade length: 7,5 cm
length overall: 16 cm
grind: flat
blade steel: BMW R75 spring steel
handle material: moor oak
sheath: hand-sewn leather sheath

First impression:
Due to Andys pictures a had a notion what to exspect. And my expectations were fulfilled as I had this knife in my hands. The name moor-dwarf suits to this tiny but fine knife, which shows high craftmansship.

Handle:
By first taking into hand, you first feel the handle! Even with my big hands this rather tiny knife fills my hand. The reason are the fully shaped scales of fine moor-oak which embellish this knife and which gave the knife its name. The wood was sanded and polished well, so that the grip is really comfortable and safe. Plus the scales were properly conjoined to the tang – there are absolutely no cracks, chinks or what-so-ever which could diminish the optic or the haptic.

Blade:
Andy used the spring steel of an old BMW R75 for the blade – a great idea and a reason more why I was curious about this knife. Optically I really like the interaction between the lengthwise satination of the flat grind and the reamining forge marks.
Plus the moor-dwarf could impress with an outstanding sharpness which showed long durability. It is clear, that the field of application is defined by the length of the blade  – but the moor-dwarf performed well as EDC in urban area. Blisters and cartonage had no chance and were cut into pieces within seconds. Also during meals the dwarf served well. Just rinsing the blade up and wiping dry were enough care and no signs of rust showed up.

Sheath:
The knife came along with a hand seewed sheath of leather which still had the decent fragnance of wax. Carrying the knife in this sheath as EDC prooved as very comfortable. It allowed to wear the knives deep and safe and did not show up to much.
But I have a little thing to mention: As you can see on Andys WIP-pictures there was once a lanyard hole, which got lost under the wooden scales. As I mentioned before, the knife can be worn deep and safe, but sometimes I missed a lanyard.

Conclusion:
A fine, small and smart knife with high suitability for daily use!
Thanks a lot Andy for the oppurtunity of testing this knife!

SAK-Mod: Victorinox Grenadill Set

Nachdem ich Anfang des Jahres dieses Grenadill Set vorgestellt habe, präsentiere ich nun ein weiteres Set, aber anderer Natur:
(English description below.)

Wieder ziert edles Grenadill (Dalbergia melanoxylon) auf weißem Fiber ein Spartan.
Passend dazu gibt es ein handgefertigtes Lederetui. Abgestimmt auf die Farbkombination des Messers wurde dieses aus feinem schwarzen Leder mit weißen Nähten gefertigt. Jedes Nahtloch ist von einzeln versiegelt worden damit der Nähfaden nicht geschwärzt wird. Die Tasche kann sowohl vertikal und (bei schmalen Gürteln) auch horizontal getragen werden und wird per Druckknopf  mit keltischem Ornament geschlossen.

Für die optisch wie handwerklich hervorragende Lederarbeit ist Marcus Trinks verantwortlich und ich freue mich schon jetzt, bald noch weitere Custom-Collaborations mit ihm hier präsentieren zu können.

 

English description:

After I presented this African Blackwood Set at the start of the year, I now present a new African Blackwood Set, but one of other kind:

Again scales of African Blackwood (Dalbergia melanoxylon) on a base of white fiber embellish a Spartan.
Congenial to the colour-combination of this SAK comes this handmade leather case made of fine black leather with white seams. Every hole is sealed inside to prevent that the seams get black. This case can be worn vertically or horizontally on the belt and can be closed by a pushbotton with celtic ornament.

Marcus Trinks is responsible for this optical and technical outstandig leatherwork. I am really looking forward for coming custom-collaborations with him.

Victorinox Pioneer green Alox limited edition 2013

Nachdem ich 2012 das Black-Alox-Pioneer und das Pioneer-Harvester vorgestellt habe, geht es dieses Jahr weiter mit:
(English description below.)

Green-Alox-Pioneer in der Red Shield Edition
Limited Edition März 2013, Nummer 17 von 50 produzierten Exemplaren

English description:

After I presented the Black-Alox-Pioneer and Pioneer-Harvester in 2012, it continues in 2013 with this SAK:

Green-Alox-Pioneer in Red Shield Edition
Limited Edition March 2013, Number 17 of 50 pieces made.

SAK-Mod: Vavona Maser

Nach Amboina, Grenadill und Königsholz präsentiere ich ein neues Set:
(English description below.)

Das Classic und Spartan werden mit Schalen aus feinem Vavona-Maserholz verschönert.


English description:

After Amboina, African Blackwood and Kingwood I present another Set:
This Classic and Spartan are embellished by fine wooden scales made of redwood-burl. Its origin is of the burl of the famous sequioa-redwoods.

SAK-Mod: Classic in kaukasischem Maser-Nussbaum

Nach den drei kleinen Rackern haben sich zwei neue Classic zwecks Neueinkleidung hier eingefunden. Diesmal fiel die Wahl auf fein gemasertes kaukasisches Nussbaumwurzelholz.
(English description below.)

Da das Holz durch seine Maserung viele Fehlstellen aufwies, die es zu schließen galt, war dieser Umbau eine neue Erfahrung wie Herausforderung für mich.

Aber das Ergbebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen – oder was meint Ihr?

English description:

After the three little rascals another two Classic found their way to me. This time they got new scales of wonderful grained caucasian-nut-root-wood.

Because of the grains the wood showed a lot of holes, which needed to get filled. This was a new experience and challange for me, but the outcome is marvellous – or what do you think?

Projekt-Update: Helsper Klauenbeil

Mein erstes Restaurationsprojekt nimmt endlich konkrete Formen an:
(English description below.)

Wie Ihr an den Fotos unten sehen könnt, ziert nun ein neuer Stiel aus abgelagertem Eschenholz den per Elektrolyse entrostete Beilkopf.

Mein Dank, Lob & Anerkennung gilt dabei JoGreis für seine vorzügliche wie passagenaue Arbeit. Er hat sich bei der Fertigung des neuen Stiels eng an das historische Original gehalten, wie die folgenden Bilder eines Helsper-Klauenbeils in Originalzustand zeigen:

Originalzustand_1

Originalzustand_2

Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Emig von http://www.kpemig.de/ Vielen Dank dafür!

Als Abschluß wird das Beil noch mit einer neue ballige Schneide versehen und eine passende Lederhülle zum Transport und Aufbewahrung bekommen.Bezüglich der Schneide bin ich mir noch unsicher , ob die Schneide in ihrer derzeitigen Form beibehalten oder ob das Beil wieder mit einer gerade Schneide versehen wird, um an den ursprünglichen Zustand zu erinnern.
Mal schauen … es b leibt spannend!

 

English description:

The restoration continues. As you can see, the via elektolysis derusted hatchet has a new handle made of fine ash-wood.

I would like to thank JoGreis for the new handle which exactly fits the hatchet and orientates along the historical original, as you can compare with the following pictures of an original Helsper-hatchet.

Pictures with friendly permission of Mister Emig from http://www.kpemig.de/ Thank you!

At last the hatchet will become a new edge a new leather case for transport.

Messer Macher Messe Solingen 2012

Vor ein paar Tagen lag dieser Flyer mit dem Programm der diesjährigen Messer Macher Messer Solingen im Briefkasten:
(English description below.)

Öffnungszeiten:
Samstag, 4. Mai 2013: 10 – 18 Uhr
Sonntag, 5. Mai 2013: 10 – 16 Uhr

Eintritt:
9€ pro Tag (ermäßigt: 4€, Kinder unter 6 Jahren frei)

Ein Blick in die Ausstellerliste verspricht, dass es auch dieses Jahr wieder viel spannendes zu entdecken gibt.

Neben den ausgestellten Messern bietet die Messe noch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Schmiedevorführungen, Rennofenbau, Schwertkampfvorführung, Schnittests europäischer Schwerter, Kyudo-Vorführung, Bogenbauseminar, usw.

Werfen wir zur Einstimmung doch einfach einen Blick auf die Bilder vom letzten Jahr:

English description:

Some days ago I found this flyer of the annual Messer Macher Messe in my post-box.

Open to public:
Saturday, 4th Mai 2013: 10 – 18 Uhr
Sunday, 5th Mai 2013: 10 – 16 Uhr

Admission:
9€ per day (reduced fee: 4€, children under 6 years free)

A look at the participantslist shows, that it is getting interesting and fun this year. Plus to the exhibition the Fair offers also a large programm of activities like live-forging, wrestling with the long sword, cutting tests, etc.

At last we can take a look to the pictures of last year.

Brötchenmesser Review – Eine Dystopie

Heute jährt sich mal wieder die Novelle des Deutschen Waffengesetzes (WaffG), dem wir u.a. das oft, breit & lang diskutierte Führungsverbot für verschiedene Messer (u.a. Einhandmesser) zu verdanken haben. Von der Politik geäußertes Ziel war es u.a., die Welt ein wenig sicherer und besser zu machen.
Anlässlich des Jahrestages eines seitdem kontinuierlich weitergeführten gesellschaftlichen Optimierungs- und Erziehungsprozesses möchte ich nun ein besonderes Review vorstellen:

Da mein „Trusted-User-Internet-Account“ von der Zertifizierungsstelle für ein weiteres Jahr verlängert wurde, komme ich nun endlich dazu, Euch die Neuzugänge in der Küche vorzustellen: Unsere neuen Vintage-Brötchenmesser!

Hier erst einmal die Daten:
Klingenlänge: 9,8 cm
Klingenstärke:2 mm
Gesamtlänge:21 cm
Griffdicke: 1,9 cm
Stahl:rostfrei

Vorneweg:
Wie Ihr Euch bestimmt denken könnt, freue ich mich riesig, dass meinem Antrag nach langwieriger Prüfung endlich entsprochen wurde und ich für mich und meine Familie diese Stücke noch ergattern und vor dem Recycling retten konnte.
Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Messer noch vor 1984 hergestellt wurden und so nicht der üblichen 8,5 cm Grenze für feststehende Messer unterliegen! Die entsprechende Ausnahmegenehmigung habe ich extra für die Küche rahmen lassen und wenn wir das nächste Mal zum Brunch einladen, werden unsere Freunde bestimmt Augen machen…

Erster Eindruck:
Auch wenn in der heutigen aufgeklärten Zeit der Gebrauch von Brötchenmessern aus Edelstahl antiquiert und sonderbar anmuten mag, so strahlen diese Stücke für mich doch einen rustikalen und gemütlichen Charme aus, dem ich heutzutage etwas hinterher trauere.
Die Messer selbst kommen in klassisch-geradlinigem Design daher: Schmal, schlank und wohltuend unaggressiv. Selbst Leute, die der Verwendung von Schneidwerkzeugen aus Metall ablehnend gegenüberstehen, dürften ob der schlichten Eleganz überrascht sein. Zudem sind die Brötchenmesser für ihr Alter in bemerkenswert gutem Zustand.

Griff:
Im Gegensatz zu manch anderen Buckels- oder Brötchenmessern kommen diese Messer ohne wie auch immer geartete Griffschalen aus, sondern beeindrucken durch ihren Ganzmetallgriff. Dieser liegt gut und sicher in der Hand und erlaubt ein bequemes Führen bei Tisch.

Klinge:
Klingeform & Klingenlänge:
Die Klingenform gefällt mir wirklich gut, da sie die meisten im Alltag anfallenden Aufgaben erfüllt. Da es sich bei diesen Messern zudem – wie bereits erwähnt – um Vintage-Modelle handelt, unterliegen sie dank Ausnahmegenehmigung nicht der gesetzlichen Beschränkung von 8,5 cm Klingenlänge.
Am Frühstückstisch können sie Ihren Vorteil dann auch voll und ganz ausspielen:
Dank der schön bauchigen Klinge und der breiten Messer“spitze“ ist es eine wahre Freude, z.B. die von Oma selbstgemachte Marmelade aus dem Glas zu holen und das schmieren von Brot/Brötchen ist ebenfalls sehr praktisch! Darüber hinaus reiht es sich damit nahtlos in das intelligente Design unserer anderen Küchenmesser ein.

Übrigens: Der immer noch deutlich sichtbare Wellenschliff im vorderen Drittel der Klinge hat bei der Sozialbegutachtung durch die Genehmigungsbehörde erstaunlicherweise keine Rolle gespielt – hab ich ein Glück! Eine Bestechung wäre seit der Einführung der Prohibition und der Abschaffung des Bargeldzahlungsverkehrs in Verbindung mit dem Goldbesitzverbot auch schlecht möglich gewesen…

Klingenstahl:
Die Verwendung von rostfreiem Stahl (420er?) ist meiner Meinung nach ein guter Kompromiss, mit dem ich mich nach kurzer Bedenkzeit schnell anfreunden konnte. Zwar wäre mir zu Anfang ein Messer aus Carbonstahl lieber gewesen, da dieser schneller und leichter zu schärfen ist. Aber nach einem entsprechendem Hinweis der Genehmigungsbehörde, dass es ja mittlerweile bereits Brot, Käse und Aufschnitt (aus nachhaltigem Anbau/Zucht, natürlich fair gehandelt und in Bioqualität) fertig geschnitten zu kaufen gibt, gab es für ein scharfes Messer keinen sozialadäquaten Grund mehr (Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gemäß dem „Wofür-braucht-man-das“-Prinzip). Außerdem läuft das Messer bei Gebrauch nicht so unschön an und meine Frau ist auch beruhigt, da sich unsere Kinder beim Essen nicht selbst oder gegenseitig verletzen können.

Fazit:
Da ich die Diskussion im erweiterten Familien- und Bekanntenkreis schon bei der Anschaffung der großen Kochmesser (s.o.) zur Genüge geführt habe, kenne ich den Großteil der Gegenargumente schon.

  • Wozu braucht man das?
  • Ihr kocht noch selbst? Essen gibt es doch bereits fertig! Habt Ihr keine Mikrowelle/Dosenöffner?
  • *mitleidiger Blick* Ich muss mir aber keine Sorgen machen, oder?
  • Wie „zum Fleisch schneiden?“ Ihr esst Fleisch? Habt Ihr mal an die Umwelt / Eure Gesundheit / Euren CO2-Abdruck gedacht? Fleisch ist Mord!
  • Das ist nicht Dein Ernst, oder? Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter!
  • Das ist bestimmt nicht erlaubt!
  • „Kann denn nicht ein einziges Mal jemand an die Kinder denken?!“
  • Wen willst Du den damit umbringen?
  • Gemeinsames Frühstück/Abendessen? Mit solch rückständigen Erziehungsmethoden brauchst Du mir nicht kommen! Durch solch ein patriarchaisches Rollenbild schränkt man doch nur die Kreativität der Kinder ein.
  • Du immer mit Deinem Revoluzzertum! Was willst Du denn mit solchen Provokationen erreichen? Werd endlich erwachsen…
  • Brötchenmesser? Womöglich gar aus Solingen, was? Nee, nee, das ist mir viel zu Autobahn!

Tja – wozu überhaupt Hochwertiges, wenn das Einfache auch funktioniert?
Ganz einfach: Es ist eine Frage des Stils und des persönlichen Anspruchs an Ästhetik und Qualität. Wenn die alltäglichen Gegenstände gut und schön sind, macht es einfach mehr Spaß. Meiner Ansicht nach wird der Genuss eines gemütlichen Frühstück oder eines gemeinsamen Abendbrotes im Kreise der Familie durch diese gut erhaltenen Werkzeuge deutlich gesteigert.
Und in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft sollte man als mündiger Bürger auch die Freiheit haben, darüber selbst zu entscheiden!

This article relates to german knife law and to special german sensitivities. Without detail knowledge in both fields it’s useless to read the article. In addition a translation would not work because it is hard to translate the sense of the article. Therefore the article is in german only.

Spartan Lanyards

Als EDC und für meine Umbauten nutze ich meist das Spartan. Es ist kompakt und bietet doch für den Alltag eine zufriedenstellende Auswahl an Werkzeugen.
(English description below.)

Schon seit geraumer Zeit überlegte ich, den Schlüsselring des Spartan auch mal adäquat zu nutzen. Also habe ich meinem EDC, dem Hardwood Spartan einen passenden Spartan-Lanyard spendiert.

Vielen Dank an Florian, der mir genau zur richtigen Zeit die passenden Lanyards schickte!

English description:

As my EDC and for my modifications I prefer the Spartan. It is compact but offers a sufficiant range of tools for every-day-carry.

For quite some time I want to use the keyring adequately. So I spent my EDC (Hardwood Spartan) a suitable spartan-lanyard.

Special thanks to Florain who sent me the right lanyards at the right time!

  • Facebook: Chris Custom Works

  • Follow Chris Custom Works on WordPress.com
  • Klicke hier, um Chris Custom Works zu folgen.

    Click here to follow Chris Custom Works.

  • Kategorien

  • Archiv: Chris Custom Works

  • Meta